Samstag, 14. November 2020

Die Krux beim Krüppel-Essen

Wer backt, will auch stolz präsentieren, was er kann, klarer Fall. Damit nun aber niemandes Auge durch weniger-als-perfekte Kekse beleidigt wird, müssen solche mit ästhetischen Unzulänglichkeiten entsorgt werden, klarer Fall.

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Das daraus entstehende Problem ist jedoch, dass jeweils nachdem ein solcher Kandidat im Rahmen eines hierzu eigens anberaumten sensorischen Tests aus dem Behältnis entnommen wurde, wie von Geisterhand ein weiterer mängelbehafteter Keks auftaucht. Auch dieser würde freilich den positiven Eindruck natürlich stören, sodass zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind.

Und ruckzuck ist die Dose leer …

;-)

Montag, 9. November 2020

Funktioniert

Ein kurzer Zwischenbericht: Das Ersatzteil, welches ich für meine ge-R.I.P.-te EOS 1000D besorgt habe, funktioniert ausnehmend gut:

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Ich konnte noch keine großen Fototouren machen; tatsächlich habe ich im vergangenen Monat an vier separaten Tagen kumuliert nichtmal 200 mal auf den Auslöser gedrückt.
Die Bedienung unterscheidet sich alleine aufgrund der Funktionsvielfalt deutlich, der Auslöser macht ein sehr … ichsagjetztmal verbindliches Geräusch. Wo die 1000D mehr “Klick” gemacht hat, ist es bei der 7D eher ein sattes, gedämpftes “Klack”. Sehr angenehm!
Der 100%-Sucher ist im Direktvergleich eine Wucht, das Dauerfeuer hört sich sehr professionell an, und 18 Megapixel sind auch mehr als die 10, die die 1000D mitbrachte.

Womit ich noch nicht so recht klar komme, ist die Geschichte mit dem Autofokus. Die 7D hat ja mehr als ein AF-Messfeld (*), und wenn ich der Kamera dabei die freie Wahl lasse, dann nimmt sie oftmals irgendwelche Dinge zum Fokussieren, die ich gar nicht wollte.

Auf jeden Fall habe ich noch zu lernen, und ich freu mich drauf!

(*) 19 AF-Sensoren sowie 63 Sensoren zur Belichtungsmessung (die bei schwarzem Hund aber auch versagen)

P.S.: Spitzbuben. Das sind Spitzbuben, die ich am Samstag mit Kind gebacken habe.

Samstag, 31. Oktober 2020

Post aus Flensburg

Große Aufregung im Hause Strempfer!
Post vom KBA aus Flensburg!

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Aber es ging nicht ums Punktekonto … In der Tüte war nämlich in Wirklichkeit Post vom DLR, vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik. Die machen grade eine Umfrage zum Ladeverhalten von e-Mobilisten.

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Natürlich ist es für so eine Umfrage schlau, wenn man gezielt Leute anspricht, die auch ein e-Auto haben, und das Kraftfahrt-Bundesamt hat diese Information natürlich. Die Daten der Fahrzeughalter werden vom KBA aber gut geschützt, da es die Adressen nicht rausrückt, sondern sich stattdessen als Dienstleistung den Versand der Umfrage zahlen lässt.

Win-Win: Das DLR erwischt so exakt das Zielpublikum; es erfährt über die Rechnung außerdem, dass es derzeit etwa 136000 e-Mobilisten gibt (Statista sagt das), aber wer und wo genau das ist, bleibt privat.

Saubere Sache, bis auf den Schockmoment, wo der Brief eingetrudelt ist …
:-)

Freitag, 30. Oktober 2020

Zu gut

Ich bin ja bekennender Hubert-und-Staller-Fan, auch die Folgen ohne Staller mag ich sehr. Weil die Glotze aber nicht immer frei ist, wenn grade eine Folge ausgestrahlt wird, mache ich mir über die MediathekViewWeb-Seite gerne mal ein Backup.
Die Episoden mit Staller werden auch nach wie vor im alten, öffentlich-rechtlichen 1280er-Format angeboten. Eine Folge mit 45 Minuten hat dann grob 1,3GB.

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Bei den Episoden ohne den Staller ist mir aufgefallen, dass hier seit diesem Herbst 2 bis 2,5GB auf der Platte landen. Stellt sich raus: Jetzt gibt’s das Material in Full-HD!!

