Stories aus 2019 - Teil 2



Wenn man an die Côte d’Azur (oder, wie die Franzosen sagen, Côte Bleue) will, muss man da ja erstmal hinkommen.
Das geht per Flieger, per Bahn oder auch per eigenem PKW.
Da wir unverhofft mit zwei Hunden unterwegs waren, und auch um vor Ort mobil zu sein, haben wir den Familienvan über den San Bernadino gejagt.
Wir sind mitten in der Nacht losgefahren, um den Berufsverkehr wenigstens teilweise zu entgehen. So waren wir zum Sonnenaufgang schon in der Schweiz, im Rheintal:
Côte d'Azur 2019

Die Anfahrt an die Côte d’Azur ähnelt in großen Teilen der nach Korsika. Es ist eine Vier-Länder-Tournee. In Deutschland gestartet, fährt man durch Österreich (okay, nur ein kleines Stück, dann ein längeres Stück durch die Schweiz, durch Italien nach Ligurien und dann schließlich nach Frankreich. Dieses Foto hier wurde auf der Fahrt den San Bernardino runterwärts mit Blick nach oben aufgenommen. Wir sind hier schon dort, wo die Schweizer italienisch sprechen
Côte d'Azur 2019

Die Fahrt ging weiter nach Como, an Mailand vorbei, Richtung Savona und durch Ligurien hindurch.
Hier sind wir schon kurz vor dem Ziel; schon in Frankreich, auf der Küstenautobahn mit dem Namen “La Provençale”, die in Italien noch “Autostrada dei Fiori” heißt. Die Kamera blickt südwärts zum Hafen von Villeneuve-Loubet, und ich war der festen Überzeugung, dass hier ein paar Ozeankreuzer parken.
Côte d'Azur 2019
Stellt sich raus: das sind Hochhäuser am Hafen (Google Maps Link). Krass.

Nach rund 11 Stunden inklusive Pausen waren wir schließlich in Fréjus (Google Maps Link), an unserem Campingplatz.
Côte d'Azur 2019

Sonntag, 23. Februar 2020 by Wolfram
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Stories aus 2019 - Teil 1



Der Sommerurlaub 2019 war unsere letzte große gemeinsame Unternehmung vor der OP des großen Kindes. Entsprechend haben wir dessen Wünsche besonders berücksichtigt: Meer und warm war Pflicht.
Also haben wir uns den Globus geschnappt und haben mal grob abgezirkelt, wo man mit dem Auto (weil die Wautzis waren auch eingeplant) denn so hinkommen könnte. Innerhalb von grob einem Tag. Stellt sich heraus, dass man in Süddeutschland eigentlich maximal ungeschickt lebt, denn es spielt von der Entfernung her kaum eine Rolle, ob man an die Nord- oder die Ostsee fährt oder nach Nord-Kroatien oder an die italienische Adria oder ans Ligurische Meer.
Aufgrund unserer guten Erfahrungen in der Vergangenheit und dem gesetzten finanziellen Limit sind wir dann wieder bei Eurocamp und einem Mobile Home gelandet - diesmal eben an der Côte d’Azur, in Fréjus. Das liegt relativ unauffällig aber durchaus sehr geschickt zwischen Cannes und Saint Tropez.
Im Laufe der Urlaubsvorbereitung haben wir uns überlegt, dass es vielleicht ganz praktisch wäre, wenn wir die Hunde „irgendwie“ daheim lassen könnten. Leider haben wir aber keine Nachbarn, die unseren Labrador-Goldie-Mix und die rumänische Straßenköterin freiwillig und ohne Repressalien versorgen könnten und würden. Also hat meine liebe Frau nach etwas gemeinsamem Nachdenken eine Hundepension gebucht und wir haben uns den dadurch entstehenden finanziellen Nachteil mit mehr Bewegungsfreiheit gegengerechnet. Zwei Tage vor dem Urlaub hat uns die Hundepension jedoch per Bandscheibenvorfall doch noch einen Strich durch die Rechnung gemacht … Die Wautzis mussten also trotzdem mit.
Recht herzlichen Dank an Eurocamp, dass wir die Hunde - wieder - und vor allem so kurzfristig dazu buchen konnten!

