Geht nicht



Gestern Abend, um 8 rum, über Downtown-Waldtann:
waldtann_vollmond_20130820.jpg

Schönes Bild, möchte man meinen, und doch zeigt es nicht das, was ich eigentlich fotografieren wollte …

Es fing ja schon mit dem Objektiv an. Ich ging aus dem Haus, sah den Mond wunderbar über dem Horizont hängen und dachte mir: “Woah, wie gut sieht das aus! Da muss ich unbedingt ein Foto davon machen!”.

Mit der Handykamera kommt bestenfalls ein mittelmäßig kitschiges Bild mit einem Leuchtpunkt raus.
Also habe ich die Fototasche herausgezerrt, die gute Spiegelreflex ausgepackt, die Kamera angesetzt und … festgestellt, dass mit dem 18-55-Kitobjektiv auch nur ein zwar etwas größerer aber dennoch recht kleiner weißer Punkt sichtbar ist.
Deshalb habe ich tief in der Fototasche gegraben und die längste Brennweite herausgefischt, in meinem Fall ein gutes altes 80-200 f/5.6, welches ich von meinem Schwiegervater geerbt habe.

Aber dann ging’s ja direkt weiter, weil so ein Vollmond ist ein Sauhund, der jegliche Automatismen der Kamera schonungslos und im Galopp über sämtliche zur Verfügung stehende Klippen jagt. Der Vorschlag vom Gerät (mit mittenbetonter Messung) wäre gewesen, die Blende ganz aufzureißen (f/5.6) und dann 1/25 Sekunde lang zu belichten. Zugegeben, auf solchen Bildern sieht man durchaus, dass da jemand versucht hat, den Vollmond abzulichten, aber schön wird das nicht, weil der Trabant komplett überstrahlt …

Also war manuelle Einstellung gefragt!
Für das Foto oben waren es dann letztendlich eine Blende f/10 und eine Belichtungszeit von 1/320.

Damit kriegt man also einen Mond recht ordentlich auf den Chip

Jedoch: eigentlich habe ich durch ein Loch im Gebüsch durchknippsen wollen, und zwar so, dass ich die Blätter so noch ganz leicht dunkelgrün kriege und dennoch die Zeichnung auf dem Mond ablichte. Und an der Stelle hab ich nach einigen Versuchen aufgegeben, weil ich kein Stativ dabei hatte. Denn das hätte ich gebraucht, um die für ein HDR-Bild nötige Belichtungsreihe aufzunehmen.

Da sieht man mal wieder, dass die Technik nicht immer gut darin ist, menschliche Sinne nachzuahmen.

Mittwoch, 21. August 2013 by Wolfram
Kommentar hinzufügen (6661 views)

Errungenschaft



Eine der besten Ideen des ausgehenden zwanzigsten Jahrhunderts war es sicherlich, Styropor-Fake-Stuck-Eckleisten mit Fliesenkleber an der Wand zu fixieren.
styropor_und_fliesenkleber.jpg

Montag, 19. August 2013 by Wolfram
2 Kommentare (8084 views)

Themenwechsel



Der Herr Junior, die Tage mal, auf dem Weg vom Wohnzimmer in die Küche:

Mama, Mama, ich will was zum - Emil was liegst denn du hier so rum - essen!

(Der Emil ist unser Familienwau, der lag vor der Wohungstür, und die Bindestriche hat der Kollege so gut wie nicht gesprochen)

Dienstag, 13. August 2013 by Wolfram
Kommentar hinzufügen (4393 views)

Fokus, please!



Gestern Abend habe ich mich ein bissel in die Kreßberger Prärie gesetzt und mal experimentiert, wie man den Sternenhimmel wohl ordentlich abgelichtet bekommt.

Wobei ich inzwischen der Überzeugung bin, dass nicht ISO oder Blende oder Belichtungszeit die Hauptrolle spielt, sondern das Objektiv. Man sollte (Konjunktiv, weil ich keins parat hatte) eins haben, welches man einfach manuell auf Unendlich fokussieren kann. Die modernen Dinger, insbesondere die Zoom-Objektive, haben aber alle keine Unendlich-Fokussierung mit Anschlag mehr. Und Autofokus ist was, was am Nachthimmel genausowenig funktioniert, wie ein Blitz …

Eins meiner ersten Experimentalfotos zeigt den Überflug der ISS links am großen Wagen vorbei:
iss_20130811.jpg

Dann sind die gemeinen Rennwolken aufgezogen und haben den Westhimmel radikal verdunkelt:
rennwolken_20130811.jpg

Also konnte ich nur noch nach Osten (gen Marktlustenau) knippsen und habe probiert, ein wenig länger als üblich zu belichten. Das Resultat waren wunderbare Strichspuren, die ich in dieser Intensität nicht erwartet hatte. Ich hätte nie gedacht, dass sich die Sterne in nur drei Minuten so weit bewegen!
strichspuren_20130811.jpg
Aber ich hätte ja nur mal vorab in die Wikipedia schauen müssen: wer länger als 420 durch Brennweite belichtet, riskiert Strichspuren. Im Netz habe ich eine weitere Faustformel gefunden, die besagt, dass man nicht länger als 300 durch Brennweite belichten sollte — ich glaube, dass da schlicht ein Cropfaktor mit eingerechnet wurde.

Wieder was gelernt! (und so gut wie keine Perseiden gesehen :-( ) Und der nächste klare Himmel kommt bestimmt!

Montag, 12. August 2013 by Wolfram
Kommentar hinzufügen (5971 views)

Wespenspinne



Eine Wespenspinne.
wespenspinne_20130809.jpg

Sonntag, 11. August 2013 by Wolfram
1 Kommentar (4326 views)

Es schauert



… bald …
Weil näxte Woche sind wieder mal die Perseiden (sprich: Perse-iden) dran. Die Jungs von xkcd.com haben zu diesem Anlass dankenswerterweise mal eine Jahreskometenschauerübersicht zusammengebastelt:
xkcd_meteor_showers.png
(Das Bild ist CC-BY-NA)

Sehr schön, vor allem wegen der wunderbaren Kommentare! ;-)

Ich hoffe ja, dass ich von den Perseiden ein paar Fotos schießen kann — wenn’s denn der Himmel, die Müdigkeit und die Kids zulassen.

Freitag, 9. August 2013 by Wolfram
Kommentar hinzufügen (4389 views)

Die Fühler ausgestreckt



… hat gestern der hier:
viecher_gibts_20130803.jpg

Im Original vielleicht drei Zentimeter lang.

Montag, 5. August 2013 by Wolfram
1 Kommentar (4472 views)

Reisefieber bei Simons Katze



* lach *

Freitag, 2. August 2013 by Wolfram
Kommentar hinzufügen (4322 views)

Tags

  Viewty     Gedankenblitze     Die Cats     I fixed it     Die Kids     Allgemeines     Morbus Perthes     Viechzeugs     Kuriosa     Netzfund         Kreßberg/Waldtann     Schon gewusst     FlatPress     Makrofoto     Mac