Banana-Drama



Schon seit Jahrzehnten wird vor den Gefahren von Monokulturen gewarnt.
Wenn man mit dem Rucksack beispielsweise in Mittelamerika unterwegs ist, schüttelt man als Unwissende(r) nur den Kopf, wie bei Grenzübertritten der Bus mit Gift eingenebelt wird und alle Passagiere mit den Schuhen durch ein Pestizidbad latschen müssen.
Dass ein Krankheitsbefall in den riesigen Plantagen verheerende Auswirkungen haben kann, war mir deshalb natürlich klar, aber so genau wie der Lars Fischer das in den Scilogs erklärt, wusste ich das noch nicht.

Bananenstauden sind nämlich Klone — genetisch identisch zu ihren Eltern. Und deshalb wird jeder Plantagenarbeiter ganz furchtbar aufmerksam, sobald er eine Bananenpflanze sieht, die Unnormalitäten zeigt - alle anderen Pflanzen wären genauso anfällig.

Dem verlinkten Artikel nach ist die Bananensorte, die wir kennen, vom Aussterben bedroht, weil es bislang noch niemand geschafft hat, die seit 2005 von Südostasien und Australien her sich ausbreitende Fusariose aufzuhalten.

Wir werden sehen; bei der Vorgängerbananensorte “Gros Michel” hat es bis zum Aussterben gut vierzig Jahre gedauert.

Sonntag, 22. Januar 2012 by Wolfram
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Hohenlohisch-Fränkisch



"Wer woor denn doo doo? 
Doo sinn ja die ganza Wegg wegg!"

(Das hab ich diese Woche irgendwo aufgeschnappt; nachzulesen auch hier; ziemlich genau bei Halbzeit)

:-)

by Wolfram
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Biberschwanzschneewellen



Ich hab das Bild “Biberschwanzschneewellen” getauft, weil das trifft es super aber gibt’s bei Google noch nicht.

biberschwanzschneewellen.jpg

Was keiner mehr zu hoffen wagte: Es gibt grad tatsächlich Schnee hier in Waldtann!

Samstag, 21. Januar 2012 by Wolfram
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Was ist passiert?



Heute bin ich von einem Montageeinsatz heimgekommen und mein Hausschlüssel hat nicht mehr gepasst.

Frau sauer?

Nee, der Schreiner hat die neue Haustür eingebaut…
:-)

Freitag, 20. Januar 2012 by Wolfram
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Schlechtwetterfront



Neulich waren wir ja auf dem Hesselberg und haben an dem Tag die Alpen sehen können.

Ein paar Tage drauf habe ich bei Tagesanbruch gen Osten geschaut und konnte dieses Foto hier machen:

schlechtwetter_am_horizont.jpg

Die Blickrichtung ist grob “Richtung Hesselberg”, aber was man hier am Horizont sieht, sind nicht die Alpen, sondern dicke Regenwolken, die Kreßberg schon passiert hatten und auf ihrem weiteren Weg weg von uns waren.

Bei schönerem Wetter sieht das in Etwa so aus.

Sonntag, 15. Januar 2012 by Wolfram
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Sonnenkatze



In diesem Fall Murmel, bei dem herrlichen Wetter heute.

sonnenmurmel.jpg

by Wolfram
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Lust auf ein aufwändiges Hobby?



Über 11k2 habe ich den Riusuke Fukahori gefunden.

Der macht folgendes zur Kunst:
Er schnappt sich einen Holzbottich.
Und in den leert er Harz rein.
Und wenn das Harz trocken ist, dann malt er drauf.
Und wenn er drauf gemalt hat, dann leert er wieder Harz drauf.
Und dann trocknet wieder das Harz.
Und dann malt er wieder drauf. Und dann kommt nochmal Harz. Und nochmal Farbe. Und und und.
Bis das Kunstwerk fertig ist.

Keine Vorstellung, wie ich das meine?

Wie das aussieht, sieht man auf seiner Homepage oder in diesem Video:

Donnerstag, 12. Januar 2012 by Wolfram
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Erklärbär: Organspender



Grade im Radio: irgendeine Bundesbehörde kann sich nicht erklären, warum die Zahl der Organspender im vergangenen Jahr zurückgegangen ist.

Also, ich probier das mal für euch aufzudröseln:
Wenn jetzt da jemand beispielsweise ein Herz spendet, dann wird das ja bei diesem jemand rausgemacht und irgendwo anders wieder reingebastelt.

Und dann sieht die Situation ja so aus:
Derjenige, der das Spenderorgan kriegt, fällt schonmal von der Liste der potentiellen Organspender runter, weil dem macht man ja was raus, was eh nicht mehr tut.
Und der der das Organ gibt, der ist ja auch runter von der Liste, weil der hat ja anschließend nix mehr zu spenden beziehungsweise fällt für zukünftige Spenden üblicherweise flach.
Nun könnte man ja den Empfänger dazu verdonnern, sich mal pro Forma als Organspender zu verdingen, aber das wär ja dann quasi ein Organ aus zweiter Hand und das mögen die Chirurgen wegen der Gebrauchsspuren an den Anschlüssen nicht so gern.

Und deshalb wird die Zahl der Spender mit jeder Spende um wenigstens eins kleiner.

(Wer Ironie findet, darf sie behalten!)

by Wolfram
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