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Aber die anfängliche Freude währte nicht lange, denn meine Glotze weigerte sich beharrlich, von diesem neuen Material das Bild anzuzeigen. Super Ton, aber schwarzer Schirm. Das bockt’s natürlich auch nicht wirklich.
Auf der Suche nach der Ursache habe ich festgestellt, dass es die Öffentlich-rechtlichen in diesem Fall tatsächlich zu gut meinen, zumindest für meinen Fernseher, denn das frische Video-Material kommt zusätzlich auch mit 50 Bildern pro Sekunde (fps), anstatt wie bisher mit 25. Und das ist das, was viele Fernseher da draußen nicht möggen … Bei meinem Modell von Philips funktionieren entweder 1280p mit 50fps oder 1920p mit 25fps.
Derzeit helfe ich mir mit Handbrake und transkodiere auf 25fps herunter, aber das dauert ewig.
Wenn jemand einen schnelleren Weg weiß, gerne auch mit ffmpeg und/oder auf der Konsole, bitte her damit!
Meine eMüll-Adresse findet sich auf der “Über”-Seite.

Freitag, 16. Oktober 2020

Dinge, die ich an meinem Leaf mag

Aus der beliebten Reihe “Dinge, die ich an meinem Leaf mag”:

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Lenkrad- und Sitzheizung :-)

Donnerstag, 8. Oktober 2020

59899

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Das hier ist das Bild mit dem Namen “IMG_9899.jpg” aus dem Ordner “105_Canon” von der SD-Karte, die immer in meiner EOS 1000D drin steckt. Es wurde vergangenen Sonntag im Wald in der Nähe des Geißberg-Gipfels auf dem Kreßberg aufgenommen.

Und seither zeigt die Kamera “Error 99” an.

“Error 99” ist nicht gut. Er steht für einen allgemeinen, nicht näher bezeichneten Fehler. Die Kamera zeigt zwar außerdem an, man möge Aus- und Einschalten und/oder die Batterie mal rausnehmen, um den Fehler zu beheben. Wenn das aber nicht geht, bedeutet die Meldung so viel wie “Bring mich Werkstatt”.

Intakte Elektronik vorausgesetzt, bedeutet er meist, dass etwas mit dem Verschluss ist. Den zu tauschen ist zwar möglich, aber nach allen Anleitungen, die ich mir dazu angeschaut habe, wird die Kamera irgendwie komplett um den Verschluss drumherum gebaut. Man muss das Ding für den Tausch so gut wie komplett zerlegen. Ein neuer Verschluss aus halbwegs seriösen Quellen liegt bei 50 Euro, und bei den einschlägigen Gebrauchtwarenankäufern bringt eine gebrauchte (und funktionsfähige!) EOS 1000D irgendwas zwischen 20 und 50 Euro. - damit sind wir also bei einem wirtschaftlichen Totalschaden.

Ich habe mir ein Ersatzteil in Form eines gebrauchten EOS-Gehäuses gefangen - ich werde berichten, sobald ich ein wenig damit spielen konnte.

Spulen wir aber nochmal zurück zur Überschrift dieses Beitrags. Bei Canon werden die Bilder von IMG_0001 bis IMG_9999 durchgezählt; und wenn man immer dieselbe Speicherkarte verwendet, wird bei jedem Zehntausendersprung ein neuer Ordner angelegt, dessen Prefix-Zahl (hier “105”) fängt bei einer fabrikneuen Kamera mit 100 an und zählt mit jedem Zehntausendersprung um eins hoch.

Das bedeutet also, ich habe seit Februar 2009 fast 60000 Aufnahmen mit der Kamera gemacht. Auf Oleg Kikins Webseite sieht man, dass das durchaus einer realistischen Lebenserwartung für die 1000D entspricht.

Freitag, 25. September 2020

Mal wieder was zum Essen

Ich hab neulich mal eine Zucchiniquiche gebacken.

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Ich muss sagen: die war nicht nur optisch lecker!

Hier gibt es das Rezept beim Scheffkoch.

Donnerstag, 24. September 2020

Die taz und mein Gewissen

Es ist ja immer eine gute Idee, sich zu informieren. Dazu gehören einsteils die Standard-Nachrichten wie zum Beispiel die Tages-Show im Ersten und die He-Ute im Zweiten und die Logo-Nachrichten im KiKa. Die erzählen aber auch nicht alles (müssen sie auch nicht und den Anspruch erheben sie auch nicht), sondern halt eben nur das, was ihre jeweilige Redaktion für wichtig (be-)findet.
Natürlich ist es heutzutage auch möglich, seinen Nachrichten-Durst komplett aus “alternativen” Quellen zu stillen. (*) Dabei sollte man jedoch ein gewisses Maß an Realitätsnähe bewahren; ich erspare mir an dieser Stelle eine Auflistung der altehrwürdigen Schwurbel-Theorie-Verbreiter.

