Geht auch



Nächstes Kind, nächster Geburtstag, nächste Backaktion.
Das Rezept, auf welches ich schon im Januar hingewiesen habe, funktioniert grundsätzlich auch in Muffinform.
pornomuffins.jpg
Auch die Muffins sind dann natürlich ultragesund und weitestgehend kalorienfrei.
;-)

Wie man schon am Rezept sieht, müssen leider auch ein paar Esslöffel Mehl rein, sodass man das Ergebnis nicht als “Glutenfrei” verkaufen darf. Wohl also dem, der entsprechende Freunde hat - für den bleiben dann mehr Muffins zum Eigengebrauch …

Unsere Erkenntnisse:

  • Eigentlich kann man gleich das doppelte Rezept machen!
  • Der Teig beliebt noch ein klein wenig aufzugehen. Wenn man die Muffinförmchen so hoch füllt und so eng stapelt wie wir auf dem Foto oben, dann kommen auch ein paar Muffins dabei raus, die eben nicht kreisrund sind.
  • Bei Minimuffins sollte die Backzeit wegen des kleineren Volumens um etwa ein Drittel auf 20 Minuten reduziert werden
  • Die Stäbchenprobe sollte ergeben, dass die Backstücke nicht komplett durchgebacken sind
  • Nachdem man die Teilchen aus dem Backofen heraus genommen hat, sacken sie wieder ein gutes Stück zusammen (an die Bäcker unter meinen Lesern: kann man da was machen?!)
  • Mit dem Zeugs obendrauf (mit der Ganache) muss man sparsam sein (oder gleich mehr davon machen), denn die ist mir bei den letzen Muffins ausgegangen
  • Minimuffins sind besonders perfide, denn “einer geht noch” …

Frohes Nachmachen!

Sonntag, 24. April 2016 by Wolfram
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Gewagte These



Ich stelle hiermit folgende These auf:
Die Mama-Fütterungs-Experimentalphase zur Ermittlung von Lebensmitteln, die beim Baby kein Bauchweh verursachen, dauert genau so lange, wie Babys Bauch braucht, sich an alle möglichen Mama-Lebensmittel zu gewöhnen.

Dienstag, 12. April 2016 by Wolfram
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Tiefenunschärfe



Das Plüschkarnickel im Hintergrund muss mächtig schnell gewesen sein, sonst hätte ich es ja scharf knippsen können, oder?

Mitnichten, Offenblende, mal wieder. Und Gegenstandsweite (aka Pfoten-Linsenabstand) weit weit unterhalb der hyperfokalen Distanz.
babypfote_iii.jpg

Montag, 11. April 2016 by Wolfram
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Aus Gründen



Ich habe mitbekommen, dass es hier Besucher gibt, denen Fotos von Babypfoten gefallen. Ich hab da grad mal was vorbereitet:
babypfote_ii.jpg

Offenblende, FTW!!!

Sonntag, 3. April 2016 by Wolfram
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Die Sonne lacht - Blende Zweikommaacht



Das hier ist keine Langzeitbelichtung. Das ist ein Bildstapel aus wasweißichvierzehn Fotos oder so.
wackelblume.jpg

Wir sehen hier der Tochter Solarwackelblume, geschossen mit meinem 90er Tamron und zusammengefrickelt mit Affinity Photo.

Dienstag, 29. März 2016 by Wolfram
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Strammer



Weil die Töchter aus Gewissensgründen das Essen von Fleisch und Fleischprodukten verweigern, musste ich neulich Abends Strammer für sie machen.
strammer_ohne_max.jpg
Ein Strammer ist eigentlich dasselbe wie ein Strammer Max, nur mit ohne den Leberkäs. Also nur Brot und Spiegelei drauf und a bissel Gemüsedeko dazu.

by Wolfram
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Das Träumen der Babys



Meine Große hat mich neulich beim Anblick ihres friedlich schnurchelnden jüngsten Geschwisterchens gefragt, was Babys eigentlich träumen.
Wir haben uns dann erstmal gegenseitig ein paar unserer eigenen Träume erzählt. Im Dialog sind wir darauf gekommen, dass Menschen offenbar von Dingen träumen, die sie kennen; die sie selbst schonmal erfahren oder gesehen haben. Wer keinen Vogel hat fliegen sehen, träumt nicht davon, diesem nachzueifern. Wer Wasser nur als Pfütze kennt, träumt nicht davon, zu tauchen. Wer noch nie im Wald war, träumt auch nicht, sich darin zu verirren. Das bringt mich an dieser Stelle direkt zu der interessanten Frage, wie eigentlich blinde Menschen träumen, denn das Träumen von sehenden Menschen findet ja doch sehr bildlich statt. Träumen Blinde dann eher in Gefühlen, Geschmäckern und Geräuschen?

baby_traeumt.jpg

Ein Baby ähnelt in gewisser Weise einem blinden Menschen. Es kennt von der großen Welt noch nicht so viel. Es kennt in erster Linie Gefühle. Es kennt das Dunkel in Mamas Bauch und das Hell der Sonne. Es kennt Warm und Kalt, es kennt Ruhe und Krach. Es kennt Hunger und Bauchweh. Aber es kennt keine Wasserfälle, es kennt keine Flugzeuge und es hat auch noch keine Ahnung, welche Probleme und Problemchen sonst noch auf es zukommen werden.

Wir haben uns deshalb darauf geeinigt, dass Babys in erster Linie von Mamas Busen träumen dürften.
;-)

Samstag, 26. März 2016 by Wolfram
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Hundertachtundsechzignulleins



Wenn man Elternzeit macht, gibt’s vom Staat zwei Drittel des vorherigen durchschnittlichen Nettolohns, mindestens 300€, maximal 1800€. Der pflichtkrankenversicherte Durchschnittsarbeitnehmer ist während der Elternzeit krankenversicherungsbeitragsfrei; er kann sein Elterngeld also nach Lust und Laune verprassen.
Dem ist aber nicht so, wenn man (auch nur minimal) über der Beitragsbemessungsgrenze für die Krankenversicherung verdient und deshalb freiwillig krankenversichert ist. Dann nämlich, so heute die telefonisch durchgegebene Auskunft meiner Krankenkasse, will selbige auch ihren Anteil an den 1800 Euro haben. Meine Krankenkasse meint, sie braucht von mir eeeeeeexakt 168,01€. Sonst geht deren Mist-Kalkulation nicht auf oder so.

Cool gemacht, finde ich. Denn diese Regelung trifft nämlich genau die, die durch das gedeckelte Elterngeld ihre Familie eh schon schaumgebremst versorgen müssen. Und die sowieso schon den maximal möglichen Krankenkassenbeitrag zahlen müssen.

Kopfschüttel. Sowas gibt’s nur in Deutschland.

Dienstag, 8. März 2016 by Wolfram
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