Donnerstag, 20. Februar 2020 by Wolfram
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Läuft bei uns!



Das große Kind ist heute zum ersten Mal seit 20. November 2019 wieder ohne Hilfsmittel gelaufen!

:-)

by Wolfram
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Wider den CO₂-Footprint



Über die Weihnachts- und Neujahrstage habe ich mich in Anbetracht größerer notwendiger Reparaturen an meinem heiß geliebten Corsa mal so rein theoretisch an das Thema E-Auto gewagt.
Ich habe mir diverse Testberichte durchgelesen.
Ich habe mich auf den gängigen Automobil-Verchecker-Plattformen über den real existierenden E-Auto-Gebrauchtmarkt informiert.
Ich habe herausgefunden, dass die e-Ups und die i-MiEV/C-Zero/iONs lediglich vier Sitzplätze haben.
Und ich habe gelernt, dass mein Nutzungsprofil (20km zur Arbeit pendeln) eigentlich vollständig kompatibel mit einem Stromer wäre.

Und dann habe ich einen entscheidenden Fehler gemacht: ich habe zusammen mit meiner Frau ein gebrauchtes E-Auto probegefahren.

In der Folge bin ich nun also durchaus sehr stolzer Besitzer eines 2016er Nissan Leaf in Tekna-Geschmacksrichtung mit einer 30kWh-Traktionsbatterie und habe meinen Corsa in den wohl verdienten Ruhestand versetzt.

Aber das Ende vom Lied ist, dass ich jetzt den Familien-Van fahren muss … Weil es ist ja so viel ökonom/log/ischer, wenn ich täglich nur einmal die Pendelstrecke mit dem Großen Wagen fahre und meine Frau mit dem Stromer dafür die restlichen Touren übernimmt …

Dienstag, 18. Februar 2020 by Wolfram
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Spenden statt Böller, Ausgabe 2019



Statt viel Geld in ziemlich diskutable Einweg-Lärm-und-Leuchteffekte zu investieren, ist es allemal besser, noch viel mehr Geld dahin zu tun, wo es gebraucht wird: Brot statt Böller!

20191231_spenden_statt_boeller_2019_edition.png

Seit 2010 mache ich das regelmäßig, dokumentiert habe ich das beispielsweise auch in den Jahren 2012, 2013, 2014, 2015, 2016 und 2018.

Einen guten Rutsch nach 2020 euch allen!

Dienstag, 31. Dezember 2019 by Wolfram
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Post von Giaco!



20191228_post_von_giaco.jpg

Was da drin ist? Sowas hier.

freu
:-)

Samstag, 28. Dezember 2019 by Wolfram
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Schöne Feiertage euch allen!



Leider war es heuer wieder nix mit weißen Weihnachten, zumindest in Kreßberg. Gestern habe ich vereinzelt noch ein paar Häufchen Schnee gesehen, dort, wo man das “Schneechaos” von vor zwei Wochen (am Freitag, den 13.) zusammen geschoben hatte. Heute waren aber auch die letzten Reste geschmolzen. Immerhin soll es bei uns temperaturmäßig nun relativ konstant bleiben - in Werchoyansk wird’s (wenn die Prognosen wahr sind) übernächste Woche kurz mal 20 Grad wärmer werden.
Als ich vorhin mit den Wautzis eine Runde gelatscht bin und ich mir den gegen den Wind strullenden Hund so angeschaut habe, stiegen in mir leichte Zweifel an der dieser Spezies mitunter nachgesagten Intelligenz auf. Seltsame Dinge, die einem da immer durch den Kopf gehen …

Die Rekonvaleszenz des großen Kindes schreitet derweil voran - nachdem unser Orthopäde im Frühjahr meinte, wir sollten nochmal zum Experten (vulgo: nach Stuttgart ins Olgäle), war nun eine Triple-Osteotomie fällig, die wir alle Gottseidank bislang sehr gut überstanden haben. Das jetzt fällige angeordnete Herumliegen kommt dem Pubertier natürlich nicht wirklich ungelegen.

