Mit Spaghetti fängt man Kids



Wenn’s mal schnell lecker werden muss, funktionieren bei uns Pfannenspaghetti recht gut. Das Original ist von der Amerikanerin Martha Stewart (Youtube-Link), und die Idee dabei ist, sowohl Zeit als auch Ressourcen zu sparen. Beides kommt einem bei der Zubereitung von Kinderfutter ja deutlich entgegen …

Ich mach das Zeugs immer so:

  • 1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe grob schnitzeln, mit einem ordentlichen Schuss Olivenöl in einer großen Pfanne leicht anbraten
  • derweil zwei Handvoll Tomaten klein machen, 250g Spaghetti und etwa 0,5l Wasser bereitstellen
  • Spaghetti in die Pfanne legen, so weit als möglich verteilen. Tomaten nebenan legen und mit so viel Wasser aufgießen, dass die Spaghetti grade so bedeckt sind.
  • ordentlich würzen (weil es fehlt ja das Salz, was man normalerweise im Nudelwasser hat) mit Pfeffer und Salz, nach Gusto auch italienische Kräutermischung sowie Basilikum (frisch ist natürlich am Besten)
  • aufkochen lassen und ca. 1/3 länger köcheln als auf den Spaghetti drauf steht (weil unser Nudelwasser ja deutlich dickflüssiger ist als normal), dabei immer mal wieder rumrühren.

So sieht das dann in der Pfanne aus:
pfannenspaghetti.jpg

Und wenn die Nudeln weich sind und die Soße schön dick pampig (gegebenenfalls ganz vorsichtig Wasser nachfüllen), dann ist das Essen auch schon fertig.

Ab auf einen Teller, bissel Parmesan drüberraspeln und los geht’s.
Prädikat: einfach, lecker, gehaltvoll. Und die Kids mögen’s auch!

Sonntag, 5. Juni 2016 by Wolfram
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Gerührt, nicht geschüttelt



Der Rhabarber musste verarbeitet werden, und was lag da näher, als Gulaschsuppe mit Kartoffeln zu kochen?
Quatsch, natürlich muss Rhabarber zu einem Rhabarberkuchen verarbeitet werden!!!
Nun backen wir nicht sooo oft Rhabarberkuchen als dass wir das Rezept auswendig könnten, also haben wir uns ein passendes gesucht. Das war wider Erwarten gar nicht so einfach, denn so einige Leute backen Rhabarberkuchen mit Hefeteig, andere machen einen Ölteig (so einen wollten wir nicht), und wieder andere wollen Sahne in den Teig reinkippen (das hatten wir aber keine da).
Dann gibt es diejenigen, die den Rhabarber im Teig ersäufen oder den Kuchen halbfertig backen und dann unter den Rhabarber noch eine Cremeschicht packen. Und diejenigen, die auf den Rhabarber drauf einen Baiser-Deckel machen anstatt Streusel.

Wir haben uns schlussendlich von den gesichteten Rezepten die Perlen herausgesucht: ein Rührteig nach Omas Art mit einem Haufen Butter drin, “embedded Rhabarber” und ordentliche Streusel oben drauf.
So sah dann der Rohling aus:
rhabarberkuchenrohling.jpg

Und nach dem Backen dann so:
rhabarberkuchenfertig.jpg

Und nun ratet mal, was es heute zum Frühstück gibt?
;-)

by Wolfram
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Prächtig, prächtig



Ein sag ich euch, in Kreßberg kann sich der Mai auch sehr farbenfroh verabschieden. Seht selbst:
abendhimmel_20160531.jpg

Freitag, 3. Juni 2016 by Wolfram
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