Pour les gourmands



Ich organisiere heute die Geburtstagsfeier von Kind Nr. 2. Hierfür habe ich in Zusammenarbeit mit dem Jubilar folgendes Menü ersonnen:

  • Jus von Cucurbita Maxima und weiteren Gemüsen der Saison an Croûtons und Tartine beurrée
  • Torte nach Art des Hauses sowie Blechkuchen mit Crème von frischen Früchten
  • Dünne Teigfladen aus dem Steinofen al Gusto
  • Anderentags Glücks-Gebäck zum Frühstück

20180202_kuerbissuppe.jpg

Zu Deutsch ist das:

  •  Hokkaido-Kürbissuppe mit gerösteten Brotwürfeln und Butterbrot (geile Kombi, übrigens, dicke Suppe und Butterbrot)
  • Schokokuchen und Fanta-Blechkuchen
  • Selfmade-Pizza (zugegeben, nicht direkt aus dem Steinofen, aber auf dem Stein im Ofen gebacken)
  • Das Resultat eines Besuchs beim Bäcker (der heißt bei uns „Glück“)

Ich gehe auf jeden Fall schonmal fest davon aus, dass keiner der Gäste hungrig nach Hause gehen wird.

Und auch die Überschrift ist Absicht: ein “Gourmet” ist ein Feinschmecker, ein “Gourmand” ein Leckermaul …

;-)

Freitag, 2. Februar 2018 by Wolfram
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Restefest



Neulich haben wir entdeckt, dass wir noch abgelaufenen Skyr im Kühlschrank haben. “Skyr” ist ja isländisch und bedeutet soviel wie “Gipskarton zum Löffeln” (an dieser Stelle denke sich der werte Besucher Protestschreie meiner lieben Frau) , aber mit etwas Kreativität kriegt man damit doch was ulkiges hin.
Fangen wir mit dem Mürbteigboden an (welcher allein schon das “low calory”-Thema von Skyr ad absurdum führt):
Wir schnappen uns 120g Mehl, eine Messerspitze Backpulver, 40g Zucker, ein Pack Vanillezucker, 65g Butter (in Flöckchen beziehungsweise weich) und ein Eigelb. Die Zutaten werden genau solange miteinander vermengt (Küchenmaschine, Knethaken), bis sich ein geschmeidiger Teig entwickelt. Das kann schon mal eine Weile (10 Minuten und länger) dauern.

Nun muss der Teig für eine halbe Stunde in den Kühlschrank, und wir haben Zeit, die Füllung zu basteln.
Das grundlegende Konzept dafür habe ich von hier, aber entsprechend der Ablaufdaten weiterer Becher im Kühlschrank kräftig angepasst.
Ich habe verbraucht: einen angefangenen Becher Skyr, 250g abgelaufenen Quark und ordentlich abgelaufenen Joghurt (bis ich etwa ein Kilo hatte). Dazu dann drei Esslöffel Speisestärke, 200g Zucker, zwei Eier und das Eiweiß, was vom Mürbteigboden übrig war. Statt der Stärke kann man auch Vanillepuddingpulver verwenden. Flugs alles miteinander verrühren, eventuell noch ein bissel mit Vanillezucker pimpen.
Nun den Teig wieder aus dem Kühlschrank holen. In einer gut gefetteten Springform dünn verteilen (nur zwei bis drei Millimeter dick) und die Ränder so weit als möglich nach oben ziehen. Die Füllung reinleeren und ab damit bei 180°C Ober-/Unterhitze für eine gute Stunde in den Backofen. Bei Umluft ein wenig kühler und/oder kürzer. Auf jeden Fall sollte die Füllung oben drauf schön goldbraun werden.
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Und nun kommt der extremste Teil am ganzen Rezept: man sollte den Kuchen vor dem Verzehr ein bis zwei Stunden auskühlen lassen.
Wir haben hart mit uns gekämpft und ernsthaft probiert, uns zusammenzureißen. Wir haben uns gegenseitig zurückgehalten - aber schlussendlich haben wir kläglich versagt. Nach zehn Minuten war nur noch die Hälfte des Kuchens da.

Viel Spaß beim Nachbacken, vielleicht habt ihr mehr Durchhaltevermögen!

Samstag, 13. Januar 2018 by Wolfram
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Frohe Weihnachten!



Kalt ist es draußen, und unser Haus- und Hofeichhorn holt sich immer mal wieder Nüsse. Inzwischen sogar, wenn die Balkontüre offen ist und ich mit meinem kaputten 90er Tamron da sitze.
20171216_eichhorn.jpg

Ich wünsche meinen drei Lesern fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch!

Dienstag, 26. Dezember 2017 by Wolfram
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Endlich!



Sonnwend!
Ab sofort geht’s aufwärts!

