Novembertrivia



Kreßberg gehört ja zu den Gemeinden, in denen abends erst der Gehweg hochgeklappt und nachts dann das Licht ausgemacht wird. Ab 5:00 Uhr darf der Kreß-Bürger dann wieder, denn dann werden die kackorangenen Natriumdampflampen wieder eingeschaltet. Diese Woche hat einmal das mit dem wieder Einschalten nicht geklappt. Das war reichlich spooky, weil ungewohnt, morgens das Haus in kompletter Dunkelheit in Richtung Arbeit zu verlassen!

Apropos Arbeit: Was diese Woche leider nicht wirklich geklappt hat, war, mehr mit der Familie zu unternehmen. Da Herbstferien waren, musste ich die Kids morgens nicht mitnehmen und konnte so gut zwei Stunden früher mit Arbeiten anfangen. Aber es kommt, wie es kommt: statt dafür zwei Stunden früher heim zu fahren, war diese Woche gar Arbeit für nochmal zwei Stunden mehr als normal da. Mist.

Diese Woche musste ich auch zum ersten Mal wieder meine Scheiben am Auto frei kratzen. It’s that time of the year again.
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Der Hobbymeteorologe schließt daraus treffsicher, dass der Himmel klar war (sonst wäre es nicht so kalt gewesen) und wir hier noch nicht wirklich Novembergrau hatten.

Mein erstes selbstgekochtes Quittengelee ist leider nicht ganz so toll geworden. Zum Einen hatte ich keinen Entsafter da, dann habe ich nur ein normales Sieb zum Abgießen verwendet und der dritte Grund dürfte sein, dass ich mich an die Untergrenze für die vorgeschlagene Gelierzuckerbeigabe orientiert habe. Nächstes Mal kommt mehr Zucker rein, dann wird’s besser …
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Immer wieder ein leckeres (und schnelles) Vesper sind Couscousbratlinge. Man nehme eine Tasse (also eine richtige Tasse, die Viertellitervariante, nicht das kleine Spielzeug von Frau Spätlese!) Couscous und schütte eine Tasse heiße Gemüsebrühe dazu. Während das Zeugs quillt, mindestens 50g Käse, eine halbe Zwiebel und eine Knoblauchzehe klein machen. Dann das alles sowie ein bis zwei Eier zu dem gequollenen Couscous geben und kräftig vermengen. Mit Paprika (edelsüß), Curry, Pfeffer und Salz abschmecken, ein paar Kräuter dazu reinwerfen (Petersilie, Schnittlauch oder sowas).
Nun kann die Pampa löffelweise in die Pfanne und von beiden Seiten goldbraun werden. „An Guada!“
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In Lollywood (so heißt der Freitagabendsfilm im KiKA) kam gestern „Löwenzahn - das Kinoabenteuer“. Wenn nicht so extrem üble Schnitzer drin gewesen wären, wäre der Film definitiv noch besser gewesen. Ein Beispiel ist die schlichte Umlenkung eines Seils zum Öffnen einer schwergängigen Klappe. Netter Versuch, aber für einen Flaschenzug (der die Arbeit tatsächlich erleichtert hätte) hat noch eine Rolle gefehlt. Oder, ein anderes Beispiel, die Szene, als Fritz zum Ende des Films hin von Laila mit dem Gleitschirm senkrecht aus einem Schacht gezogen wird.
Prädikat: Das geht besser!

Samstag, 7. November 2015 by Wolfram
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