Sichelmondsichel



Am Freitag Abend so, der Blick aus dem Wohnzimmerfenster:
20180615_mondsichel.jpg

(zugegeben: ich hab da per Bildbearbeitungsprogramm ein paar Stromleitungen rausdiskutiert)

Sonntag, 17. Juni 2018 by Wolfram
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Wenn einer eine Reise tut …



… dann kann er was erzählen.
Da fährste hunderte von Kilometern, über Berg, durch Tal und über’s Meer, durch fünf Länder, dann gehst dort in den Supermarkt und kaufst dir einen Brotaufstrich, den es in Deutschland nicht gibt:
20180610_nougatcreme1.jpg

Und dann schaust dir das Gefäß genauer an und entdeckst das hier:
20180610_nougatcreme2.jpg

“Conditionée en Allemagne”. “Abgefüllt in Deutschland”.
Muss ich direkt mal schauen, ob’s das Zeugs auch hier zu kaufen gibt, denn es schmeckt tatsächlich besser als das vom Marktführer.

Exakt dasselbe ist mir übrigens mit dem Pulver zur Herstellung eines kakaohaltigen Getränks auf Milchbasis passiert. Das war auch aus Good Old Germany.

Sonntag, 10. Juni 2018 by Wolfram
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Doch doch!



Ja, mich gibt es noch, und auch die Kommentarfunktion gibt es trotz DSGVO noch!
Ich komm grad nur nicht wirklich zum Bloggen, weil ich unter Anderem unseren Korsika-Pfingsturlaub noch am Nachbereiten bin:
1509_objekte.png
Die “technisch inakzeptablen” Bilder (verwackelt und so) hab ich dabei sogar schon eliminiert.

Kann ich euch ja mal was von zeigen, wenn ich damit durch bin.

;-)

Samstag, 9. Juni 2018 by Wolfram
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Marderschaden



Da mach ich die Tage wie immer morgens das Vesper für die Schulkids. Also schön Käse und Butter und Gurke und Paprika und Frischkäse und Veggiebelag und Hinterkochschinken und Blattsalat aus dem Kühlschrank befreit. Dann ein halbes Sechskornbrot in Scheiben aufgeteilt (es beeindruckt mich jedesmal neu, was für immense Mengen Brot ich für eine Runde Vesper und Frühstück brauche) und munter drauflos geschmiert.
Dann ist mir der Butter (wegen des Genus’: wir sind hier in Hohenlohe-Franken) ausgegangen und ich habe das nächste Päckchen aus dem Kühlschrank geangelt.
Und was muss mein morgendlich-müdes Auge entdecken?

20180516_butter.jpg

Marderschaden
;-)

Die Seife im Klo sieht übrigens ähnlich aus, aber da hat der Verursacher nicht “durchgezogen” sondern nur mal kurz die Zähnchen versenkt …

Donnerstag, 17. Mai 2018 by Wolfram
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Imitationsdefekt



Kinder lernen durch Imitation, insbesondere durch Nachahmen der Tätigkeiten ihrer Bezugspersonen, was wohl meist die Eltern sind.
Füße auf den Tisch legen? Ruckzuck verinnerlicht.
Fernseher anmachen? Innerhalb von Bruchteilen von Sekunden können das die Kinder auch.
Das Tablet entsperren? So schnell konnte ich gar nicht schauen, wie die Kids das drauf hatten.
Aufs Fahrrad aufsteigen? Ein paar Tage und los geht’s.

Aber nicht ein einziges meiner Kids hat bisher “Tisch abputzen” oder “Spülmaschine ausräumen” oder “Boden kehren” nachgemacht. An den motorischen Fähigkeiten liegt es sicher nicht.
Ob wohl für solche Tätigkeiten der Imitationsinstinkt defekt ist?

by Wolfram
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Schwarzes Schaf



Hab vorhin unser “schwarzes Schaf” geknippst, im Kreßberger Outback, kurz vor der Grenze zwischen Deutschland und Bayern (die ist auf diesem Bild):
20180512_schwarzes_schaf.jpg
Außerdem haben wir gesehen: mehrere Hasen, viele Schmetterlinge (hauptsächlich Zitronenfalter), Milane, einen Habicht oder Bussard (der vor einer ziemlich sauren Krähe floh) und mehrere Falken.

