Dankeschön



An dieser Stelle ein kurzes und sehr herzliches Dankeschön an die Frau Spätlese. Für den Tipp mit dem Buch. Von der Schwiegermutter meiner lieben Frau.

Sonntag, 9. April 2017 by Wolfram
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Webkartendiensttipp



Wenn ihr euch mal an den Platzhirschen Google Maps oder den Bing Maps satt gesehen habt, ihr kein Apfel-Gerät zum Anzeigen der Apfel-Karten habt und die Openstreetmap trotz eures eigenen Beitrags nicht die Details zeigt, die ihr sehen wollt, dann schaut euch mal die Karte von Onmaps an.
Die ist nämlich sehr detailliert und zeigt auch die Namen von Flurstücken an.

Donnerstag, 30. März 2017 by Wolfram
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Bastelwetter



Heute ist Bastelwetter. Also Wetter, bei dem man das Haus am Besten gar nicht verlässt, sondern stattdessen lieber was am Wohnzimmertisch bastelt.
20170318_bastelwetter.jpg
Das seltsame Muster in den Tropfen sind Fenster von Nachbars Haus.

Samstag, 18. März 2017 by Wolfram
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Fränkische Verwirrung



Meine Arbeitskollegin kommt gebürtig aus Bayreuth und hat dementsprechend viel Fränkisch mit der Muttermilch aufgesogen. In Bayreuth spricht man beispielsweise ein leicht rrrrollendes R, ein „hartes B wie in Baula“ und ich vermute, dass es auch ein hartes „G wie in Frangen“ gibt. Sie hört freilich nicht auf zu betonen, dass es diese zivilisatorischen Errungenschaften wohl offensichtlich noch nicht nach Hohenlohe-Franken geschafft haben.
Aber in „Frangen“ gibt es keine LKW. Keine Leberkäswecken nämlich. Dort spricht man von LKL, das sind der Kollegin zufolge „Lebberkäslaabla“, wobei der hintere Wortteil vom kleinen Brot, vom „Laibchen“ herrührt.

Neulich haben wir uns beide zum Frühstück eine Scheibe Leberkäs auf ein Laugenbrötchen (auf Hohenlohisch ist das ein „Laachaweggla“) legen lassen, und dann konnte ich einfach nicht umhin, sie zu fragen, wie das ein ordentlicher „Frange“ nun benennen würde. Ob wir da nun ein „Laachalebberkäslaabla“ haben oder ein „Lebberkäslaachalaabla“ bekommen haben. (Anm. d. Red. ich denke, mit den Infos oben bekommt meine geneigte Leserschaft die hochdeutschen Varianten hin).
Mit ihrer Antwort hatte ich nicht wirklich gerechnet, denn in Bayreuth würden „Laachaweggla“ eben nicht „Laachalaabla“ heißen, sondern „Laugnlaabla“, ganz abgesehen davon, dass Laugengebäck in Franken in aller Regel Brezelform hat.

Wie man leicht sieht, haben wir es hier so nah an der Grenze zwischen Deutschland und Bayern nicht einfach mit der Völkerverständigung …

Samstag, 11. März 2017 by Wolfram
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Ich mag den



Neulich hat mir meine liebe Frau ein Buch vom Grabbeltisch mitgebracht:
vince_ebert_bleiben_sie_neugierig.jpg

Die Sendung “Wissen vor Acht” mag ich sehr gerne (auch wenn ich um die Uhrzeit nur selten an die Glotze komme); ist sie doch wenigstens ein kleines Trostpflästerchen für Knoff-Hoff. Und der Moderator Vince Ebert versteht es, physikalische Zusammenhänge und Kabarett miteinander zu verklabustern.
Das ist in diesem Buch nicht anders, und Vince’s trocken-derber Sarkasmus passt (wie ich finde) gut rein. Wer Bücher mit Wissenschaftsanstrich mag, die aus kürzeren Kapiteln bestehen, darf beruhigt zugreifen!

