Die Spiderweb-App



Weil ich hier quasi unablässig mit Fragen zu der ominösen Spiderweb-App zugeschüttet werde, trete ich das einfach mal ein wenig aus (Achtung, schlechter Wortwitz).

Ich bitte gleich vorab, die nicht optimale Fotoqualität zu entschuldigen; es war noch recht früh …
Wenn man das Handy einfach so in die Hand nimmt und entsperrt, dann muss man schon sehr genau wissen, nach was man suchen muss:
spiderwebapp_1.jpg

Speziell bei hellen Hintergründen und wenn man von unten draufschaut, wird das dann aber auffällig:
spiderwebapp_2.jpg

Oder hier, aus einem anderen Blickwinkel:
spiderwebapp_3.jpg

Die Risse gehen auch noch schön in jede Ecke, aber Mitte Links auf 10 Uhr ist das Epizentrum.
Dumm an dieser Stelle: das ist ein Galaxy Nexus.
Da gibt’s den Digitizer zwar für unter 40€, aber selbst Profi-Telefonreparateure sagen, dass man das überhaupt nur dann versuchen soll, wenn man wirklich gut mit der Heißluftpistole ist (bin ich nicht, Anm. d. Red.). Lieber soll man sich das Display-Digitizer-Assembly holen, und dann sind wir schon wieder bei deutlich über 100€.
Und für 199€ gibt’s ein neues (und durchaus gleichwertiges) Motorola Moto G…

Jetzt wird erstmal so weiter gesmartphoned!

Montag, 28. April 2014 by Wolfram
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Tag des Handyfotos



Quark, stimmt nicht, aber nachdem ich mir gestern dummerweise die allseits berüchtigte Spiderweb-App auf mein Handy geholt habe, will ich heute mal ein paar Handyfotos aus der letzten Woche loswerden. Wie immer hier im Blog werden die Bilder mit Klick noch einen Ticken größer.

Habt ihr beispielsweise schon gewusst, dass Pusteblumen ganz anders aussehen, wenn sie aus dem Nebel auferstehen? Weil dann die Schirmchen tatsächlich fast zusammen geklappt sind. Das muss wohl feuchtigkeitsgesteuert sein, denn ich habe das nur bei den Pusteblumen in Bachnähe gesehen, nicht bei denen, die weiter oben im Dorf waren.
feuchte_pusteblume.jpg
Gut, die Nacktschnecken-Fotobombe rechts unterhalb der Pusteblume war so nicht beabsichtigt…

Hier hätten wir ein paar Wassertropfen auf einem Rosenblatt:
wassertropfen_rosenblatt.jpg
Der immer wieder äußerst armselige Versuch, das wunderbare Glitzern auf den Chip zu bannen …

Ganz frech hat sich mir diese Woche auch eine Wanze auf einem M12-Gewinde präsentiert:
wanze_auf_m12.jpg
Über den Gewindedurchmesser können wir uns streiten; ich bin mir nicht 100% sicher, ob das M10 oder M12 ist. Aber ich hab mich beim Reinzoomen gefreut, dass mein Handy so viele Details mitnimmt.

Und zum Abschluss zeige ich euch einen kurzen Blick auf den Frühlingsanfang:
gaensebluemchen_2014.jpg

Weil Frühling ist dann, wenn unter einen Kinderfuß 10 Gänseblümchen passen.

Sonntag, 27. April 2014 by Wolfram
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Ach übrigens …



Die Straße zwischen Waldtann und Goldbach (die K2654) ist momentan gesperrt, weil die Holzmacher hier an dem Geschlängle der Goldbacher Straße ganz viele Bäume ummachen.

Größere Karte anzeigen

Also muss man entweder über Bergbronn oder über Mariäkappel nach Crailsheim fahren.

Update vom 26. April: Jetzt darf man wieder, wie ich aus erster Hand erfahren habe.

Dasselbe (also das mit der Sperrung) gilt gerade auch für die Straße zwischen Marktlustenau und Hohenkreßberg; dort wird die Straße komplett saniert und soll dem Vernehmen nach am kommenden Wochenende, am 27. April, wieder eröffnet werden.
Das ist also aktuell DIE Gelegenheit, mal offiziell den eigentlich verbotenen Weg “hintenrauf” durch die Siedlung zu fahren.

Donnerstag, 24. April 2014 by Wolfram
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Hoppla!



Da hab ich doch gestern glatt eine kleine Versammlung auf einem Wiesenschaumkraut gestört …

ostern_2014_wiesenschaumkraut.jpg

Montag, 21. April 2014 by Wolfram
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Osterfrühstück



Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Osterhasen,
hier kommt das Rezept für “Obstsalat nach Art des Hauses” samt kinderfreundlicher Beilage, so als kleiner Vorschlag zum Frühstücken über die Feiertage.

Die Zutaten für den Obstsalat.

