Elternzeit ist nicht ganz leicht!



Heute hatte ich endlich mal wieder ein bisschen Luft, um die Oskar-Galerie mal wieder um ein paar Bilder zu erweitern.
Übrigens ist die inzwischen auch im Menü oberhalb verlinkt.

Nach nun doch schon fünf Wochen Oskar-Elternzeit habe ich für mich folgendes herausgefunden:

  • “Elternzeit nehmen” hat überhauptgarnix mit “auf die faule Haut legen” zu tun. Der Tag fängt für mich morgens um 6:00 Uhr an, und spätestens um 21:00 Uhr falle ich mit den Kids ins Bett.
  • An einkommensabhängiges Elterngeld zu kommen habe ich bislang noch nicht geschafft; man braucht dazu schonmal eine Geburtsurkunde, eine vom Geschäft ausgefüllte Liste und den eigentlichen Antrag. Komplettieren kann man das erst nach der Geburt, und da gibt es sowieso Trubel ohne Ende. Inzwischen ist der Antrag zwar schon weg und auch eingegangen; auf dem Konto ist aber Ebbe. Da wäre der Resturlaub vom letzten Jahr die (finanziell) schlauere Wahl gewesen - den hätte ich aber niemals unterschrieben bekommen.
  • Ohne mich daheim hätte Andrea vermutlich keine Chance gehabt. So kann sie sich sehr viel besser um Oskar kümmern.
  • Ich wusste gar nicht mehr, wie viel kleine Babys sch***en können. Ich merke das vor allem an den vielen vollen Windeleimern.
  • Zwei Kinder im Alter von zwei und drei Jahren — nennenwirsieeinfachmal Emma und Paula — können schneller Chaos anrichten als ich alleine aufräumen kann. Allerdings bin ich dank steiler Lernkurve inzwischen schon nahe dran…
  • Selbst wenn man zweimal täglich einkaufen würde, könnte man trotzdem immer noch was auf die Einkaufen-Tafel schreiben.
An dieser Stelle unterbrechen wir die heutige Sendung, 
weil die werten Damen aus der Badewanne 
geholt werden möchten…
Mittwoch, 27. Mai 2009 by Wolfram
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