Sonntag, 19. Februar 2017 by Wolfram
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Völlig daneben



Wenn ihr mal ein Programm schreiben wollt, das so richtig überhauptgarnicht toll ist, und ihr braucht dafür eine Vorlage, dann schaut euch mal „MyDrive Connect“ von Tomtom an. Diese App macht in meinen Augen so gut wie alles falsch:

  • Ist keine native App (Java oder so?!)
  • ist unübersichtlich
  • braucht zwingend einen Account
  • Fragt ständig nach dem Benutzerpasswort (wozu?)
  • Hat eine Option, um den Rechner am Einschlafen zu hindern, die nicht funktioniert
  • Lädt mehrere Gigabytes aus dem Internet (hallo, LTE-User!)
  • Lädt die ganzen Gigabytes nochmal neu herunter, wenn sich am vorletzten Byte ein Bit verklemmt hat
  • von einem Server, der nicht mehr als 3 oder 4 MB/Sekunde liefern kann (schonmal was von CDN gehört?
  • Verrät nichts über den Downloadfortschritt, nur eine schwankhafte Prozentanzeige (Prozent von was?)
  • Zeigt Werbung für andere Produkte an, anstatt den User zu informieren, was gerade mit dem schon gekauften Gerät passiert
  • Bricht mit tollen, aussagekräftigen Fehlermeldungen à la „Aktualisierung fehlgeschlagen“ ab
  • Zeigt Auswahldialoge, die sich selbst schließen („Alte Karte vorher löschen oder neue Karte zusätzlich installieren“)
  • Hinterlässt das zu aktualisierende Gerät auch mal in einem Zustand, in dem auf dem Display nur noch ein roter Rahmen zu sehen ist und die Meldung „FEHLER: KEINE KARTEN VORHANDEN“

Prädikat: SCHROOOT!

(Ein anderer möglicher Kandidat wäre übrigens der Ravensburger Tiptoi-Manager)

Montag, 13. Februar 2017 by Wolfram
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Sonnenaufganggebastel



Heute früh habe ich den Foto gezückt und eine Belichtungsreihe mit plusminus 2EV aufgenommen. Die drei Aufnahmen hab ich dann quer durch Affinity Photo gezerrt und ein wenig an den Reglern gedreht.
Et voilà: Auch der Wolfram kann (HDR-)Kitsch …
sonnenaufgang_20170204.jpg

Samstag, 4. Februar 2017 by Wolfram
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Leben am Limit



A09 hat der Arzt als Diagnose aufgeschrieben. Das ist der ICD-10-Code für eine „Sonstige und nicht näher bezeichnete Gastroenteritis und Kolitis infektiösen und nicht näher bezeichneten Ursprungs“.
In die Praxis bin ich gegangen, nachdem ich schon zwei Tage zuvor immer mal wieder heftig Bauchweh hatte und am Donnerstag dann gar schmerzhalber von der Arbeit heim bin. Obwohl aktuell der Onkel Noro durch Hohenlohe zieht, glaube ich jedoch nicht, dass der mich beehrt hat, denn dessen nach außen deutlich sichtbare Symptome („vorne“ und „hinten“) hatte ich eben nicht. Nur Bauchweh wie Sau.

Die Behandlung bestand aus dreierlei Medikamenten. Ein Schmerzmittel in Tropfenform (mit leckerem Metamizol-Natrium), Selbstzahler-Tropfen für „böse Mägen“ für “vor den Mahlzeiten” (lach) und einen „selektiven Protonenpumpenhemmer“ in Tablettenform, der die Säureproduktion im Magen nach unten schrauben soll. (Das war köstliches isländisches Pantoprazol, Anm. d. Red.)
Und außerdem aus Tee. Viel Tee. Kamillentee.
Und aus Schonkost. Schonende Schonkost. Mit viel ohne Gewürz.
Und aus Vermeidung sämtlicher den Magen reizender Genussmittel. Unter anderem und insbesondere auch reine Fruchtsäfte, Limonaden, Alkohol und Koffein.

Und wegen des letzteren Therapiepunktes, meine Damen und Herren, ist ein Teil meines post-studentischen Weltbildes total erschreckt mit dem Rücken an die Wand gehüpft, hat die Augen weit aufgerissen und ist leise wimmernd in sich zusammengebrochen.
Denn ich vertrat bislang immer die These, dass Leben ohne Wasser unmöglich sei, denn man braucht ja Wasser, um Kaffee zu machen.
Und auf Kaffee habe ich nun schon seit Donnerstag verzichtet. Gestern früh habe ich mal wieder eine Tasse probiert, aber mein Bauch hat mich freudig-zwickend darauf aufmerksam gemacht, dass das (noch?) keine gute Idee sei.

Ich gebe also (aus schmerzlicher eigener Erfahrung) zu: es gibt Leben ohne Kaffee.

Vielleicht gibt es dann auch Leben ohne Wasser?!
Ich muss dringend mal bei der NASA vorsprechen …

Dienstag, 31. Januar 2017 by Wolfram
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