Foto?



Was meint ihr, Fotos gab’s auch schon eine Weile keine mehr?
Tatsächlich. Also, wie wäre es mit einem Archivbild, Sonnenaufgang?

20190226_sunset.jpg

Ups. War gar kein Sonnenaufgang. War Sonnenuntergang.

:-)

Freitag, 15. März 2019 by Wolfram
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Korrekt



Beschwert sich neulich jemand in dieser Offline-Welt bei mir, dass in meinem Blog auch nicht mehr viel los sei.
Stellt sich raus: das stimmt!

Dabei mangelt es mir ja gar nicht an Themen, sondern lediglich an Zeit dafür, diese Blogtauglich aufzuarbeiten …
;-)

Also ein kurzer Abriss zur Lage der Nation - äh - in Kreßberg:

  • Gestern früh hat überraschend nocheinmal der Winter Einzug gehalten. Zuerst ist es dunkel geworden, dann hat es geblitzt und gedonnert, dann kam kurz mal eben Hagel und danach heftiger Schneefall. Innerhalb von 5 Minuten war alles weiß. In Crailsheim hat das dann direkt wieder zur verkehrstechnischen Infrastrukturapokalypse geführt.
  • Derzeit gibt es in Kreßberg vielerlei Baustellen. Zum Beispiel Bergbronn Richtung Waldtann. Marktlustenau Ortskern. Riegelbach. Die Bauigel machen den Boden kurz auf und danach wieder zu. Das, werte Damen und Herren, was da vergraben wird, ist das so genannte schnelle Internet, welches anderorts angeblich bereits existiert.
  • Sturm “Eberhard” hat bei uns in Kreßberg am Sonntag zu ein paar umgefallenen Bäumen geführt, aber nichts weiter tragisches. Wobei die Böen durchaus heftig waren.
  • Das Theater des BC-Marktlustenau fand ich dieses Jahr wieder sehr unterhaltsam.
  • Auf meinem guten alten treuen OnePlus One (Anm. d. Red.: das ist ein über 5 Jahre altes Mobiltelefon) läuft seit einer Woche auch das neueste Android, Codename “Pie”, getarnt als LineageOS.
  • Sonnenaufgänge in Kreßberg sehen besser aus als die in Goldbach (hierzu ist eine ausführliche Erklärung in der Mache).

Und bei euch so?

Dienstag, 12. März 2019 by Wolfram
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Schnäppsche



Für nur 102€ im Jahr (204€ beim Zweithund) bekommt man in Kreßberg das hier
20190117_megapack.jpg
plus ein nahezu wertfreies Aluplättchen mit einer Nummer drin sowie ein Pamphlet, wie sich das ach so schlechte Image der Hundebesitzer verbessern ließe.

Saubere Sache!

Wer sich nun fragt: das auf dem Foto ist eine Hundekakabeuteltasche, daneben fünf Nachfüllpackungen. Mal sehen, ob es nächstes Jahr wieder so ein “Megapack” gibt oder ob diese Ausrüstung ein Hundeleben lang reichen muss.

Vielleicht sollten wir doch noch nach Dinkelsbühl auswandern; dort kostet ein Wau 50€ im Jahr, in den Dörfern drumrum grademal 25€. Weidelbach wäre so ein Ort; das ist hier Luftlinie nichtmal 2km entfernt. Siehe dazu auch dieser Archivbeitrag von 2015.

Sonntag, 27. Januar 2019 by Wolfram
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Kannste vergessen



20190121_mofi.jpg
Diese Aktion hätte ich mir eigentlich auch sparen können - genau in dem Moment, als die Mondfinsternis von heute früh vollständig war, ist irgendsowas verschissenes (Wolken oder Nebel) aufgezogen und hat den Blick auf den Mond von Kreßberg aus komplett versperrt.
Außerdem habe ich es nicht wirklich geschafft, die Kamera ruhig zu halten; das hier ist eins der besten Fotos.

