Es glüht so glüh



Heute früh hab ich für die Kids Waffeln gebacken. Nach einem Rezept bei der führenden deutschsprachigen Rezepteseite mit dem Namen “Brigittes Knusperwaffeln”. Nicht schlecht, muss ich sagen … und natürlich nahezu kalorienfrei …
:-)
waffelbaeckerei_20161127.jpg

Nachmittags waren wir auf dem Weihnachtsmarkt in Marktlustenau.
Ich war da zum ersten Mal in meinem Leben, und der Arbeitskollege, der am Glühweinstand Schicht hatte, fragte mich beim Bestellen, ob ich “mit Schuss” wolle. Gut, so richtig ablehnen konnte ich da freilich nicht, und als er die Folgefrage gestellt hat, ob ich lieber Amaretto oder Rum wolle, war mir eigentlich schon klar, dass Amaretto und Glühwein nicht zusammen passen. Dass er aber nicht irgendeinen Rum sondern den guten Rum vom Stroh mit 80 Volt reingeleert hat, hat mich dann doch ein wenig aus der Bahn geworfen …

gluehwein_20161127.jpg

… vor allem auch nach dem Trinken …

;-)

Sonntag, 27. November 2016 by Wolfram
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ND-Filter FTW



Ei guckt mal hier, für was so ein ND-Filter gut sein kann …
Der Fotograf hat (weil er den Supermond am Horizont verpasst hat) überlegt, wie er Mond und Skyline trotzdem in ein Bild bekommt. Je höher der Mond über den Horizont steigt, desto heller erscheint er, und desto unmöglicher wird es, beides zusammen in ein Foto zu bannen. Dann hat er sich daran erinnert, dass er, um den Mond ordentlich (mit sichtbaren Kratern) fotografieren zu können, die Blende um 10 Stufen gegenüber der korrekten Einstellung für die Skyline zudrehen muss. Und so ist er auf die Idee gekommen, seinen ND10-Filter einfach dorthin zu heben, wo der Mond ist …

Genial einfach - und super im Ergebnis!

Ich selbst habe keine Supermondfotos gemacht; mit meinem 200er Objektiv bockt’s das nicht wirklich.

Dienstag, 15. November 2016 by Wolfram
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Zahlen stapeln



Heute möchte ich mal wieder ein Kartenspiel vorstellen, und zwar “6 nimmt!”.
6nimmt_20161009.jpg

Dieses Spiel war 1994 in der Auswahlliste zum Spiel des Jahres; meiner bescheidenen Meinung nach vollkommen zu Recht.
Es geht in erster Linie darum, dass man so wenig Karten wie möglich einsackt, denn auf jeder Spielkarte sind mehr oder weniger Hornochsen abgebildet, und jeder Hornochse steht am Ende für einen Minuspunkt.
Jeder Spieler erhält 10 Karten auf die Hand, vier Karten kommen offen in die Mitte. Nun müssen die Handkarten reihum so an die liegenden Karten angelegt werden, dass die eigene Karte zum Einen eine größere Zahl zeigt als die darunter liegende und dass sich jeweils die kleinste Differenz ergibt. Die Stapel in der Mitte wachsen durch das Anlegen an, und sobald man an einen Stapel die sechste Karte anlegt (oder anlegen muss), gehören dieser Stapel dem Spieler. Genau dasselbe gilt, wenn man eine Karte ausspielt, deren Wert so niedrig ist, dass er in keine Reihe passt, mit dem Unterschied, dass man sich dann den zu nehmenden (und noch nicht 6 Karten enthaltenden) Stapel selbst aussuchen kann.
Sind alle Handkarten gespielt, werden die Hornochsen auf den genommenen Karten - also die Minuspunkte - addiert.

Klingt vielleicht etwas konfus und kompliziert, aber nach ein, zwei Runden unter Zuhilfenahme der Anleitung stellt sich ungemeiner Spielspaß ein!

Und die kleine Kiste macht sich außerdem recht gut als Schranknachbar von Drecksau.

Sonntag, 9. Oktober 2016 by Wolfram
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Geil



Gestern Abend so:
leckerlecker_20161001.jpg

Das ist ein Brocken gutes Rindfleisch mit kleinen in der Pfanne geschwenkten Kartoffeln an einer Maroilles-Pfeffersahnesoße.
Den Käse habe ich von der letzten Geschäftsreise aus den Ardennen mitgebracht. Wenn ihr über so einen mal drüberstolpert, dann würde ich dringend empfehlen, den mitzunehmen. Er schmeckt lang nicht so stramm wie er riecht.

