Was war gleich nochmal “thixotrop”?



Kurze Antwort: zum Beispiel Ketchup.

Längere Antwort: kraftabhängige Viskosität. Thixotrop nennt man also irgendeine Art Flüssigkeit, die nicht wirklich flüssig aber auch nicht fest ist, und flüssiger wird, sobald man Kraft draufgibt.

Beispielsweise kommt Ketchup bekanntlich nie so aus der Flasche, wie es eigentlich beabsichtigt hatte. Erst nach kräftigem Schütteln stellt sich überhaupt so etwas wie Flussfähigkeit ein.
Die Ketchuphersteller probieren im Zeitalter der Plastikpullen, das Problem durch verschiedenste Dosiereinrichtungen einzudämmen oder zu umgehen, die jedoch führen meiner persönlichen Erfahrung nach neben diversen Mankos bei der Restentleerbarkeit meist zum vollständigen Verlust der Dosierbarkeit, zumindest was kleine Portionen angeht.

Selbstverständlich weiß auch die Wikipedia was zur Thixotropie, zum Beispiel, dass das Gegenteil davon die Rheopexie ist.

Dieses Video hier demonstriert das Problem anhand einer alltäglichen Anwendung:

:-)

Dienstag, 25. Januar 2011 by Wolfram
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