Zum Kotzen



Das ist echt zum Kotzen, im wahrsten Wortsinne: der Infekt, der unser Kleinkind niedergestreckt hat, wirkt auch bei allen anderen …

Donnerstag, 16. November 2017 by Wolfram
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Chillaxing



Der überaus komische Christoph Sonntag tourt aktuell mit seinem Programm “Bloß kein’ Trend verpennt”. Auch im Radio gibt’s daraus immer mal wieder Schnippsel zu hören.
So zum Beispiel neulich über “Piloxing”. Das soll eine Mischung aus “Pilates” und “Boxen” sein. Hat er ausprobiert, fand er zu heftig, deshalb hat er kurzerhand einen neuen Trend kreiert, und ich bin mir sicher: dabei hat er hundertprozentig bei meiner Großen gespickt. Er schwärmte nämlich von “Chillaxing”, das sei eine Mischung aus “Chillen” und “Relaxen”.

Das will ich mir auch unbedingt mal anschauen …
;-)

Mittwoch, 15. November 2017 by Wolfram
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Wer lesen kann …



… ist klar im Vorteil …
Frau Spätlese schrub bereits Erleuchtendes zu meiner Frage, und ich habe inzwischen auch selbst die Antwort auf der Verpackung gefunden:

Transskript:
“Dank unserem patentierten Mini-Zapfsystem können Sie Qualität wie frisch gezapft aus dem Kühlschrank genießen. Eine in der Dose befindliche Kunststoff-Kartusche sorgt beim Eingießen ins Glas für die Verwirbelung von Guinness und Stickstoff, wodurch die charakteristische Schaumkrone entsteht.”

20171029_guinneskuchl_erklaerung.jpg

Ich wäre nicht ich, wenn ich dazu nicht ein paar Punkte anzumerken hätte:

  • Guinness wird mit zwei N und zwei S geschrieben, fällt mir auf …
  • Gezapft wird da gar nix. Das bollert nur seltsam in der Dose, und beim Aufmachen hat man heftig Schiss, dass die Stimmung - äh - das Bier überkocht.
  • @ Frau Spätlese: beim Metallrecycling wird mit ziemlich viel Hitze gearbeitet. Die Kugel wird ergo thermisch verwertet.
  • Ich hab das Zeugs direkt aus der Dose konsumiert, ohne “Eingießen ins Glas”. Bin ich jetzt ein Banause?

P.S.: im Hintergrund rechts sehen Sie eine Wettergerechte Strempfersche Kartoffelsubb.

Montag, 30. Oktober 2017 by Wolfram
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Der Baatz



Werte BesucherInnen, heute möchte ich mal wieder ein - nuja - Rezept kann man es fast nicht nennen - eine Zubereitungsempfehlung abgeben.
Und zwar präsentiere ich: den „Baatz“, eine Art Bircher für Küchendeppen wie mich.
Zur Zubereitung braucht man: einen Apfel (je nicht-mehlig desto besser), eine Zitrone, grobe Haferflocken, 1-2 kleine Becher Naturjoghurt, Milch und Honig.

Zuerst schneiden wir den Apfel klein. Vierteln, Kerngehäuse raus, die Viertel nochmal längs drei- bis fünfteilen und dann quer zu kleinen Stiften abschnipfeln. Natürlich kann man auch die Reibe nehmen, aber mir persönlich ist das immer zu viel zum Sauber machen. Die Apfelstückchen in eine Schüssel geben. Nun die Zitrone auspressen und den Saft (ruhig mit Fruchtfleisch, aber ohne Kerne) drüber leeren. Die Säure verhindert, dass der Apfel unansehnlich dunkel wird. Nun geben wir den Joghurt drüber. Wer nur einen Becher hat, braucht später eben mehr Milch. Dann kommen Haferflocken drauf. Vorzugsweise grobe Haferflocken. Im Volumen etwa so viel wie Apfelschnitzel in der Schüssel sind. Dann noch ein mehr oder weniger gut gehäufter Löffel Honig. Wenn wir jetzt rumrühren, dann klebt das Ganze deutlich am Löffel, deshalb geben wir (je nach Joghurtmenge weniger oder mehr, ein Anhaltspunkt sind etwa 100ml) Milch hinzu, bis sich ein, ja gut, wir Hohenloher sagen dazu „Baatz“ ergibt. Der muss zwar noch zähflüssig sein, aber auch vom Löffel runtertropfen. Die Konsistenz ist wichtig, weil wir wollen keinen Beton und auch keine Suppe sondern eben einen Baatz.

