Schreib-Äpp



Ich hab ja einen Computer von der Firma mit dem angefressenen Fallobst. Und mit dem Klaut-Eigenleben der aktuellen Äpps komme ich nicht immer ganz zurecht. Es mag für andere Leute recht geschickt sein, wenn sie ihre Dokumente auf den Stand “vor zwei Stunden” zurücksetzen können oder dass ihre vertraulichen Dinge sicher in die Klaut hochgeladen werden, schon bevor man auf “Speichern” drückt.
Aber es ist mit dem TextEdit nicht einfach, einfach nur einfachen Text zu bearbeiten oder zu speichern, was wiederum etwas ist, was ich des öfteren benötige. Einen kleinen schnellen Texteditor.
20171210_cot_editor.jpg
Früher™ gab es zu diesem Behufe eine Äpp mit dem Namen Smultron und einem schicken Erdbeerlogo, aber irgendwie hat der sich zu einem kommerziellen Produkt für über 10 €uro verkommen. Der GEdit, mein Lieblingseditor unter Linux, läuft unter High Sierra leider nicht mehr.

Also musste eine Alternative her, und ich habe tatsächlich eine gefunden: den CotEditor. Zu finden im Äppstore hier.

Sonntag, 10. Dezember 2017 by Wolfram
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Der Koch lässt saufen



Habe ich gestern doch das ultimative Engelsaugen-Rezept vom Scheffkoch nachgebacken, und dabei sind in mir zweierlei recht unterschiedliche Erkenntnisse erwachsen.
Meine erste Erkenntnis dürfte vor allem die Frau Spätlese erfreuen: das Rezept geht auch mit Zartbitterschokolade als Füllung!
20171210_engelsaugen.jpg
Profitipps für die Zubereitung: Zum “Löcher machen” habe ich eine Art Reagenzglas verwendet. Meins hatte etwa einen Zentimeter Durchmesser und es waren bunte Schokostreusel drin, Vanilleschoten kommen auch in solchen Dingern.
Wenn man den Teig in einen zirka Zwei-€urostück-dicken Strang ausrollt und etwa Zentimeterdicke Scheiben runterschneidet, passt die Größe der Kugeln ganz gut. Beim Auslegen auf dem Blech ist auf genügend Abstand zwischen den Kugeln zu achten; die Rohlinge werden durch das Backen erstmal ordentlich flacher (und damit breiter).

Und meine zweite Erkenntnis ist, dass die Scheffkoch-Webseite inzwischen dermaßen mit Skripten und Werbung zugewuchert ist, dass sie nur noch mit Ad- und Skriptblockern erträglich ist. Das Tablett von der Firma mit dem angebissenen Apfel hat innerhalb von 20 Minuten die letzten 10% Akku versoffen.
Schade eigentlich!

by Wolfram
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Sunrise Porn



Vorhin so, drüben im Osten:
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by Wolfram
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Medizinerlob



Der behandelnde Arzt ist sehr angetan von der Qualität des Messers, welches ich meiner lieben Frau zum Geburtstag geschenkt hatte.
20171202_messer.jpg
Der nahezu komplette Schnitt durch das vordere Glied des Ringfingers sei so glatt, dass man die Narbe später wahrscheinlich kaum sehen werde.

Samstag, 2. Dezember 2017 by Wolfram
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Megastreusel



Da ja meine Bäckersgehilfen sich noch von dem vorangegangenen Stress ausruhen mussten und weil es schnell gehen sollte, habe ich gestern Abend im Internet nach einem „schnelle Plätzchen“-Rezept gesucht. Da findet sich dann doch einiges, und ich habe mich für eines mit dem Namen „Streuselkekse“ entschieden.
Leider hatte ich so einige der vorgeschlagenen Zutaten gar nicht da, sodass ich etwas improvisieren musste - der sensorische Test ergab jedoch, dass das nicht unbedingt schlecht war.

Was brauchen wir?

  • 100g Nüsse (ich habe Walnuss und Mandel genommen, original sollten das Pecannüsse sein)
  • 100g Rosinen (im Original getrocknete Feigen)
  • 100g entsteinte Datteln
  • 350g Mehl
  • 150g Zucker
  • 1 P. Vanillezucker
  • 250g Butter

Dazu noch eine Prise Salz und Puderzucker.

Die Nüsse und das Trockenobst werden zerkleinert (die Datteln habe ich geschnitten, den Rest hab ich kurz in den Mister Mätschik rein). Der Butter (wir sind hier in Hohenlohe-Franken!) wird geschmolzen (oder auf jeden Fall „butterweich“ gemacht). Das Mehl, der Zucker, der Vanillezucker und die Prise Salz werden miteinander vermengt. Dann wird der Butter zu der Mischung gegeben und mit den Knethaken am Handrührer zu einer bröseligen Streuselmasse vermengt. Zum Schluss werden die verkleinerten Zutaten vom Anfang noch mit reingerührt.
Nun wird auf einem Backblech Papier ausgelegt und mit Mehl bestäubt. Der Teig wird gleichmäßig darauf verteilt und flach gedrückt. Ich habe dazu unser Wellholz verwendet, bis das Blech gut gefüllt und mein Teig etwa einen Zentimeter dick war.

Nun ab damit in den Backofen, bei 200° Ober-/Unterhitze beziehungsweise 175° Umluft, aber auf jeden Fall für 20 Minuten.

Nach dem Backen direkt mit einem Messer in Quadrate schneiden (ca. 4×4cm) und auskühlen lassen. Zum Schluss mit Puderzucker bestreuen.

20171128_megastreusel.jpg

Fertig sind die “Megastreusel”!

@Frau Spätlese: Sicherlich kann man da auch noch Zartbitterschokodeko drauf tun!

Mittwoch, 29. November 2017 by Wolfram
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Kinderarbeit in Kreßberg



Während andere Leute irgendwo unproduktiv am Meer rumgammeln, setzen wir hier in Kreßberg eiskalt auf Kinderarbeit!!1!einself!!!
Amarettokugeln FTW!!

20171126_amarettokugeln.jpg

Leider haben sehr viele nicht sonderlich lange überlebt. Weil wenn man mal anfängt, und „nur die, die nicht ganz so schön aussehen“ probiert, dann räumt man das Feld quasi von hinten auf, und glaubt mir, es gibt immer mindestens ein Breedle (Anm. d. Red.: so heißen “Plätzchen” auf Hohenlohisch-Fränkisch), welches schlechter aussieht als alle anderen… Ich gehe also stark davon aus, dass wir in der Adventszeit nochmal nachbacken dürfen. Nuja, müssen halt die Kinder wieder ran …
;-)

Montag, 27. November 2017 by Wolfram
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Hunger?



Wenn die Eichhörnchen die Nüsse vom Balkon klauen, wird das dann ein kalter Winter?
20171126_eichhoernchen.jpg
Auf der anderen Seite lässt Mann ein herrenloses Bier ja auch nicht einfach so rumstehen sondern kümmert sich drum …

Sonntag, 26. November 2017 by Wolfram
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Zum Kotzen



Das ist echt zum Kotzen, im wahrsten Wortsinne: der Infekt, der unser Kleinkind niedergestreckt hat, wirkt auch bei allen anderen …

Donnerstag, 16. November 2017 by Wolfram
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