Bestellt



Mein Schmartfoun ist immer noch ein OnePlus One. Ich habe das offenbar schon seit Herbst 2014 im Einsatz. Nun, nach fast vier Jahren, lässt sich das Dingens nicht mehr zuverlässig laden, weil (meines Erachtens) die Mikro-USB-Buchse ausgeleiert ist.
Außerdem scheint mir der Akku innerhalb der letzten vier Jahre einen guten Teil seiner 3100 mAh Kapazität eingebüßt zu haben. Ansonsten bin ich mit dem Gerät - LineageOS - immer noch vollkommen zufrieden.
Zeit für eine kleine Auffrischung der Hardware … ich habe mir einen neuen USB-Port samt Flexkabel bestellt und einen neuen Akku.

Mal sehen, wann das Material kommt und wie ich es eingebaut bekomme - Youtube sagt, das ist kein Hexenwerk.
Ich werde berichten.

Addendum: in vier Jahren habe ich das Ladekabel grob 1500 Mal ein- und ausgesteckt. Dem Internetz entnehme ich, dass Mikro-USB für etwa 10000 Steckzyklen designt wurde - allerdings unter gleichbleibenden Laborbedingungen. Insofern ist der Verschleiß bei meinem Telefon noch normal.

Dienstag, 21. August 2018 by Wolfram
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Noch ein bisschen Augenfutter



Heute gibt’s für euch den Rest von den ausgewählten Korsikafotos.
Dieses hier gehört eigentlich noch zum vorherigen Korsika-Post, denn es zeigt das wunderbare klare Wasser im Gumpen von U Gaglioli.
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Wenn man an der Ostküste von Korsika runter fährt, an der Costa Serena entlang, dann sieht man kurz vor Porto Vecchio einen wunderschön gelegenen Genuesenturm. Der heißt “Tour de Fautea”, und unterhalb des Turms liegt eine wunderschöne Bucht, in der man sehr schön baden kann. Der Weg zur Bucht wurde offenbar frisch gemacht und erinnert beinahe an die Wege zwischen Ostseedünen.
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Einmal haben wir einen Ausflug zum Étang d’Urbino gemacht. Eigentlich ist “Étang” das Wort für ein “Stillgewässer, das nicht als See gilt”; für uns war das Wort aber eher lautmalerisch, denn wie man in dem Bild links und rechts des Steges sieht: “Eh, Tang!”
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Viel Spaß hatte unser Wau immer am Strand; er hat ganz tief in sich gegraben und seinen Beschützerinstinkt hervorgeholt. Immer wenn er was hat schwimmen sehen, ist er selber hingeschwommen und wollte retten - auch Bojen :-)
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Dieses Foto ist wiederum mehr technischer Natur. Es zeigt, dass man beim Tamron 24-70 die Blende nicht weit genug zu machen kann, um bei Tageslicht eine Langzeitbelichtung von zum Beispiel fließendem Wasser zu machen. Da hätte ich mal besser noch einen ND-Filter mitgenommen …
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Wer gut urlaubt, der muss auch gut essen. Hier eine Pizza Corse (mit korsischem Prosciutto und Ziegenkäse)
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Man kann sich auf Korsika auch wunderbar gesund ernähren, denn es gibt im Supermarkt auch Biotomaten im Glas.
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Die einsame kleine Nixe haben wir im Hafen von L’Île Rousse getroffen
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Noch ein Genuesenturm (die Wikipedia schreibt die Türme mit “r”), hier der von Erbalunga, mit einer ganz anderen Art Strand.
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Zurück ging es zeitlich planmäßig, mit einer Fähre, bei der man durch den Bug einfahren musste. Auch sehr spannend!
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Der nächste Morgen zeigte uns nochmal schönste Farben, bevor wir in Savona angelegt haben.
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Schee woars!

Freitag, 13. Juli 2018 by Wolfram
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Vielen Dank!



Herzlichen Dank auf diesem Wege auch noch für die zahlreichen (0) Zuschriften und Kommentare anlässlich meines zehnten Bloggeburtstags gestern!

;-)

Schade finde ich in dem Kontext, dass die meisten einstigen Weggefährten (ein paar Links finden sich unterhalb der Überschrift “Lieblingsblogs”) nicht mehr mitspielen. Frau Spätlese war der DSGVO-Quatsch das Tröpfchen, das das Fass zum Überlaufen brachte, der Wortmischer hat (hoffentlich temporäre) Blog-Blockade und Stilhäschen betreibt zwar noch ihr Blog, aber kommt dank ihrer Kids nicht mehr viel zum Bloggen. Vom Crailsheimerle sehe ich nur noch eine leere Webseite.
In meinem RSS-Reader gibt es noch ein paar andere abonnierte Feeds, aber nur der Fefe schreibt noch regelmäßig.

