Anekdotensammlung



Ich habe nun eine Weile überlegt, wie ich euch von unserem Urlaub in den Pfingstferien erzählen könnte, und einfach war das nicht! Aber ich habe ein Ergebnis, und das ist, dass ich euch in erster Linie von „Dingen am Rand“ erzählen möchte. Von Dingen, die zwar interessant aber eben nicht alltäglich sind.
Viel Spaß!

Wie alles (nicht) anfing
Eigentlich hat unser Urlaub damit angefangen, dass er nicht angefangen hat. Wir hatten nämlich schlicht verschwitzt, dass wir für alle unsere Kids auch Ausweisdokumente benötigen. Die zugehörige Fettnapfrallye würde eigentlich schon alleine genügend Material für einen separaten Blogbeitrag mitbringen, aber aus Gründen des Privatsphärenschutzes möchte ich nicht weiter davon erzählen. Nur soviel: das, was wir gemacht haben, geht in der Stadt definitiv nicht. Dafür muss man auf dem Land wohnen. (Dankedankedanke, Jasmin!)

Mit einiger Verspätung sind wir dann Sonntag mittags aufgebrochen, den Weg nach Kroatien zu suchen. Bis kurz hinter München sind wir noch brav auf der Bundesautobahn gefahren. Dann haben wir stauhalber umgesattelt auf Landstraße und sind (pickerlfrei) auf Land- und Schnellstraßen über Kufstein, Kitzbühel, den Felbertauerntunnel, am Großglockner vorbei, nach Lienz, über den Plöckenpass, nach Udine, Triest und schließlich über Koper nach Umag gefahren.
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Der Trick hier ist, dem Navi als Zwischenstation Lienz (nicht Linz!) schmackhaft zu machen; dann entspricht die berechnete Route ziemlich gut dem Weg, den wir gefahren sind.
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Etwas erschreckt hat mich die Mautstation nach dem Felbertauerntunnel; hier werden 11,20€ fällig, egal ob man ein Pickerl hat oder nicht. Genau dasselbe habe ich auf dem Rückweg über den Tauerntunnel (ohne Felber) gelatzt.

Dank mehrerer Stopps zum Wickeln des Babys, zum Gassi gehen und zum Füttern von uns selbst (lecker Pizza in Paluzza!) haben wir auch noch etwas zusätzliche Zeit verbummelt, sodass wir erst ziemlich spät an unserem Campingplatz eingetrudelt sind - freilich nicht ohne zuvor noch in weitere Fettnäpfchen zu treten …

Ein Fettnapf war definitiv, dass wir in Slowenien gleich an der ersten Tanke eine slowenische Vignette gekauft haben. Für 7 Tage gültig, genutzt für geschätzte 10km slowenische Autobahn. Die Slowenen sind echte Füchse, was die Bestimmung der Mautgebühr anbelangt. Denn die wird nämlich deutlich größer (30€ groß, um genau zu sein), wenn das Fahrzeug über der Vorderachse höher als 1,3m ist. Unser Opel Vivaro zählt da voll dazu, und die 30€ hätten wir uns durch Landstraßen-Fahren sparen können. Allerdings hatten wir nach der doch schon länglichen Anreise und ob der fortgeschrittenen Tageszeit nicht mehr wirklich viel Nerv für solcherlei Experimente.
Die nächste Mautfalle traf uns dann in Kroatien. Kroatien hat keinen €uro sondern eine eigene Währung namens Kuna. Wer nach der Grenze aus welchen Gründen auch immer verpennt, sich an den zweifelhaften Wechselstuben einzufinden, steht unter Umständen genauso dämlich da wie wir. Nämlich ohne Kuna und ohne funktionierendes Plastikgeld mitten in der Nacht an der Schranke einer unbesetzten Mautstation, die nach umgerechnet 0,68€ verlangt …
An dieser Stelle möchte ich ein mindestens zehn- bis zwanzigfaches Hoch an die Truppe Österreicher aussprechen, die uns mit ihrer Kreditkarte aus unserer misslichen Lage befreit haben! Ich hätte euch die angebotenen 5 Euro sehr gern gegeben, wenn ihr sie denn angenommen hättet! Danke nochmals!
Allerdings fragen wir uns auch heute noch, was aus dem Mitarbeiter geworden ist, den uns kurz vor dem Eintreffen der Österreicher der sehr nette Mensch hinter dem Notruf-Knopf versprochen hat. Dessen Lösungsidee war nämlich, uns jemanden vorbei zu schicken, der uns den Obulus in Euro entrichten lässt …
Um kurz nach 23:00 Uhr waren wir in Karigador am CampingIn Umag und haben noch einchecken sowie zu unserem Mobile Home fahren dürfen.