20171028_baatz.jpg

Je nach Gusto kann man nun direkt servieren oder die Schüssel nochmal im Kühlschrank deponieren.

Ein paar meiner Kinder essen diesen Baatz sehr gerne, und auch der Hund mag das Zeugs.

(Ein weiteres Rezept aus der beliebten Reihe “Strempfer’sche Küche”, genau wie schon der Nussapfelberg)

Samstag, 28. Oktober 2017 by Wolfram
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Offenblende geht noch



Nachdem mir Tamron bereits vor zwei Jahren mein heiß geliebtes 90mm-Objektiv auf Kulanz wieder gerichtet hat (die Geräte werden zwar mit 5 Jahren Garantie beworben, aber die kriegt man nur dann, wenn man sich direkt nach dem Kauf dafür registriert), hat es nun wieder mit demselben Fehler den Geist aufgegeben. Laute Blendengeräusche und die Kamerameldung “Err.001”.
20171001_tamron_und_canon.jpg
Kurzer Exkurs zum “so sollte es sein”:
Im Normalbetrieb einer Spiegelreflexkamera ist die Blende des Objektivs beim Blick durch den Sucher maximal geöffnet. Dadurch sieht der Fotograf maximal viel. Dann wird die für das kommende Foto geltende ISO/Belichtungszeit/Blendenkombination festgelegt, entweder durch eine der vielen Automatiken oder manuell. Auch zum Fokussieren ist die Blende noch ganz auf. Für’s Foto sagt dann die Kamera dem Objektiv über die Kontakte “ey, Alder, stell mal f/5.6 ein!” und das Objektiv meldet dann irgendwann Vollzug zurück. Dann klappt der Spiegel hoch und der Verschluss saust für die eingestellte Belichtungszeit über den Sensorchip.
Für das “ey Alder” hat meine gute alte EOS 1000D unterhalb des Objektiv-Verriegelungs-Löseknopfes einen “Blendensimulationsknopf”. Damit soll man den Effekt der Blendeneinstellung im Sucher erkennen können, was zumindest bei APS-C-Canons mangels deutlicher Sichtbarkeit ein nicht ganz so prickelndes Erlebnis ist.
Nun ist es so, dass an meinem “Tamron SP Di AF 90mm 1:2.8 MACRO 1:1” (so heißt das Geschoss mit Vor- und Zunamen) erneut die Blendensteuerung kaputt ist. Das Ding rasselt und scheppert beim “Ey Alder”, sobald irgendeine Blende kleiner als 2.8 (Offenblende) eingestellt wird. Manchmal kommt noch ein Foto dabei heraus, aber in aller Regel meldet die Kamera einen “Err.001” und nix wars.

Heute nun haben wir einen kleinen Spaziergang gemacht und ich habe das 90mm draufgespaxt und die Kamera auf “Av” gestellt und f/2.8. So sind wir am Waldrand entlangetigert und was soll ich sagen: Offenblende geht noch! Aber seht selbst:
20171001_offenblende.jpg
Fast 150 Fotos geschossen und nicht ein einziges Mal “Err.001”!
Warum, weiß ich freilich nicht; entweder weil die Kamera das Objektiv nicht dumm angelabert hat oder weil das Objektiv immer direkt “basst scho” sagen konnte.