Ich bleibe auf jeden Fall noch eine Weile dabei.

Edit: ursprünglich schrub ich bei Frau Spätlese “das Tröpfchen auf den heißen Stein” - das ist freilich Quatsch und ich habe es korrigiert.

Dienstag, 10. Juli 2018 by Wolfram
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Mehr Eindrücke



Das hier sah mir nach echtem Optimismus aus: das Gaslager unseres Campingplatzes. Da werden auf der einen Seite die vollen Gasflaschen gestapelt und auf der anderen Seite die leeren. (Anmerkung der Redaktion: Warmwasser und Kochen im Mobilehome funktionieren mit Gas)
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Und sicherheitshalber muss da auch ein 1.5-Kilo-Feuerlöscher hängen … Der bringt sicherlich was, wenn es den halben Campingplatz nicht mehr gibt …

Das Wetter war heuer leider nicht sooo gut; wir hatten öfters Wolken am Himmel :-)
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Das hier ist der Strand am Campingplatz.

Ein “Muss” in Korsika ist Gumpenbaden. Dabei handelt es sich quasi um “Verdickungen” im Flusslauf.
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Und weil die Flüsse in Korsika zwangsläufig kurz und steil sind (weil die Insel nicht groß aber hoch ist), ist das Wasser wunderbar klar:
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(und mir persönlich war’s auch ein bissel zu kalt zum Baden).

Sonntag, 1. Juli 2018 by Wolfram
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Mobile Home FTW



Wenn man mit Corsica Ferries fährt, kriegt man “auf magische Weise” während der Überfahrt einen Aufkleber verpasst. Es lohnt sich also, die Heckscheibe im Fährhafen noch ein bisschen zu putzen, wenn man möglichst lange Freude an dem Kleber haben möchte.
Ich hatte mich ja insgeheim schon auf einen “Corsica Ferries 18”-Kleber gefreut, aber nichts da:
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Dieses Jahr gab’s einen Jubiläumsaufkleber :-)

Von der Fähre runter sind wir dann gen Süden gefahren, zu unserem Campingplatz. Wegen unserer guten Erfahrungen haben wir wieder auf dem Marina d’Erba Rossa gebucht. So ein Campingplatz hat gegenüber einer Ferienwohnung in erster Linie infrastrukturielle Vorteile. Neben einer Ferienwohnung gibt es eben meist keinen Laden, keinen Bäcker und keinen großen Pool. Und man kriegt in der Ferienwohnung auch kein Bändele, mit dem man daheim angeben könnte …
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So sieht so ein so genanntes Mobile Home aus. Genau das hier haben wir gebucht.
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Es hat innen drin drei Schlafzimmer, zwei mit zwei Betten, eins mit Doppelbett, ein Klo, ein Bad und eine Wohnküche. Definitiv genug für zum Übernachten und als Basisstation für Ausflüge. “Mobile” heißt es, weil man es theoretisch bewegen könnte. Rechts im Bild ist eine Deichsel mit Kugelpfanne und wenn man die Holzterrasse wegreißt, dann sieht man auch Räder. Praktisch werden die Dinger vermutlich nur ein einziges Mal bewegt: vom Transporter herunter an den finalen Stellplatz. Dort bekommen sie dann einen festen Wasserzu- und Abfluss sowie Strom.
Den Grill (er versteckt sich etwas zwischen zwei Pappeln) mussten wir natürlich direkt am ersten Abend einweihen. Das Ergebnis spricht für sich:
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So viel wie wir dort gegrillt haben, grille ich daheim in zwei Jahren nicht.

Ein (in meinen Augen) großer Pluspunkt vom Campingplatz Marina d’Erba Rossa ist der umliegende Mini-Zoo-Bereich. Auf dem Platz laufen (und fliegen!) einige Pfauen frei rum, die während der Pfingstferien in Hochstimmung sind. So schön die Jungs aussehen, so grauslich klingen sie leider - auch schon morgens bei Sonnenaufgang …
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Außerdem gab’s noch eine kleine Herde (?) Vogel Strauße (?) (deren Rufen geht unter die Haut!), Ziegen, Känguruhs, eine Rotte Wildschweine, einiges an Schwanen- und Entengetier, Buckelrinder und Wasserschildkröten. Man kann also wirklich schon von einem Zoo sprechen.

Sonntag, 24. Juni 2018 by Wolfram
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Doch doch!



Ja, mich gibt es noch, und auch die Kommentarfunktion gibt es trotz DSGVO noch!
Ich komm grad nur nicht wirklich zum Bloggen, weil ich unter Anderem unseren Korsika-Pfingsturlaub noch am Nachbereiten bin:
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Die “technisch inakzeptablen” Bilder (verwackelt und so) hab ich dabei sogar schon eliminiert.

