Wenn die Eichhörnchen die Nüsse vom Balkon klauen, wird das dann ein kalter Winter?
Auf der anderen Seite lässt Mann ein herrenloses Bier ja auch nicht einfach so rumstehen sondern kümmert sich drum …
...nur... warum eigentlich?
Werte BesucherInnen, heute möchte ich mal wieder ein - nuja - Rezept kann man es fast nicht nennen - eine Zubereitungsempfehlung abgeben.
Und zwar präsentiere ich: den „Baatz“, eine Art Bircher für Küchendeppen wie mich.
Zur Zubereitung braucht man: einen Apfel (je nicht-mehlig desto besser), eine Zitrone, grobe Haferflocken, 1-2 kleine Becher Naturjoghurt, Milch und Honig.
Zuerst schneiden wir den Apfel klein. Vierteln, Kerngehäuse raus, die Viertel nochmal längs drei- bis fünfteilen und dann quer zu kleinen Stiften abschnipfeln. Natürlich kann man auch die Reibe nehmen, aber mir persönlich ist das immer zu viel zum Sauber machen. Die Apfelstückchen in eine Schüssel geben. Nun die Zitrone auspressen und den Saft (ruhig mit Fruchtfleisch, aber ohne Kerne) drüber leeren. Die Säure verhindert, dass der Apfel unansehnlich dunkel wird. Nun geben wir den Joghurt drüber. Wer nur einen Becher hat, braucht später eben mehr Milch. Dann kommen Haferflocken drauf. Vorzugsweise grobe Haferflocken. Im Volumen etwa so viel wie Apfelschnitzel in der Schüssel sind. Dann noch ein mehr oder weniger gut gehäufter Löffel Honig. Wenn wir jetzt rumrühren, dann klebt das Ganze deutlich am Löffel, deshalb geben wir (je nach Joghurtmenge weniger oder mehr, ein Anhaltspunkt sind etwa 100ml) Milch hinzu, bis sich ein, ja gut, wir Hohenloher sagen dazu „Baatz“ ergibt. Der muss zwar noch zähflüssig sein, aber auch vom Löffel runtertropfen. Die Konsistenz ist wichtig, weil wir wollen keinen Beton und auch keine Suppe sondern eben einen Baatz.
Je nach Gusto kann man nun direkt servieren oder die Schüssel nochmal im Kühlschrank deponieren.
Ein paar meiner Kinder essen diesen Baatz sehr gerne, und auch der Hund mag das Zeugs.
(Ein weiteres Rezept aus der beliebten Reihe “Strempfer’sche Küche”, genau wie schon der Nussapfelberg)
Auf der Homepage der Gemeinde wurde zwischenzeitig die Schnellmeldung zur Bundestagswahl als PDF veröffentlicht.
Für den Fall, dass das abhanden kommen sollte und damit ich es mal in meine eigenen Worte gefasst habe, notiere ich hier:
Mein persönliches Fazit: des Freiherrn Konfirmationsfoto auf den CDU-Plakaten wirkt immer noch, die ehemaligen NPD-Wähler sind offenbar zur Ah-Eff-Deh abgewandert und ansonsten können sich die Leute können nicht so recht entscheiden, mit welchem Fuß sie in die Kacke treten wollen.
(*): irgendwo habe ich den Spruch eines schlauen Menschen gelesen: “Unterstelle niemals Vorsatz, wenn Dummheit als Erklärung ausreicht”
Leider viel zu spät für die aktuelle Saison, aber nächstes Jahr dann …
Ich bin ja wirklich gespannt, wie viele Spacken heute in Kreßberg zur Wahl gehen und ihre Kreuze bei der A-Eff-De machen. Ich befürchte ja fast, dass das gar nicht so wenige sein werden. Das ist dann aber alles Leute, die auf das Parolengeschrei reingefallen sind und wie die Briten erst kapieren werden, was sie da getan haben, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.
Von mir kriegen die Blauen auf jeden Fall keine Stimme.
Liebe Blogbesucher, leider habe ich keine gute Nachricht zu überbringen.
Denn am vergangenen Donnerstag war der letzte Tag.
Nun hat das Kreßberger Freibad, unser Waldfreibad bei Bergertshofen, für dieses Jahr vollends geschlossen …
:-(
Der Strempfers herzlichster Dank geht an dieser Stelle an die Gemeinde Kreßberg für das Betreiben des Bades (was in aller Regel ein Draufzahlgeschäft ist), an Hermann und Thomas für ihr Bademeisterdasein und vor allem auch an Karin für das Betreiben des Kiosks!
Bis nächstes Jahr dann!
Für einen ordentlichen Vollmond war das gestern Abend dann doch deutlich angefressen. Die Birken haben den Blick an die richtige Stelle des östlichen Himmels versperrt, sodass ich die partielle Mondfinsternis erst beim Abklingen erwischt habe, aber hey, was will man mehr hier in Kreßberg, an der Grenze zwischen Deutschland und Bayern?
Als Objektiv habe ich mein gutes altes 80-200 f/5.6 verwendet, mich an meine empirisch ermittelten Vollmondknippsregeln angelehnt (mit offenerer Blende weil wegen dem Schatten) und gefühlte fuffzig Mal draufgehalten. Eins von den Bildern ist dann das hier gewesen.
Gestern habe ich gelernt, dass man im Landkreis Schwäbisch Hall über eine Stunde lang in eine Himmelsrichtung fahren kann, ohne dabei den Landkreis zu verlassen.
Zum Beispiel von Kreßberg nach Oberrot. Oder von Spielbach nach Mainhardt. Oder von Ettenhausen nach Sulzbach-Laufen.
Wohlgemerkt: in einer Stunde ist man mit einem schnellen Auto und bei freier Autobahn auch schon von Kreßberg nach Kempten ins Allgäu gefahren.
Obacht und Augen auf in Kreßberg: Der Redaktion von Crailsheimerle.de wurde die Information zugespielt, dass ein Rasenmäherroboter entlaufen ist!
So weit mir bekannt, wurde er bisher noch nicht wieder eingefangen!
Dasselbe Motiv hatten wir zwar neulich schonmal, aber hier kommt der Nebel schöner raus:
Ich gebe zu: es gibt schon malerische Ecken hier …