  • Eine Banane
  • Zwei Orangen
  • Zwei Äpfel, vorzugsweise etwas fester und etwas säuerlich
  • 2-3 EL Ahornsirup zum Süßen
  • 2-3 EL Limettensaft (oder Zitronensaft)
  • 100g Studentenfutter

Das Obst zerkleinere man und fülle es in eine Schüssel. Dann kommt der Ahornsirup, der Limettensaft und das Studentenfutter drüber, umrühren, fertig.
Das Ergebnis könnte zum Beispiel so aussehen:

obstsalat_nach_art_des_hauses.jpg

Und hier kommen noch die Profitipps:

  • Die Banane vor dem Zerkleinern schälen! ;-)
  • Die Äpfel der Länge nach vierteln, dann das Kerngehäuse rausschneiden und dann klein schnippeln
  • Von den Orangen zuerst mit einem scharfen Messer großzügig den Boden und den Deckel abschneiden. Auf beispielsweise die Bodenplatte stellen. Dann mit demselben Messer vorsichtig und nicht allzu großzügig die Schale außenrum wegschneiden. Was übrig bleibt, wird längsgeviertelt und das Weiße sowie eventuell die Kerne entfernt. Damit erspart man sich das Filettieren.
  • Natürlich kann bei den Obstmengen frei variiert werden; ich weise jedoch darauf hin, dass der Obstsalat so wirklich gut nur nach Rezept schmeckt …

Dazu reiche man kinderfreundlicherweise zum Beispiel so etwas:

  • 12 Toastscheiben
  • 4 Eier
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 3 EL Zucker
  • etwas Öl zum Anbraten

Die Toastscheiben werden getoastet; das hindert sie daran, zu viel von der Eimischung aufnehmen zu wollen. Die Eier, den Vanillezucker und den Zucker leert man zusammen und vermischt gründlich. Anschließend in einen Suppenteller geben. Darin werden die getoasteten Toastscheiben kurz gewendet, bevor man sie in der Pfanne knusprig anbrät.

Anderenorts heißt dieses Gericht auch “French Toast” oder “Arme Ritter”; mir sind die Dinger heute früh aber etwas dunkel geraten, und meine Mittlere hat aus den “Armen Rittern” kurzerhand “Tote Ritter” gemacht … Ech, ech ech
;-)

Sonntag, 20. April 2014 by Wolfram
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Echte Könner



Nur echte Könner

  • fahren ohne Führerschein
  • mit einem nicht zugelassenen Auto
  • tagsüber
  • viel zu schnell durch die Ortschaft
  • knallen gegen eine Mauer
  • schaffen einen Überschlag
  • und rasieren dabei eine Straßenlaterne ab.

Gibt’s nicht?
Doch, vorgestern, in Waldtann (Link zum Hohenloher Tagblatt).

Donnerstag, 17. April 2014 by Wolfram
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Nicht brennend interessiert



Hier habe ich mal was, was meine geneigte Leserschaft vermutlich nicht ausprobieren Schrägstrich nachmachen möchte:
Es ist nämlich ganz schön fies, wenn man beim Fangsack ausleeren (ohne Handschuhe, natürlich!) vergisst, dass man auch Brennnesseln gemäht hat. Die beste Wirkung entfaltet sich, wenn das Gras leicht feucht war und deshalb so ein wenig händische Nachhilfe braucht.

by Wolfram
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Itten & Co.



In der Arbeit habe ich unter anderem mit Farbmischung zu tun.

Farbmischung, kein Problem? Oooooh doch!

Weil da gibt’s nämlich zwei davon. Eine additive und eine subtraktive.

Aber fangen wir mal vorne an.
Mit den Grundfarben nämlich. In der Schule haben wir (hoffentlich?) gelernt, dass die Grundfarben so genannte reine Farben sind. Und dass man sich die nicht zusammenmischen kann. Klar, wenn man an den Wasserfarbkasten denkt und sich überlegt, aus welchen zwei Farben man sich ein Gelb mischen soll… Geht net. Das braucht man pur!
Im Wasserfarbkasten, so hat man uns damals erzählt, sind die Grundfarben das Gelb, das Rot und das Blau. Weil Grün kann man sich aus Gelb und Blau mischen und Lila aus Rot und Blau und so weiter. (Anm. d. Red.: Solche aus genau zwei Grund- beziehungsweise Primärfarben gemischten Farben nennt man auch Sekundärfarben).
Und wenn man alle Farben vom Wasserfarbkasten zusammenmischt, bekommt man ein dunkles Kackbraun. Ganz schwarz wird’s nie, weil zum Einen die Farben im Kasten nicht ganz rein sind und zum Anderen Gelb, Rot und Blau nicht ganz die richtigen Grundfarben sind.
Weil Itten’s Farbkreis hin oder her, Wasserfarben werden subtraktiv gemischt. Und da sind die richtigen Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb (als Hilfsfarbe auch noch Schwarz). Klingelt’s? Druckvorstufe? CMYK?

Ganz anders wird das alles, wenn wir additiv mischen. Das ist beim Licht so. Hier sind die Grundfarben Rot, Grün und Blau. Mischt man Rot und Grün, dann gibt das … geeenau, ihr wolltet es grade sagen, Gelb!
Und wenn man alle zusammenbringt, gibt das … genau, Weiß.
So und nicht anders funktioniert unser Handydisplay und unser Fernseher. Wenn die drei Farbkomponenten von einem Bildpunkt aus sind, sehen wir nix, wenn alle drei Farben an sind, gibt’s für uns einen weißen Punkt.

Die Eselsbrücke für die Unterscheidung der additiven und der subtraktiven Farbmischung ist also: Wenn wir alle Farben zusammen mischen, und es kommt was weniger knalliges dabei raus (es wird also die Farbigkeit abgezogen), dann ist das die subtraktive Farbmischung.
Und wenn wir alle Farben zusammen mischen, und es kommt was helleres dabei raus (es wird also Farbigkeit dazugezählt), dann ist das die additive Farbmischung.

Und wenn ihr nun wissen wollt, warum eigentlich die Ostereier per subtraktiver Farbmischung bunt gemacht werden: schlicht deshalb, damit man gekochte und ungekochte Eier auseinander halten kann …

Mittwoch, 16. April 2014 by Wolfram
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