Zum Essen hatten wir gestern Abend lecker Leberkäse vom Metzger um die Ecke mit Omas Kartoffelsalat und Feldsalat. Zum Dessert haben wir Schoko-Muffins mit flüssigem Kern gebacken (dieses Rezept in Muffinförmchen), die jeweils noch eine Vanilleeiskugel drauf bekamen. Quasi frei von Kalorienfrei
;-)

Der Weihnachtsmann war auch dieses Jahr wieder sehr fleißig und hat lauter schöne Sachen gebracht. Die besten Geschenke sind freilich diejenigen, die die Kinder nicht alleine zusammen gebaut bekommen …
;-)

Ich wünsche euch allen eine schöne Weihnachtszeit!

Mittwoch, 25. Dezember 2019 by Wolfram
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Veggie-Marsch



Gestern Abend war mir irgendwie nach Eintopf. Eine passende Spezialität aus dem Stuttgarter Raum ist der Gaisburger Marsch - aber das ist nichts für meine Vegetarier hier.
Also habe ich mich mal an einer Version mit ohne Fleisch probiert, und die hat tatsächlich so gut funktioniert, dass ich euch davon erzählen möchte.

Man benötigt

  • 750g Kartoffeln
  • 250g Karotten
  • 2l Gemüsebrühe
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 300g Spätzle

Gleich vorab: diese Zutaten sind diejenigen, die bei mir gut funktioniert haben. Im Internetz findet man auch Kohlrabi und Lauch auf der Liste der möglichen Zutaten. Auch die Mengenangaben sind als „unverbindlicher Kochvorschlag“ zu verstehen - wer Karotten nicht ab kann, lässt sie eben weg und nimmt stattdessen mehr Kartoffeln oder Spätzle.

Nun zum Kochen.
Während man die 2l Gemüsebrühe in einem ausreichend großen Topf warm macht, schält man die Kartoffeln und die Karotten. Die Karotten habe ich in Scheibchen (roundabout 3mm) geschnitten (mit immernoch der irren Grinse im Gesicht), die Kartoffeln haben wir einmal halbiert (ganz große geviertelt) und zentimeterdicke Scheiben runtergesäbelt. Wer Lauch hat, schnitzt auch davon noch eine Stange klein. Das Gemüse kommt nun in die Gemüsebrühe und darf schonmal vor sich hin köcheln.
Unterdessen schneidet man die Zwiebel. Diese zu würfeln kann man sich sparen, aber zu grob sollten die Teile auch nicht sein. Wir haben die Zwiebel (genau wie die Kartoffeln) halbiert und dann halbe Ringe daraus geschnitten. Die zerkleinerte Zwiebel wandert in eine Pfanne und wird sehr kräftig angebraten.
Wer Spätzle aus der Tüte hat (wenigstens Eiernudeln sollten es sein), gibt diese zeitlich so zu dem Gemüse dazu, dass die Melange insgesamt knapp eine halbe Stunde köcheln kann. Ich hatte eine Packung Spätzle in der Tüte mit empfohlener Kochzeit von 15 Minuten. Die habe ich nach etwa 10 Minuten dazu gegeben, und fünf Minuten vor Ablauf der 15 Minuten noch meine Zwiebeln.
Wer handgemachte, frische Spätzle hat, gibt sie nach grob 20 Minuten dazu, genau wie die gerösteten Zwiebeln.

Das Resultat war ein Topf, der beinahe übergelaufen ist, und ein Wolfram, der sich gefragt hat, wer das alles essen soll.

Die Frage war aber überflüssig - wenn die Kids erst mal auf den Geschmack gekommen sind und Nachschlag verlangen, bleibt für Papa nicht mehr viel übrig … deshalb gibt’s auch keine Fotos.

Allen, die hier noch mitlesen, einen geruhsamen vierten Advent!

Sonntag, 22. Dezember 2019 by Wolfram
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