Samstag, 12. Mai 2018 by Wolfram
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Back again



In unserer Schule hat man mich zum Photo-Chronisten bestimmt, und da ich gerne Fotografieren können möchte, sind das immer gute Gelegenheiten zum Üben. Ich bin ein großer Fan von Available-Light-Photography (also Fotografieren ohne Blitz) und somit auch von Objektiven mit großer Lichtstärke. Meine beiden Lieblingsobjektive sind bislang mein Canon 50mm f/1.4 und mein (leider defektes) 90mm f/2.8 Tamron. Die Arbeit mit Festbrennweiten hat aber auch so ihre Nachteile, denn man muss den Bildausschnitt mangels Zoommöglichkeit „erlaufen“. Deshalb war es schon lange mein Traum, ein lichtstarkes Zoomobjektiv anzuschaffen. Und zwar keine „Telekanone“ (wobei das definitiv auch sehr geil wäre), sondern eben ein Objektiv für zum Leute knippsen.
Mehrere Jahre habe ich nun gespart, um mir ein Vierundzwanzig-Siebzig (24-70) kaufen zu können. Für Nicht-Fotografen: das ist ein so genanntes Standard-Zoomobjektiv, welches hauptsächlich (aber nicht ausschließlich) für Portraitfotografie eingesetzt wird. Es hat als kleinste Brennweite 24mm und als längste 70mm; also quasi so ähnlich wie ein Kit-Objektiv (18-55), das ein wenig in Richtung Tele verschoben wurde.
Wenn man sowas in „Lichtstark“ haben möchte, gibt es „das Original“ von Canon, als 24-70 f/2.8 L II für deutlich oberhalb von 1700 €uro. Von Sigma gibt es eins, aber eben auch eins von Tamron. Und weil ich bisher (bis auf den Defekt meines 90ers eben) nicht wirklich schlechte Erfahrungen mit Tamron gemacht habe, habe ich mich für das 24-70 f/2.8 von Tamron entschlossen, wohlgemerkt, noch die Vorgängergeneration und nicht das aktuelle Objektiv mit dem Suffix G2.
Nach Erhalt meiner „Megascherbe“ (wie ich das Objektiv inzwischen nenne) habe ich sie auch gleich auf meine Kamera montiert. Im Vergleich dazu sieht mein 50mm f/1.4 geradezu lächerlich aus, wie das Foto zeigt.

20180409_tamron_24_70.jpg

Leider wurde meine Freude erstmal dadurch getrübt, dass mein „neues Schätzle“ den Akku meiner guten alten EOS innerhalb von zwei Tagen leer gelutscht hat. Und zwar unabhängig davon, ob ich die Kamera am Hebel ganz aus gemacht habe oder ob sie im Power-Save-Modus war (das ist bei mir eigentlich der Normalzustand). Ich habe also Tamron angemailt und die haben mir ganz unbürokratisch einen Retoure-Zettel geschickt und das Objektiv repariert. Nach Austausch von Elektronik und VC (das ist der Anti-Wackeldackel von Tamron) ist die Megascherbe wieder bei mir (an dieser Stelle wären wir also beim Titel dieses Beitrags) und tut auch auf meiner Kamera wunderbar ihren Dienst.
Freu!

Ich muss mich aber noch ein wenig an das Gerät gewöhnen, denn das Objektiv wiegt geschätzt 3x soviel wie mein Kamerabody. Ich ertappe mich dabei, zu vergessen, dass ich nun Zoomen kann :-) und bei der Nachbearbeitung fiel mir auf, dass es in den Fotos auf einmal Ballen- und Kissenverzerrungen gibt (das kannte ich von meinen Festbrennweiten nicht).

Aber das wird schon noch, denke ich!

Hier mal ein Pfau vom Sonntag vom Vogelpark an der Villa in Crailsheim, mit butterweichem Bokeh:
20180506_fau.jpg

Update: Imaging Ressource zum Thema :-)

Dienstag, 8. Mai 2018 by Wolfram
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Geht wieder



Der Handrührer mit der Modellbezeichnung MFQ3530 des nicht näher genannten Herstellers tut wieder.
Denn der Hersteller hat umfangreiche Explosionszeichnungen seiner Haushaltsgeräte online und einen Shop, in welchem man einen Großteil der Teile auch als Ersatz bestellen kann.
20180502_mfq3530.jpg
Die kariösen Zahnräder (ist das noch kariös oder schon deutlich mehr?) gibt’s dort als Pärchen für Zwo Fuffzich. Mit Porto und Verpackung (die haben das tatsächlich als Paket geschickt!!!) bin ich auf 7 Oiro gekommen.
Das Zerlegen des Geräts war wie immer ein Graus, aber der Einbau der neuen Teile war “pretty straight forward”, wie der Engländer sagen würde. Das Einzige, worauf man beim Zusammenbau achten sollte, ist die Stellung der beiden Zahnräder zueinander. Sie sind (wie auf meinem Foto zu sehen) sowohl über schmale Zahnräder direkt miteinander verbunden als auch über das Schneckenrad des Antriebs. Deshalb ist es eine gute Idee, für die Montage die Schneebesen zu montieren oder wenigstens aus der Schublade zu holen, damit die Dinger nachher nicht kollidieren.
Und es ist auch eine gute Idee, einen Borstenpinsel bereit zu halten, für zum Rauspinseln von dem ganzen Staub und Dreck, der sich dank der Belüftungslöcher im Gerät gesammelt hat.

Sonntag, 6. Mai 2018 by Wolfram
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