Donnerstag, 21. Dezember 2017 by Wolfram
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Der Koch lässt saufen



Habe ich gestern doch das ultimative Engelsaugen-Rezept vom Scheffkoch nachgebacken, und dabei sind in mir zweierlei recht unterschiedliche Erkenntnisse erwachsen.
Meine erste Erkenntnis dürfte vor allem die Frau Spätlese erfreuen: das Rezept geht auch mit Zartbitterschokolade als Füllung!
20171210_engelsaugen.jpg
Profitipps für die Zubereitung: Zum “Löcher machen” habe ich eine Art Reagenzglas verwendet. Meins hatte etwa einen Zentimeter Durchmesser und es waren bunte Schokostreusel drin, Vanilleschoten kommen auch in solchen Dingern.
Wenn man den Teig in einen zirka Zwei-€urostück-dicken Strang ausrollt und etwa Zentimeterdicke Scheiben runterschneidet, passt die Größe der Kugeln ganz gut. Beim Auslegen auf dem Blech ist auf genügend Abstand zwischen den Kugeln zu achten; die Rohlinge werden durch das Backen erstmal ordentlich flacher (und damit breiter).

Und meine zweite Erkenntnis ist, dass die Scheffkoch-Webseite inzwischen dermaßen mit Skripten und Werbung zugewuchert ist, dass sie nur noch mit Ad- und Skriptblockern erträglich ist. Das Tablett von der Firma mit dem angebissenen Apfel hat innerhalb von 20 Minuten die letzten 10% Akku versoffen.
Schade eigentlich!

Sonntag, 10. Dezember 2017 by Wolfram
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Megastreusel



Da ja meine Bäckersgehilfen sich noch von dem vorangegangenen Stress ausruhen mussten und weil es schnell gehen sollte, habe ich gestern Abend im Internet nach einem „schnelle Plätzchen“-Rezept gesucht. Da findet sich dann doch einiges, und ich habe mich für eines mit dem Namen „Streuselkekse“ entschieden.
Leider hatte ich so einige der vorgeschlagenen Zutaten gar nicht da, sodass ich etwas improvisieren musste - der sensorische Test ergab jedoch, dass das nicht unbedingt schlecht war.

Was brauchen wir?

  • 100g Nüsse (ich habe Walnuss und Mandel genommen, original sollten das Pecannüsse sein)
  • 100g Rosinen (im Original getrocknete Feigen)
  • 100g entsteinte Datteln
  • 350g Mehl
  • 150g Zucker
  • 1 P. Vanillezucker
  • 250g Butter

Dazu noch eine Prise Salz und Puderzucker.

Die Nüsse und das Trockenobst werden zerkleinert (die Datteln habe ich geschnitten, den Rest hab ich kurz in den Mister Mätschik rein). Der Butter (wir sind hier in Hohenlohe-Franken!) wird geschmolzen (oder auf jeden Fall „butterweich“ gemacht). Das Mehl, der Zucker, der Vanillezucker und die Prise Salz werden miteinander vermengt. Dann wird der Butter zu der Mischung gegeben und mit den Knethaken am Handrührer zu einer bröseligen Streuselmasse vermengt. Zum Schluss werden die verkleinerten Zutaten vom Anfang noch mit reingerührt.
Nun wird auf einem Backblech Papier ausgelegt und mit Mehl bestäubt. Der Teig wird gleichmäßig darauf verteilt und flach gedrückt. Ich habe dazu unser Wellholz verwendet, bis das Blech gut gefüllt und mein Teig etwa einen Zentimeter dick war.

Nun ab damit in den Backofen, bei 200° Ober-/Unterhitze beziehungsweise 175° Umluft, aber auf jeden Fall für 20 Minuten.

Nach dem Backen direkt mit einem Messer in Quadrate schneiden (ca. 4×4cm) und auskühlen lassen. Zum Schluss mit Puderzucker bestreuen.

20171128_megastreusel.jpg

Fertig sind die “Megastreusel”!

@Frau Spätlese: Sicherlich kann man da auch noch Zartbitterschokodeko drauf tun!

Mittwoch, 29. November 2017 by Wolfram
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Bastelwetter



Heute ist mal wieder Bastelwetter. Das heißt so, weil man eigentlich nicht wirklich viel anderes machen kann, als zuhause zu bleiben und zu basteln. Rauszugehen ist nicht wirklich eine Alternative, auch der Wau freut sich eher weniger, wenn man ihn vor die Türe zerrt. Der einzige, der das Wetter in vollen Zügen genießt, ist mein Großer. Der ist irgendwie immer draußen und kommt nur kurz zum Essen fassen rein.
20171029_bastelwetter.jpg
Das Archivbild ist von Ende Oktober, aktuell verwünsche ich den niederträchtigen Zeitgenossen, der sich Schneeregen von den Wettergöttern gewünscht hatte.
Auch dieses Bild ist ein Beispiel dafür, dass man auch mit einem defekten 90mm-Tamron noch Fotos machen kann.

Sonntag, 12. November 2017 by Wolfram
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Kann mal jemand bitte?



Kann mir mal jemand bitte erklären, warum in meinem Dosenguinnes (“brewed in Dublin”) so seltsame Kugeln drin sind?
20171029_dosenguinneskuchl.jpg

Sonntag, 29. Oktober 2017 by Wolfram
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