Dienstag, 27. Juni 2017 by Wolfram
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Abgedriftet



Werte Besucher,
hiermit möchte ich Sie nachträglich davon in Kenntnis setzen, dass ich ein paar Tage weg war (Anmerkung der Redaktion: gut möglich, dass ich auch noch ein paar Fotos mehr veröffentliche; ich bin noch am Sichten).
paar_tage_weg.jpg
;-)

Damit sollte die relative Ruhe in der letzten Zeit hier zumindest teilweise erklärt sein … Die Kommentierfrist habe ich kürzlich drastisch reduziert, weil mir chinesische Drecks-Möchtegern-Turnschuhverkäufer zu viel gespammt haben. Jetzt habe ich das wieder auf fünf Tage eingestellt. Mal sehen, wie dieses Setup nun performt.

Immerhin bin ich mit Erscheinen dieses Beitrag früher wieder “on” als der Wortmischer, wobei ich sehr stark hoffe, dass er sich bald wieder von seiner Blog-Blockade erholt!

Sonntag, 18. Juni 2017 by Wolfram
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Tipps vom Profikoch



Heute mal wieder ein Tipp vom Profikoch. Uuund zwar geht der so:

Am Besten zieht man die nicht mitessbare Wachsrinde von einem Stück Gouda vor dem Würfeln ab.

Montag, 29. Mai 2017 by Wolfram
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Verstörend



Das Verstörendste an einem Besuch im Vergnügungspark Tripsdill war für mich die Vorbeifahrt am Atomkraftwerk Neckarwestheim.
20170527_neckarwestheim.jpg

Sonntag, 28. Mai 2017 by Wolfram
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Stolz oder nicht stolz



Darf ich eigentlich stolz auf mich sein, wenn mein Kind mir sagt, dass das Vesperbrot dem Klassenkameraden sehr gut geschmeckt hat?

Mittwoch, 24. Mai 2017 by Wolfram
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Obdachlos



> “Papa, was ist das vor uns für ein Auto?”
< "Ein Käfer."
> “Ich wusste ja gar nicht, dass es die auch Obdachlos gibt!”

#KindHatCabrioGesehen

Montag, 22. Mai 2017 by Wolfram
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Was gelernt



Ich hab ja seit einiger Zeit ein OnePlus One als Handy. Einstmals fast noch als „Prügel“ verschrien, hat heute selbst der Kollege, der damals meinte, so ein Riesenteil käme ihm niemalsnienicht in die Tasche, ein Gerät ähnlichen Ausmaßes.
Ich vermisse auch heute noch nichts großartiges. Die Kamera an dem Gerät ist nach wie vor gut, der Prozessor ist schnell genug, um zum Beispiel PhotoSpheres in annehmbarer Zeit zu berechnen, 64GB Speicher und FullHD Quer (1080×1920) auf dem Display sind auch heute noch chic.
Das Einzige, was mir in letzter Zeit missfiel, ist, dass es keine Sicherheits-Updates mehr gab. Von OnePlus gäbe es zwar mit OxygenOS eine nach wie vor weiter gepflegte Android-Geschmacksrichtung, aber die Firma hinter meinem original installierten OS, Cyanogen Inc., ist den Weg sehr vieler Startups gegangen; auch die wohl berühmteste Alternativ-Firmware CyanogenMod gibt es nicht mehr.
Mit LineageOS (sprich: Linni-itsch-Ou-Es) gibt es jedoch einen würdigen Nachfolger. Und den hab ich mir gestern aufs Gerät getüdelt. Im Prinzip hat alles funktioniert wie in der Anleitung beschrieben, aber über ein paar Dinge bin ich dann doch kräftig gestolpert:

  • TWRP ging bei mir erst, nachdem ich die Option „Update Recovery“ im Entwicklermenü abgeschaltet hatte
  • Mit TWRP 3.1.1-0 (die seit 19. Mai aktuelle Version) bekam ich kein Lineage-Zip geflasht. Damit hagelte es reproduzierbar nur Fehler „E3003 Can’t install this package over newer build“
  • die OpenGApps bekam ich aus irgendwelchen Gründen nur in der Nano-Variante aufs Gerät, bei größeren Paketen gab es auch irgendein Speicherplatzproblem
  • Whatsapp und Threema Backuppen und Wiederherstellen ist nicht trivial und bedarf einiger FAQ-Studien und Vorbereitung. Bei Threema gibt’s ja wenigstens entsprechende Menüpunkte.

20170520_lineageinstallation.jpg

Aber immerhin hab ich jetzt ein aktuelles Android 7.1.2 statt 6-Punkt-Irgendwas auf dem Handy!

Edit: Foto von der Fehlermeldung hinzugefügt. Nach etwas Überlegen könnte der Fehler möglicherweise dadurch verursacht worden sein, dass TWRP am 19.5. aktualisiert wurde, aber mein Nightly vom 15.5. war.

Sonntag, 21. Mai 2017 by Wolfram
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Storchn



Neulich saß ein paar Tage lang immer ein Storch auf den Flutlichtern vom Sportplatz:
20170423_storchn.jpg
Letzte Woche hab ich ihn aber nicht mehr gesehen. Hat wohl den Schnabel voll von Kreßberg …
:-)

Freitag, 19. Mai 2017 by Wolfram
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