Das Monaco-Mysterium



Die Serie „Hubert und Staller“ läuft ja leider ihrem Ende zu. Die Protagonisten haben irgendwie so langsam keine Lust mehr: Nachdem die Pathologin Anja Licht (Hubsis Ex) und die Sonja von der Zentrale bereits aufgehört haben, will auch Staller nicht mehr, hat er angekündigt. Da ist es eine schlaue Idee vom Bayerischen Rundfunk, nach „Hubsi und Staller“ noch eine Folge von „Monaco 110“ zu senden; das ist auf jeden Fall ähnlich witzig.

Nur: wo kommt der Titel „Monaco 110“ her? Und: gab’s da nicht auch mal einen „Monaco Franze“ in der Glotze?
Zeit für eine Recherche, ob “Monaco” wohl irgendwas mit Polizei zu tun hat. Die beiden Serien ja wohl, aber das ist dann doch nicht des Rätsels Lösung. Die kommt nämlich aus dem Süden.

Für kleinere Ortschaften (wie zum Beispiel Kreßberg und seine Teilorte) gibt es in Fremdsprachen keine eigenen Worte. Für größere, insbesondere dank Umlauten schlecht auszusprechende aber sehr wohl.
Nehmen wir mal Nürnberg.
Da ist ja ein „ü“ drin. Damit tun sich Amis und Co. meist recht hart, folgerichtig gibt es einen englischen (und auch französischen) Namen für Nürnberg: Nuremberg. Der Italiener macht gar ein „Norimberga“ daraus, die Polen sprechen von Norymberga”.
Und auf diese Weise geschieht es auch der Stadt München. Die macht der Ami und der Franzose zu „Munich“, der Spanier platziert mit „Múnich“ gleich noch einen Accent drauf - und der Italiener sagt „Monaco di Baviera“.

Und genau daher kommt das mit den Serien, die spielen nämlich in München.

Sonntag, 11. März 2018 by Wolfram
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