Sonntag, 2. Oktober 2016 by Wolfram
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Viel zu tun



Wer bis jetzt noch nicht ganz dabei war: hier gibt es meines Vaters Todesanzeige online. Es ist unglaublich viel zu tun und zu organisieren, was einen aber gleichzeitig etwas vom übermäßigen Trauern abhält.

Mittwoch, 17. August 2016 by Wolfram
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Zeit für Erinnerungen



zimmer_c1403.jpg

Heute ist mein Vater 70 Jahre alt geworden.
Und er ist heute auch gestorben.

Das Foto zeigt seine letzte Zimmernummer auf der Intensivstation. Das Zimmer mit der dezenten Beleuchtung und den Kerzen und dem Kreuz.

Es ist an der Zeit, sich zu erinnern an all die Momente, die wir gemeinsam durchlebt haben. Die Güte, die ich immer von ihm erfahren durfte. Er hat mich niemals mit bösen Worten bedacht. Er hat mir meine Probleme nicht abgenommen sondern mir gezeigt, wie ich sie selber lösen kann. Sei es den Fahrradschlauch flicken oder das Mofa Tunen oder das Auto reparieren. Er war immer “einfach da”.

Ich bin sehr sehr traurig, dass er jetzt nicht mehr für uns da ist. Aber irgendwie freue ich mich auch, dass er jetzt nicht mehr leiden muss.

“Ein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen” - so wollen wir es in die Traueranzeige schreiben.

Montag, 15. August 2016 by Wolfram
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Die Launschlampe



Für meine Kids habe ich neulich eine Launschlampe gebaut. Also eine Lampe für die Launsch.

Angefangen habe ich mit einem 5 Meter langen selbstklebendem LED-Streifen in Bunt. Dazu kamen noch zwei preisreduzierte Dreiersets Einbau-LED-Spots, eine bestehende Discokugel, ein Dreifach-Funksteckdosenset sowie Holz und Farbe.
Weil ich den LED-Streifen mindestens zweimal im Kreis führen wollte, war die Rechnung schlicht: 5m durch Pi durch 2. Das ergibt einen Durchmesser von knapp 80cm — das war also mein erstes Maß!
Ich habe mir dann aus Mehrschichtplatten einen Kreis mit diesem Durchmesser ausgesägt. Aus einem Streifen habe ich mir vieleviele Segmente für die Seitenteile gesägt, und in einen zweiten Kreis habe ich ein Loch reingesägt. Nach dem Zusammenbau der Holzteile konnte ich mit dem Einbau der Elektroteile beginnen:
loungelampe_offen.jpg

Zugegeben, hier sieht das vielleicht verwirrend aus, aber eigentlich ist es ganz einfach:

  • der Strom wird auf die Funksteckdosen verteilt
  • an der einen Steckdose hängen die LED-Spots
  • an der anderen Steckdose hängt die Discokugel
  • der LED-Streifen kriegt immer Strom, weil der eine eigene Fernbedienung hat

An der Decke sieht das Ding dann ziemlich spacig aus. Innen habe ich die Lampe weiß gestrichen, damit das bunte Licht der LEDs maximal reflektiert wird. Außen wurde sie silbrig angestrichen.

Wenn man nur die Spots anmacht, hat man eine sehr helle Beleuchtung für die Lounge - äh Launsch:
loungelampe_normalbeleuchtung.jpg

Wahlweise kann man auch nur mit Discokugel fahren, das sieht dann so aus:
loungelampe_discokugel.jpg

Oder man schaltet sich nur die bunten LEDs ein, je nach Gusto in der passenden Farbe. Zum Beispiel Gelb:
loungelampe_led_gelb.jpg

Oder Grün:
loungelampe_led_gruen.jpg

Oder Lila:
loungelampe_lila.jpg

Oder in beliebiger Kombination.
Es versteht sich von selbst, dass die Kids am Liebsten mit wild farbwechselnden LEDs und Discokugel beleuchten.

Freitag, 5. August 2016 by Wolfram
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Lehrreiche Bedienungsanleitung



Die Mädels haben von irgendwoher Armbanduhren bekommen. Nicht nur, dass die Dinger wasserdicht sind, sie haben sogar eine Lünette.
Die Anleitung (auch das ehrt freilich die Bezugsquelle, dass es überhaupt eine Anleitung gibt) hat jedoch nicht wirklich viel erhellendes zur Lünette zu sagen:
drehbar.jpg

Drehbarer Ring ist drehbar!
;-)

Dabei kann man sich mit dem Ding Zeiten markieren um sich zum Beispiel die Tauchzeit abzuschätzen oder (freilich nicht bei diesen Uhren) Geschwindigkeiten messen oder gar rechnen.

Samstag, 9. Juli 2016 by Wolfram
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