Auf jeden Fall hoffe ich, dass ich hiermit vielleicht anderen Besitzern eines defekten 90mm-Tamron helfen kann.

Sonntag, 1. Oktober 2017 by Wolfram
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High five, High Sierra!



Also, all die Dinge, die mir persönlich am neusten MacOS auffallen (und viel ist das nicht!), sind alle nicht sooo toll.

  • Es gibt jetzt ein “High Sierra”-Hintergrundbild
  • Das Logo für Siri ist anders geworden
  • Das Logo für den App-Store ist anders geworden
  • Man muss nun mächtig tricksen, um dem Safari einen Uniform Ressource Locator für ein Suchergebnis zu entreißen

Weil nämlich selbst wenn man Google als URL aufruft (und nicht die Uni-Bar verwendet) und einen Suchbegriff eingibt, dann sieht die Adressleiste im Ergebnis nur so aus:
20171001_nix_url.jpg
Und wenn man diese Suche samt Ergebnis dann weiter geben will (gut, dazu sollte man eigentlich auch sowieso eher lmgtfy verwenden, SCNR), dann schickt man normalerweise den Link aus der Adressleiste. Bisher hab ich dafür meinen Cursor in der Adressleiste platziert,den URL markiert und kopiert. Bei zum Beispiel Wikipedia geht das auch nach wie vor, aber nicht mehr beim Ergebnis von Websuchen.
Im “Ablage”-Menü gibt es den Menüpunkt “Teilen …”, worin es Optionen zum Mailen und für iMessage und LinkedIn und was weiß ich was alles gibt. Aber den URL kriegt man so nicht.

Dafür muss man neuerdings offenbar Tricksen.
Ich helfe mir aktuell so: ein beherzter Klick auf “Diese Seite mailen”, dann den URL aus dem Mailentwurf rauskopieren und dann den Entwurf verwerfen.
So einfach, nicht wahr?
:-)

by Wolfram
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Der letzte Tag



Liebe Blogbesucher, leider habe ich keine gute Nachricht zu überbringen.
20170907_der_letzte_tag.jpg

Denn am vergangenen Donnerstag war der letzte Tag.
Nun hat das Kreßberger Freibad, unser Waldfreibad bei Bergertshofen, für dieses Jahr vollends geschlossen …
:-(

Der Strempfers herzlichster Dank geht an dieser Stelle an die Gemeinde Kreßberg für das Betreiben des Bades (was in aller Regel ein Draufzahlgeschäft ist), an Hermann und Thomas für ihr Bademeisterdasein und vor allem auch an Karin für das Betreiben des Kiosks!

Bis nächstes Jahr dann!

Sonntag, 10. September 2017 by Wolfram
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Stärkeprüfung



Des Juniors Experimente mit Nicht-Newtonschem Fluid haben sich als Stärkeprüfung (sic!) für die ganze Familie erwiesen …
20170830_staerkeexperimente.jpg
Dafür hat er sämtliche verfügbaren Stärkereserven mit etwas Wasser vermengt und probiert, das Resultat auf verschiedenste Art zu verwenden. Zum Beispiel in der abgebildeten flachen Wanne. Oder in einem Becher. Oder in einem Luftballon als Stressball.

Ein Nicht-Newtonsches Fluid ist eine Flüssigkeit, die sich nicht so verhält, wie wir das von Flüssigkeiten gewohnt sind. Zum Beispiel wird das oben erwähnte Zeugs fest, wenn man draufschlägt, es reißt ab, wenn man es umfüllt und lauter so Sachen. Wenn ein Stressball platzt, kann man die Lache auf dem Boden recht einfach und schwungvoll mit einem Pfannenwender aufkratzen (dabei wird das Fluid fest) und die Brocken in eine Schüssel werfen, wo sie wieder flüssig werden.

Auf jeden Fall mussten wir nach den Versuchen auch so einiges putzen …

Mittwoch, 30. August 2017 by Wolfram
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