Montag, 21. Januar 2019 by Wolfram
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Selbst



Selbst die Osterglocken drehen verwundert die Hälse und fragen sich, was das für ein Sch31ß-Wetter sein soll …
20190113_osterglocken.jpg

Immerhin liegt bei uns nicht meterhoch Schnee auf dem Dach, wie am Alpenrand.

Sonntag, 13. Januar 2019 by Wolfram
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Warum eigentlich …



… heißt es “Morgengrauen” und nicht “Morgenorangen” oder “Morgenhellblauen” oder “Morgenbunten”?

Das hier war heute früh um kurz nach Sieben, und das wird ja jetzt wieder immer besser, weil ja Wintersonnwend vorbei ist.
20190103_sonnenaufgang.jpg

Der Lichtpunkt in der Mitte ist die Mondsichel (den Jupiter unterhalb sieht man auf dem Foto nicht), oben rechts dürfte die Venus vor sich hinscheinen (Quelle für diese Vermutung).

Donnerstag, 3. Januar 2019 by Wolfram
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Oh du Fröhliche …



Als Weihnachtszeit gilt ja in diesem Kontext die Zeit „rings um Weihnachten“. Eine Zeit des Erwartens (nichts anderes bedeutet das Wort „Advent“), der Besinnung, der Zusammenkunft, der Familie. Aber auch eine Zeit der Weihnachtsferien, des zugehörigen Jahresendurlaubs und des Für-die-Kinder-Daseins.

Lasst euch kurz erzählen, wie fröhlich die Weihnachtszeit bisher bei uns verlaufen ist …

Das Wochenende vor dem Heiligabend habe ich persönlich zum Entgiften verwendet. Mein Arbeitgeber veranstaltet traditionell am Freitag vor Weihnachten ein Fest für die Mitarbeiter, bei dem es unter anderem recht verhängnisvolle Benefiz-Cocktails gibt (der Erlös aus dem Verkauf der Cocktails kommt einem Hilfsprojekt zugute). Obwohl mir zunächst erstmal nicht nach Feierlaune war, ist die Veranstaltung dann doch etwas ausgeufert und ich war erst um halb drei zuhause …
Ein guter Freund kam uns besuchen und erzählte von seiner Frozen Shoulder - ein Krankheitsbild, das man nicht wirklich braucht.

Den Morgen des 24. Dezember hat die Familie Strempfer genau so verbracht wie fast alle anderen Menschen auch: auf dem Parkplatz des Supermarkts und in der Schlange vor der Kasse. Dann haben wir gemeinsam probiert, die Wohnung auf Vordermann zu bringen.
An Heiligabend gab es dann sehr lecker Raclette und richtig ordentlich Bescherung. Weitere Details kann ich wegen der DSGVO leider nicht öffentlich von mir geben …
;-)

Am in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag hat dann sich das jüngste Kind die Sache nochmal durch den Kopf gehen lassen. Mehrfach. Und so ein kotzendes Kleinkind ist ja etwas, was zutiefst in mir rüttelt; nicht nur am Mageneingang, auch am Empathiezentrum. Ich glaube, ich stehe Nachts deutlich schneller senkrecht im Bett, wenn ein Kind kotzt, als wenn der Feuerwehr-Piepser tut.

Entsprechend stand der zweite Weihnachtsfeiertag erstmal im Zeichen des Wäsche Waschens und Großreinemachens, bevor wir uns auf den Besuch von Omas und Onkeln und Tanten vorbereitet und lecker Waffeln gebacken haben. Ursprünglich wollten wir zum Abendessen ja draußen im Garten grillen, aber das Wetter war - na gut, ich gebe es zu, wir haben geklemmt und haben lieber drinnen gegessen …
Das jüngste Kind war wieder ziemlich fit und hat sich mit Weintrauben gefüttert - deren Schale ist aber nicht wirklich leicht verdaulich und so hatten wir eine weitere Nacht mit „Kotzebue“.

