Erster OP-Kontrolltermin



Am Mittwoch wurden wir mal wieder im Olgäle zwecks Nachkontrolle vorstellig.
Um so früh wie möglich fertig zu sein, wollten wir so früh wie möglich los; es wurde dann halt doch 8 Uhr, bis wir auf der Piste waren. Am Krankenhaus angekommen, haben wir schon das Schlimmste befürchtet, weil am Eingang ein dickes Schild vom Marburger Bund hing, von wegen “diese Klinik wird bestreikt”.
Tatsächlich sind wir richtig schnell durchgerutscht, denn wir waren schon um halb 12 wieder raus.
Aber der Reihe nach:
Nach dem obligatorischen Röntgenbild hat uns Herr Dr. Eberhardt gesagt, dass der Hüftkopf genau da liegt, wo er auch sein sollte und dass der Knochen wieder sehr gut zusammen gewachsen ist. Emma darf also ab sofort wieder wie vor der OP rumfetzen (und endlich auch wieder in den Kindergarten…).
Sie darf alles machen, was eine Vierjährige auch sonst machen würde, mit den bekannten Ausnahmen. Wir sollen sie also nicht dazu zwingen, aus größerer Höhe herunterzuhüpfen und sie sollte auch keine großen Wanderungen machen. Auch meinte Herr Eberhardt, dass Laufrad besser sei als Fahrrad. Und Schwimmen ist auch gut.
Zum weiteren Verlauf des Morbus Perthes (nota bene: der Zweck der OP war immerhin nur, den Verlauf zu verbessern) konnte uns Herr Eberhardt - und auch kein anderer Arzt auf dieser Welt - genauere Prognosen verraten, aber auf den Röntgenbildern sah man, dass schon wieder einiges mehr an Knochen vorhanden ist als noch zum Zeitpunkt der OP.

Somit konnten wir heute den Rollstuhl und den Krankenkassen-Rollator abgeben.

Donnerstag, 10. Juni 2010 by Wolfram
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