Doch was Gutes!



Die Tage schrub ich über die neuen LED-Straßenlampen in Marktlustenau. Und ich war nicht sonderlich begeistert. Bin ich auch immer noch nicht, wenn ich im Auto sitze.
Aber nun ist ein wenig Zeit vergangen, und ich muss sagen, dass die Dinger (neben dem hoffentlich viel kleineren Stromverbrauch) durchaus auch wünschenswerte Eigenschaften haben. Wenn man nämlich beispielsweise Nachts von Bergbronn nach Waldtann runter fährt (die “Köhl”, wo ganzganzgaaanz früher auch das Zollhaus stand), dann sieht man sehr deutlich das (quecksilberdampfgelbe) Lichtermeer von Waldtann, aber von Marktlustenau sieht man kaum was.
Oder andersrum: wenn man in Marktlustenau hinterm Haus steht und Sterne guckt, dann merkt man kaum einen Unterschied, ob es vor oder nach 0 Uhr ist.
(Anmerkung der Redaktion: in der Gemeinde Kreßberg gehen um 0 Uhr die Straßenlampen aus)

Ich meine: ein durchaus sinnvoller Beitrag zum Kampf gegen die allgegenwärtige Lichtverschmutzung!

Donnerstag, 30. März 2017 by Wolfram
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Bastelwetter



Heute ist Bastelwetter. Also Wetter, bei dem man das Haus am Besten gar nicht verlässt, sondern stattdessen lieber was am Wohnzimmertisch bastelt.
20170318_bastelwetter.jpg
Das seltsame Muster in den Tropfen sind Fenster von Nachbars Haus.

Samstag, 18. März 2017 by Wolfram
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Fränkische Verwirrung



Meine Arbeitskollegin kommt gebürtig aus Bayreuth und hat dementsprechend viel Fränkisch mit der Muttermilch aufgesogen. In Bayreuth spricht man beispielsweise ein leicht rrrrollendes R, ein „hartes B wie in Baula“ und ich vermute, dass es auch ein hartes „G wie in Frangen“ gibt. Sie hört freilich nicht auf zu betonen, dass es diese zivilisatorischen Errungenschaften wohl offensichtlich noch nicht nach Hohenlohe-Franken geschafft haben.
Aber in „Frangen“ gibt es keine LKW. Keine Leberkäswecken nämlich. Dort spricht man von LKL, das sind der Kollegin zufolge „Lebberkäslaabla“, wobei der hintere Wortteil vom kleinen Brot, vom „Laibchen“ herrührt.

Neulich haben wir uns beide zum Frühstück eine Scheibe Leberkäs auf ein Laugenbrötchen (auf Hohenlohisch ist das ein „Laachaweggla“) legen lassen, und dann konnte ich einfach nicht umhin, sie zu fragen, wie das ein ordentlicher „Frange“ nun benennen würde. Ob wir da nun ein „Laachalebberkäslaabla“ haben oder ein „Lebberkäslaachalaabla“ bekommen haben. (Anm. d. Red. ich denke, mit den Infos oben bekommt meine geneigte Leserschaft die hochdeutschen Varianten hin).
Mit ihrer Antwort hatte ich nicht wirklich gerechnet, denn in Bayreuth würden „Laachaweggla“ eben nicht „Laachalaabla“ heißen, sondern „Laugnlaabla“, ganz abgesehen davon, dass Laugengebäck in Franken in aller Regel Brezelform hat.

Wie man leicht sieht, haben wir es hier so nah an der Grenze zwischen Deutschland und Bayern nicht einfach mit der Völkerverständigung …

Samstag, 11. März 2017 by Wolfram
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Warum Schilder ihre Berechtigung haben



Die Schilder am Schönweiher in Marktlustenau sind ganz zurecht dort wo sie sind. Das hat sich traurigerweise erst vergangenen Donnerstag wieder gezeigt, denn es wurde mal wieder ein Biber überfahren.
Etwas verdutzt habe ich den zugehörigen Polizeibericht gelesen. Dort wird berichtet, dass jemand gegen 22:50 Uhr einen Biber überfahren habe. Ich kann jedoch beschwören, dass das arme Tier bereits um 22:15 Uhr nicht mehr gezuckt hat, denn zu der Uhrzeit habe ich festgestellt, dass der leblos am Straßenrand liegende Haufen ein toter Biber ist.
Also ist der Sachverhalt wohl etwas komplizierter, als die Polizei ihn darstellt:

  • vermutlich hat jemand den Biber bereits um etwa 22:00 Uhr überfahren (ob dem Täter wohl auch 1000€ Schaden entstanden sind?!)
  • der Täter hat Unfallflucht begangen und keine erste Hilfe geleistet.
  • der Mann aus der Meldung hat nicht aufgepasst und ist extrem weit rechts gefahren (sonst hätte er den Leichnam nicht erwischt)
  • er will eventuell den durch seine Unachtsamkeit entstandenen Schaden als Wildunfall tarnen

Oder ist alles ganz anders und es wurden am selben Abend gar zwei Biber überfahren?