Am 27. Dezember kam morgens die Schwiegermutter zu uns und meinte dass der Keller „wieder“ unter Wasser stehe (Anm. d. Red.: vor ziemlich genau einem Jahr stand der Keller unter Wasser, weil im Kontrollschacht vor dem Haus die Suppe stand weil die Leitung zwischen Kontrollschacht und Abwasserkanal nicht mehr viel durch gelassen hat). Nach eingehender Untersuchung stellte sich heraus, dass dieses Mal das Abwasser nicht die Ursache sein konnte. Vielmehr sah der Heizungskeller aus wie eine Mischung aus Dampfbad und Tropfsteinhöhle. Die aufgehängten gewaschenen Kotzklamotten troffen vor Nässe, von sämtlichen Leitungen an der Decke tropfte das Wasser. Um die Ursache zu finden, war etwas Detektivarbeit notwendig. Letztlich fanden wir heraus, dass wir ein Leck in einer Heißwasserleitung hatten. Ein Kupferrohr-Bogen war nach über 40 Jahren Dienst regelrecht von innen ausgewaschen.
20181227_kupferrohrleck.jpg
(Rot eingekringelt: der Übeltäter, hier noch mit Fahrrad-Schutzblech zum Ableiten des Wasserstrahls)
Die Detektivarbeit ging weiter bei der Suche nach einer Möglichkeit zum Abstellen des Warmwassers. Es gibt bei unserer Hausinstallation keinen „Hauptwarmwasserabstellhahn“; vielmehr muss man den Kaltwasserzufluss abstellen. Wusste ich nicht, kostete einiges an Zeit (und Wasser im Keller). Wir konnten Gottseidank schnell Hilfe herbei rufen, sodass wir nur ein paar Stunden ohne Warmwasser auskommen mussten.

Als ich am 28. Dezember aus dem Küchenfenster schaute, kam mir der Anblick ziemlich bekannt vor. Ja, genau, so sah es doch im Mai 2012 auch schonmal aus vor dem Haus! Wasserrohrbruch! Nach „Wasser im Keller“ kam „Wasser vor dem Keller“! Die Leckstelle war nur ein paar Meter weiter, aber diesmal war viel mehr Personal mit der Behebung betraut.
20181228_rohrbruchaufstand.jpg
(Von links nach rechts: EnBW-Fahrzeug, Bauunternehmer-LKW, Bagger, Bagger-Hänger, NOW-Fahrzeug)
Über einige Stunden gab es kein Wasser - also weder kaltes noch warmes. Irgendwie hat der Wassermangel die Stimmung unter den Kindern sehr stark angeheizt. So stark, dass das zweitjüngste Kind beim Streiten mit dem ältesten Kind eine Türe mit Glaseinsatz durchschlagen und sich dabei ein paar Schnittwunden zugelegt hat.
Natürlich waren wir sehr gespannt, was wohl als nächstes kommen möge …

Und tatsächlich: der 29. Dezember fing damit an, dass der Magen des zweitjüngsten Kindes aufhörte, ordentlich zu arbeiten. Und er arbeitete den ganzen Tag über nicht wirklich ordentlich … Mehrere hungerbedingte Versuche, etwas Essbares dauerhaft in den Bauch zu bekommen, gingen schief. Erst gegen Abend hatte sich der Organismus so weit stabilisiert, dass wieder Gemüsebrühe drin blieb. Erschöpft ging der Großteil der Familie zu Bett. Derweil habe ich mit dem größten Kind noch eine Quizsendung in der Glotze angeschaut. Kurz vor dem Finale konnte ich dann bewundern, wie breit sich ein Erdbeerknuspermüsli auf dem Boden verteilen kann.

Heute ist Sonntag, das große Kind ist außer Gefecht, und ich harre der Dinge, die da noch kommen mögen …

Sonntag, 30. Dezember 2018 by Wolfram
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Danke



Ein herzliches Dankeschön der Nikolausinitiative Marktlustenau!
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Ihr seid super!
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Ich hoffe, mein Beitrag kommt gut bei euch an!
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Und nächstes Jahr bin ich mit Familie wieder dabei!

Freitag, 7. Dezember 2018 by Wolfram
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