1,5 Tage



Die Große hat zu ihrem Geburtstag Mamas altes Smartphone bekommen. Dazu haben wir ihr eine Prepaid-Karte besorgt. Die habe ich so hingetüdelt, dass das Kind im Monat 100 Minuten für umme Telefonieren kann (ist ja schließlich ein Telefon, nüschwoar?!) und dazu auch noch 100MB ohne WLAN versurfen kann.
1,5 Tage später kam dann schon die SMS vom Provider: “Sie surfen ab sofort mit reduzierter Geschwindigkeit” …

Also entweder hab ich da beim Einrichten des Telefons irgendwas verbockt (Stichwort “Wifi Assist”) oder ich muss ihr das mit dem mobilen Internet doch nochmal erklären …

;-)

Sonntag, 11. September 2016 by Wolfram
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Was fehlt



Als wir unser erstes Kind begrüßen durften, war die Unsicherheit groß. Bei jedem noch so kleinen Schrei fragten wir uns, was wohl los ist. Bauchweh? Hunger? Windel voll? Richtig krank? Das sind die überaus dringlichen Fragen, die sich wohl alle frisch gebackenen Eltern stellen.
Genial war es dann mit Kind Nummer Zwei, als wir Nummer Eins fragen konnten, was denn grade ansteht. Mit erstaunlicher, geradezu traumwandlerischer Sicherheit bekamen wir angesagt, um was wir uns bei Nummer Zwei bitteschön zu kümmern hätten.
Freilich blieb das Füttern und Wickeln nach wie vor unser Job, aber so ein „Baby-nach-Deutsch“-Übersetzer ist wirklich was wert. Oft dachten wir uns aber trotzdem: „was wäre das schön, wenn das größere Geschwisterchen auch das Wickeln übernehmen könnte!“.

Und mit dem jüngsten Nachwuchs haben wir das jetzt tatsächlich so: unser zweitgrößtes Kind (interessanterweise nicht Nummer Eins) ist dermaßen versessen darauf, dem Baby eine neue Windel hinzuschrauben, dass wir gerne gewähren lassen.
Aber was nun fehlt, ist der Übersetzer. Die anderen Kinder haben die Babysprache inzwischen verlernt und können uns leider nicht mehr sagen, weshalb das Jüngste nun schreit.

Man kann wohl einfach nicht alles haben …

Montag, 8. August 2016 by Wolfram
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Original und Fälschung



Neulich habe ich für eine Kindergartenveranstaltung “was herzhaftes” backen sollen. Ich habe mich für Käsefüße entschieden.
kaesefuesse_1.jpg

Zum Backen braucht man:

  • Eine Oma, von der man einen Ausstecher in Fußform leihen kann
  • Blätterteig (ich hab bequemlichkeitshalber fertigen genommen)
  • Ei (verquirlt)
  • Streukäse (Emmentaler, Bergkäse oder sowas)
  • Gewürze nach Gusto (Salz, Pfeffer, Sesam und Schwarzkümmel, Paprika, Curry, …)

Aus dem Blätterteig habe ich mir die Füße ausgestochen und auf Backpapier gelegt. Dann mit dem Ei bestrichen, mit Käse bestreut und nach Belieben gewürzt. Etwas länger backen als angegeben und gut is. Wenn man viel Zeit hat, kann man auch jeden zweiten Käsefuß rumdrehen und damit rechte und linke Füße machen.

Nachdem ich mit dem Backen fertig war, habe ich bemerkt, dass ich ja eigentlich Omas Ausstecher gar nicht hätte ausleihen müssen. Denn ich hätte auch einfach Babys Fuß auf den Teig drücken und mit einem scharfen Messer drum herum schnitzen können!
kaesefuesse_2.jpg

Obwohl … wahrscheinlich war’s mit dem Ausstecher dann doch einfacher/sicherer …

Samstag, 6. August 2016 by Wolfram
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Lehrreiche Bedienungsanleitung



Die Mädels haben von irgendwoher Armbanduhren bekommen. Nicht nur, dass die Dinger wasserdicht sind, sie haben sogar eine Lünette.
Die Anleitung (auch das ehrt freilich die Bezugsquelle, dass es überhaupt eine Anleitung gibt) hat jedoch nicht wirklich viel erhellendes zur Lünette zu sagen:
drehbar.jpg

Drehbarer Ring ist drehbar!
;-)

Dabei kann man sich mit dem Ding Zeiten markieren um sich zum Beispiel die Tauchzeit abzuschätzen oder (freilich nicht bei diesen Uhren) Geschwindigkeiten messen oder gar rechnen.