Aber just aus diesem Grund (um nicht nur dpa-Meldungen zu lesen) bin ich neulich bei der taz auf der Webseite unterwegs gewesen und habe dort ein absolut unschlagbares Angebot erwischt: 10 Wochen taz, Samstags in Print, unter der Woche als ePaper, für insgesamt 10 Euro.

Nun habe ich Halbzeit und fast schon ein schlechtes Gewissen, denn eigentlich waren die 10 Euro glatt geschenkt …

Fakt ist (sic!): das Abo wird von mir auf jeden Fall zum regulären Preis verlängert, denn die taz ist eine gute Ergänzung zu den großen Medien.

Update: das 10-Euro-Lock-Angebot gibt es noch!

(*) Die selbsternannten Nicht-Längs-Denker führen das Prinzip ja ad absurdum und glauben ausschließlich nur noch den Worten ihrer Mitverschwörer. Damit erledigt sich das Thema mit dem Denken dann ganz von allein … Muss man ja nicht mehr, man bekommt ja seine Meinung schon fertig vorgekaut.

Donnerstag, 10. September 2020

Fort isser

Mit leichtem Herzschmerz habe ich mich im Juli endgültig von meinem treuen Corsa C 1.7 CDTI in Olympiablau-Metallic (Spitzname “Schlumpf”) getrennt, nachdem der Wagen schon seit Januar abgemeldet im Hof stand. Ein fahrender Händler wollte eigentlich ein anderes Auto in der Straße mitnehmen, aber da passten ihm ein paar Dinge nicht. Um nicht ganz ohne Auto heim zu kommen, hat er gefragt, ob denn mein Corsa noch zu haben sei. Und so kam es, dass das Auto auf seine alten Tage noch einem Porsche Cayenne hinterher gefahren ist. Das hier ist das letzte Foto, das ich von ihm gemacht habe:

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* schnüff *

P.S.: ja, ich weiß, dass ich das Bloggen in letzter Zeit etwas vernachlässigt habe!

Dienstag, 14. April 2020

Noch mehr Grenzgeschichten

Das mit der „Grenze zwischen Deutschland und Bayern“ ist tatsächlich nicht nur so daher gesagt.
6 Kilometer östlich von hier liegt Markt Schopfloch. Man könnte also in etwas über einer Stunde dorthin spazieren. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln geht das zwar auch, ist das aber ziemlich knifflig: Die üblichen Suchmaschinen melden direkt einen Fehler. Tatsächlich (ich habe es selbst zugegebenermaßen noch nicht ausprobiert) muss man zunächst 15km in die falsche Richtung, nach Crailsheim, fahren (Minimum 20 Minuten). Dort nimmt man einen Bus nach Dinkelsbühl (25km, 45 Minuten). Und von Dinkelsbühl aus geht es dann nach Schopfloch (7km, nochmal 20 Minuten). Und da sind jetzt noch gar keine Wartezeiten wegen Anschluss-Bussen mit eingerechnet. Da scheint der Vorschlag von Google, zuerst von Crailsheim mit dem Zug nach Dombühl zu fahren, gar nicht mehr so abwegig …

Auch jetzt, in Coronazeiten, wird die Grenz-Linie immer wieder deutlich sichtbar, weil in Bayern andere Regeln gelten. So sind die Baumärkte in Bayern geschlossen, die in BaWü aber haben geöffnet. Führt natürlich genau zu dem, was der Herr Söder damit eigentlich nicht bezwecken wollte - dass die Menschen aus Dinkelsbühl und Feuchtwangen nach Crailsheim in den Baumarkt fahren.

In Bayern dürfen die Leute nur mit einem triftigen Grund aus dem Haus (zum Beispiel zum Einkaufen). Ohne Grund kann die Polizei Strafen verteilen. So ist laut der Südwestpresse letzte Woche ein Pärchen aus Crailsheim nach Feuchtwangen gefahren, anscheinend nur, um dort einen Kindersitz zu entsorgen. Gab zwei Anzeigen, einmal wegen der illegalen Müllentsorgung und eine wegen dem Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz.

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