So oder so, die Biberschilder stehen da auf jeden Fall ganz zu recht.

Sonntag, 5. März 2017 by Wolfram
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Blendend!



Vergangene Woche herrschte in Marktlustenau geradezu babylonische Verwirrung, was die Straßenlampen angeht, denn das Sammelsurium an Straßenlampen wurde nach und nach umgerüstet.
Schon seit Urzeiten gibt es hier nicht „die“ Straßenlampe, sondern es wurde je nach Kunstepoche und vorherrschendem Baustil eine andere Lampentype verbaut. So gibt es am Ortseingang von Waldtann her sehr hohe bogenförmige Masten, die bis über die Mitte der Straße reichen. An diesen Masten waren Leuchtstoffröhren angebracht. Teile der Marktstraße waren mit Standard-Straßenlampen ausgestattet, deren Leuchtmittel in den vergangenen Jahren durch sparsamere (jedoch kackorange leuchtende) Quecksilberdampflampen ersetzt wurden. Dann gab es im weiteren Verlauf der Marktstraße rings um den Brunnen eher niedrige Masten mit großen runden Bobbeln dran. Und im Rest der Ortschaft gibts unter anderem den Klassiker „Mann mit Hut“.
alte_strassenlampe.jpg

Die Firma, die von der Gemeinde mit der Wartung der Straßenbeleuchtung beauftragt ist, hat nun vergangene Woche großflächig (aber bei weitem nicht vollständig) auf LED-Technik umgerüstet.
led_strassenlampe_vergleich.jpg
LEDs finde ich ja an sich so schlecht nicht, die sind allemal besser als umwelttechnisch bedenkliche Energiesparlampen. Aber man kann mit LEDs auch so einiges falsch machen, angefangen bei der Lichttemperatur über die Stromversorgung mit „schlechten“ Vorschaltgeräten und dadurch auftretendem Flimmern, mangelnder Kühlung bis hin zu unpassender Ausleuchtung. Meine Überzeugung ist, dass genau letzteres hier in Marktlustenau geschehen ist. Die neuen „Köpfe“ der umgerüsteten Straßenlampen sind sehr klein. Sie machen wahrscheinlich unten auf der Straße genauso hell wie die alten Lampen; das hat sicherlich irgendwer auch ausgerechnet. Aber sie haben keine Streuscheiben, und das ist in meinen Augen (sic!) ein No-Go. Die Dinger blenden nämlich fürchterlich, wenn man daran vorbei fährt. Und dadurch scheint es zwischen den Straßenlampen umso dunkler zu sein.
led_strassenlampe_marktlustenau.jpg

Eine ganz klare Verschlechterung!

Samstag, 18. Februar 2017 by Wolfram
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Kalt isch’s in Kreßberg



kalt_in_kressberg_20170506.jpg

Arschkalt.

Freitag, 6. Januar 2017 by Wolfram
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Im Winter ist mit Kälte zu rechnen



Die letzten Tage regierte hier der Nebel. Die Suppe hat sich wie im Stuttgarter Kessel gehalten; bei Ostwind hängt das Kreßberger Wetter gerne mal zwischen den letzten Ausläufern der Frankenhöhe (zwischen Waldtann und Goldbach) und der an der Landesgrenze verlaufenden A7 (zwischen Marktlustenau und Schopfloch) fest. Streckenweise kam aber doch die Sonne durch, und weil es außerdem recht frisch draußen war, ist über Nacht der Nebel in Form von Reif an den Pflanzen festgefroren.
vogel_im_baum_20161231.jpg
Vögel jedweder Art fallen dann freilich besonders auf, so wie dieser hier, der mit sichtlich kalten Füßen auf dem Ast sitzt und sich von der Sonne wärmen lässt (Archivbild vom 31. Dezember letzten Jahres).

Sonntag, 1. Januar 2017 by Wolfram
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Kreßberger Novembergrau



Während es bei Spätleses nach einem richtig schönen Herbst aussieht, herrscht hier in Kreßberg tristes Novembereinerlei.

Morgens geht die Sonne auf, und Abends geht sie wieder unter.

So war das zum Beispiel am 21. November:
sonnenaufgang_20161121_1.jpg
Und so:
sonnenaufgang_20161121_2.jpg

Und am Tag drauf gleich wieder dasselbe:
sonnenaufgang_20161122.jpg

Diese Monotonie zerrt ganz schön an den Nerven, kann ich euch sagen!

;-)

Sonntag, 27. November 2016 by Wolfram
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