Samstag, 9. Juli 2016 by Wolfram
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Mit Spaghetti fängt man Kids



Wenn’s mal schnell lecker werden muss, funktionieren bei uns Pfannenspaghetti recht gut. Das Original ist von der Amerikanerin Martha Stewart (Youtube-Link), und die Idee dabei ist, sowohl Zeit als auch Ressourcen zu sparen. Beides kommt einem bei der Zubereitung von Kinderfutter ja deutlich entgegen …

Ich mach das Zeugs immer so:

  • 1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe grob schnitzeln, mit einem ordentlichen Schuss Olivenöl in einer großen Pfanne leicht anbraten
  • derweil zwei Handvoll Tomaten klein machen, 250g Spaghetti und etwa 0,5l Wasser bereitstellen
  • Spaghetti in die Pfanne legen, so weit als möglich verteilen. Tomaten nebenan legen und mit so viel Wasser aufgießen, dass die Spaghetti grade so bedeckt sind.
  • ordentlich würzen (weil es fehlt ja das Salz, was man normalerweise im Nudelwasser hat) mit Pfeffer und Salz, nach Gusto auch italienische Kräutermischung sowie Basilikum (frisch ist natürlich am Besten)
  • aufkochen lassen und ca. 1/3 länger köcheln als auf den Spaghetti drauf steht (weil unser Nudelwasser ja deutlich dickflüssiger ist als normal), dabei immer mal wieder rumrühren.

So sieht das dann in der Pfanne aus:
pfannenspaghetti.jpg

Und wenn die Nudeln weich sind und die Soße schön dick pampig (gegebenenfalls ganz vorsichtig Wasser nachfüllen), dann ist das Essen auch schon fertig.

Ab auf einen Teller, bissel Parmesan drüberraspeln und los geht’s.
Prädikat: einfach, lecker, gehaltvoll. Und die Kids mögen’s auch!

Sonntag, 5. Juni 2016 by Wolfram
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Zur Feier des Tages



Heute ist ja irgendwie Vatertag oder so. Und zur Feier des Tages haben meine Kids gemeint, ich darf mir raussuchen, ob ich ihnen Pfannkuchen oder Crêpes zum Frühstücken mache.
die_wahl_des_fruehstuecks.jpg
Sind schon irgendwie süß, die Kleinen …
;-)

Ich hab mich dann für Crêpes entschieden und mehr als sonst gebraten, weil letzten Sonntag hat der Junior 12 Stück verdrückt und ich habe nur einen einzigen abbekommen.

Donnerstag, 5. Mai 2016 by Wolfram
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Geht auch



Nächstes Kind, nächster Geburtstag, nächste Backaktion.
Das Rezept, auf welches ich schon im Januar hingewiesen habe, funktioniert grundsätzlich auch in Muffinform.
pornomuffins.jpg
Auch die Muffins sind dann natürlich ultragesund und weitestgehend kalorienfrei.
;-)

Wie man schon am Rezept sieht, müssen leider auch ein paar Esslöffel Mehl rein, sodass man das Ergebnis nicht als “Glutenfrei” verkaufen darf. Wohl also dem, der entsprechende Freunde hat - für den bleiben dann mehr Muffins zum Eigengebrauch …

Unsere Erkenntnisse:

  • Eigentlich kann man gleich das doppelte Rezept machen!
  • Der Teig beliebt noch ein klein wenig aufzugehen. Wenn man die Muffinförmchen so hoch füllt und so eng stapelt wie wir auf dem Foto oben, dann kommen auch ein paar Muffins dabei raus, die eben nicht kreisrund sind.
  • Bei Minimuffins sollte die Backzeit wegen des kleineren Volumens um etwa ein Drittel auf 20 Minuten reduziert werden
  • Die Stäbchenprobe sollte ergeben, dass die Backstücke nicht komplett durchgebacken sind
  • Nachdem man die Teilchen aus dem Backofen heraus genommen hat, sacken sie wieder ein gutes Stück zusammen (an die Bäcker unter meinen Lesern: kann man da was machen?!)
  • Mit dem Zeugs obendrauf (mit der Ganache) muss man sparsam sein (oder gleich mehr davon machen), denn die ist mir bei den letzen Muffins ausgegangen
  • Minimuffins sind besonders perfide, denn “einer geht noch” …

Frohes Nachmachen!

Sonntag, 24. April 2016 by Wolfram
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Gewagte These



Ich stelle hiermit folgende These auf:
Die Mama-Fütterungs-Experimentalphase zur Ermittlung von Lebensmitteln, die beim Baby kein Bauchweh verursachen, dauert genau so lange, wie Babys Bauch braucht, sich an alle möglichen Mama-Lebensmittel zu gewöhnen.

Dienstag, 12. April 2016 by Wolfram
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