Kann ich euch ja mal was von zeigen, wenn ich damit durch bin.

;-)

Samstag, 9. Juni 2018 by Wolfram
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Back again



In unserer Schule hat man mich zum Photo-Chronisten bestimmt, und da ich gerne Fotografieren können möchte, sind das immer gute Gelegenheiten zum Üben. Ich bin ein großer Fan von Available-Light-Photography (also Fotografieren ohne Blitz) und somit auch von Objektiven mit großer Lichtstärke. Meine beiden Lieblingsobjektive sind bislang mein Canon 50mm f/1.4 und mein (leider defektes) 90mm f/2.8 Tamron. Die Arbeit mit Festbrennweiten hat aber auch so ihre Nachteile, denn man muss den Bildausschnitt mangels Zoommöglichkeit „erlaufen“. Deshalb war es schon lange mein Traum, ein lichtstarkes Zoomobjektiv anzuschaffen. Und zwar keine „Telekanone“ (wobei das definitiv auch sehr geil wäre), sondern eben ein Objektiv für zum Leute knippsen.
Mehrere Jahre habe ich nun gespart, um mir ein Vierundzwanzig-Siebzig (24-70) kaufen zu können. Für Nicht-Fotografen: das ist ein so genanntes Standard-Zoomobjektiv, welches hauptsächlich (aber nicht ausschließlich) für Portraitfotografie eingesetzt wird. Es hat als kleinste Brennweite 24mm und als längste 70mm; also quasi so ähnlich wie ein Kit-Objektiv (18-55), das ein wenig in Richtung Tele verschoben wurde.
Wenn man sowas in „Lichtstark“ haben möchte, gibt es „das Original“ von Canon, als 24-70 f/2.8 L II für deutlich oberhalb von 1700 €uro. Von Sigma gibt es eins, aber eben auch eins von Tamron. Und weil ich bisher (bis auf den Defekt meines 90ers eben) nicht wirklich schlechte Erfahrungen mit Tamron gemacht habe, habe ich mich für das 24-70 f/2.8 von Tamron entschlossen, wohlgemerkt, noch die Vorgängergeneration und nicht das aktuelle Objektiv mit dem Suffix G2.
Nach Erhalt meiner „Megascherbe“ (wie ich das Objektiv inzwischen nenne) habe ich sie auch gleich auf meine Kamera montiert. Im Vergleich dazu sieht mein 50mm f/1.4 geradezu lächerlich aus, wie das Foto zeigt.

20180409_tamron_24_70.jpg

Leider wurde meine Freude erstmal dadurch getrübt, dass mein „neues Schätzle“ den Akku meiner guten alten EOS innerhalb von zwei Tagen leer gelutscht hat. Und zwar unabhängig davon, ob ich die Kamera am Hebel ganz aus gemacht habe oder ob sie im Power-Save-Modus war (das ist bei mir eigentlich der Normalzustand). Ich habe also Tamron angemailt und die haben mir ganz unbürokratisch einen Retoure-Zettel geschickt und das Objektiv repariert. Nach Austausch von Elektronik und VC (das ist der Anti-Wackeldackel von Tamron) ist die Megascherbe wieder bei mir (an dieser Stelle wären wir also beim Titel dieses Beitrags) und tut auch auf meiner Kamera wunderbar ihren Dienst.
Freu!

Ich muss mich aber noch ein wenig an das Gerät gewöhnen, denn das Objektiv wiegt geschätzt 3x soviel wie mein Kamerabody. Ich ertappe mich dabei, zu vergessen, dass ich nun Zoomen kann :-) und bei der Nachbearbeitung fiel mir auf, dass es in den Fotos auf einmal Ballen- und Kissenverzerrungen gibt (das kannte ich von meinen Festbrennweiten nicht).

Aber das wird schon noch, denke ich!

Hier mal ein Pfau vom Sonntag vom Vogelpark an der Villa in Crailsheim, mit butterweichem Bokeh:
20180506_fau.jpg

Update: Imaging Ressource zum Thema :-)

Dienstag, 8. Mai 2018 by Wolfram
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Sonntagsfrühstück



Das wirklich Schöne am Sonntag ist ja das Frühstück im Kreis der Familie. Bei uns läuft das in aller Regel so:

Einer räumt die Spülmaschine aus und ein.
Einer versorgt den Kaffeevollautomaten.
Einer macht den Teig für die Pancakes.
Einer schneidet das Obst für den Obstsalat.
Einer brät die Pancakes.
Einer füllt die Obstschalen in den Komposteimer.
Einer deckt den Tisch.
Einer stellt den Ahornsirup raus.
Einer holt die Marmelade aus dem Kühlschrank.
Und einer gibt das Startsignal, wenn alles fertig ist.

Nennt mich Einer!

Sonntag, 6. Mai 2018 by Wolfram
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