Dienstag, 17. November 2015

Wollte ich nur mal gesagt haben

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Für den Fall, dass ihr das noch nicht wusstet:
um ein Kilo Kaffeebohnen unterzubringen, braucht man drei leere Illy-Kaffeedosen sowie einen nahezu leeren Bohnenbehälter einer Jura Impressa F50.

Samstag, 7. November 2015

Novembertrivia

Kreßberg gehört ja zu den Gemeinden, in denen abends erst der Gehweg hochgeklappt und nachts dann das Licht ausgemacht wird. Ab 5:00 Uhr darf der Kreß-Bürger dann wieder, denn dann werden die kackorangenen Natriumdampflampen wieder eingeschaltet. Diese Woche hat einmal das mit dem wieder Einschalten nicht geklappt. Das war reichlich spooky, weil ungewohnt, morgens das Haus in kompletter Dunkelheit in Richtung Arbeit zu verlassen!

Apropos Arbeit: Was diese Woche leider nicht wirklich geklappt hat, war, mehr mit der Familie zu unternehmen. Da Herbstferien waren, musste ich die Kids morgens nicht mitnehmen und konnte so gut zwei Stunden früher mit Arbeiten anfangen. Aber es kommt, wie es kommt: statt dafür zwei Stunden früher heim zu fahren, war diese Woche gar Arbeit für nochmal zwei Stunden mehr als normal da. Mist.

Diese Woche musste ich auch zum ersten Mal wieder meine Scheiben am Auto frei kratzen. It’s that time of the year again.

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Der Hobbymeteorologe schließt daraus treffsicher, dass der Himmel klar war (sonst wäre es nicht so kalt gewesen) und wir hier noch nicht wirklich Novembergrau hatten.

Mein erstes selbstgekochtes Quittengelee ist leider nicht ganz so toll geworden. Zum Einen hatte ich keinen Entsafter da, dann habe ich nur ein normales Sieb zum Abgießen verwendet und der dritte Grund dürfte sein, dass ich mich an die Untergrenze für die vorgeschlagene Gelierzuckerbeigabe orientiert habe. Nächstes Mal kommt mehr Zucker rein, dann wird’s besser …

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Immer wieder ein leckeres (und schnelles) Vesper sind Couscousbratlinge. Man nehme eine Tasse (also eine richtige Tasse, die Viertellitervariante, nicht das kleine Spielzeug von Frau Spätlese!) Couscous und schütte eine Tasse heiße Gemüsebrühe dazu. Während das Zeugs quillt, mindestens 50g Käse, eine halbe Zwiebel und eine Knoblauchzehe klein machen. Dann das alles sowie ein bis zwei Eier zu dem gequollenen Couscous geben und kräftig vermengen. Mit Paprika (edelsüß), Curry, Pfeffer und Salz abschmecken, ein paar Kräuter dazu reinwerfen (Petersilie, Schnittlauch oder sowas).
Nun kann die Pampa löffelweise in die Pfanne und von beiden Seiten goldbraun werden. „An Guada!“

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In Lollywood (so heißt der Freitagabendsfilm im KiKA) kam gestern „Löwenzahn - das Kinoabenteuer“. Wenn nicht so extrem üble Schnitzer drin gewesen wären, wäre der Film definitiv noch besser gewesen. Ein Beispiel ist die schlichte Umlenkung eines Seils zum Öffnen einer schwergängigen Klappe. Netter Versuch, aber für einen Flaschenzug (der die Arbeit tatsächlich erleichtert hätte) hat noch eine Rolle gefehlt. Oder, ein anderes Beispiel, die Szene, als Fritz zum Ende des Films hin von Laila mit dem Gleitschirm senkrecht aus einem Schacht gezogen wird.
Prädikat: Das geht besser!

Sonntag, 25. Oktober 2015

Nicht kaufen

Am Freitag habe ich für ein paar Lieder der SWR1-Top-1125 gelauscht. Es war gerade Platz 21 angesagt, Deep Purple mit ihrem epischen Song “April”. Da ich diesen Song nur auf Kassette hatte, bin ich kurz in den Äpple-Musikladen und hab nach dem Lied gesucht. Tatsächlich, zwei Treffer; einen in der Variante “2000 remastered, nur mit Album” und einmal auch einzeln zum Kauf.

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Da ich kein ganzes Album für über 10 €uro kaufen wollte, habe ich bei dem einzelnen Song mit dem lilafarbenen Cover (hab ich in dem Screenshot mit Pfeil markiert) beherzt auf “Kaufen” geklickt.

Zugegeben, hätte ich ein besser aufgepasst, dann wäre mir vielleicht aufgefallen, dass ich hier nur knapp vier Minuten kriege statt der erwarteten epischen zwölf. Und dann hätte ich vielleicht lieber doch nicht geklickt. Hab ich aber.

Deshalb hier und jetzt und in mitteleuropäischer Winterzeit meine Empfehlung an euch: NICHT KAUFEN.

Kauft den lieber woanders. Weil die einzeln erhältliche Ausgabe im Ei-Tjuhns ist in 102 von 100 Fällen nicht das, was ihr eigentlich kaufen wolltet. Den €uro Neunundzwanzig könnt ihr euch sparen.


Und jetzt geh ich weiter Uhren umstellen. Die vom Bad kommt in die Küche, die aus dem Wohnzimmer ins Schlafzimmer, …
:-)

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Verrechnet

Da wollte ich mich doch vergangenes Wochenende mokieren, dass auf meinem Farbeeimer eine Reichweite von 60qm versprochen wird, ich aber nur anderthalb mal rum gekommen bin. Ich hatte mir dazu auch schon einen schönen Rant vorbereitet, von wegen „Der Baumarkt mit dem Biber ist ja kein Autokonzern, deshalb sollte die Herstellerangabe ja eigentlich stimmen“ und „Innensilikatfarbe zum kostengünstigen Schaffen von Wohnraum“.

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Aber dann habe ich gottseidank nochmal nachgerechnet …
Der Raum (übrigens der von dem Energiesparmärchen neulich), den ich gestrichen habe, ist grob 3,5 mal 3,5 Meter groß und 2,5 Meter hoch. Er hat an der einen Wand ein Fenster mit darunter platziertem Heizkörper und an der anderen Wand eine Eingangstür.
Die Decke ist 3,5m * 3,5m = 12,25 qm groß. Die beiden Wände ohne Tür beziehungsweise Fenster haben 3,5m * 2,5m = 8,75 qm. Die Seiten mit Tür beziehungsweise Fenster sind grob geschätzt 2qm kleiner, also 6,75 qm. Das sind dann alles zusammen 12,25qm + 8,75qm + 8,75qm + 6,75qm + 6,75qm = 43,25qm.
Nun hat mir der Eimer grade mal für die noch nicht gestrichene Hälfte sowie nocheinmal komplett rum gereicht. Und das wären ja … 43,25qm * 1,5 = 64,875qm …

Mist …
das passt ja ziemlich genau … eigentlich sogar mehr als versprochen …

Merke: Auch ein kleiner Raum kann viel Decken- und Wandfläche haben!

Sonntag, 4. Oktober 2015

Rückblick

Mitten im September habe ich von meinem Mobilfunkabzockerprovider eine SMS bekommen, dass ich ab sofort mit reduzierter Geschwindigkeit surfen darf. Es ist ja durchaus nicht so, dass es hier auf dem Land tatsächlich auch Höchstgeschwindigkeits-Mobilfunk gäbe, insofern hat mich das nicht so arg getroffen.
Aber warum war das Volumen schon mitten im Monat weg?

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Offenbar weil die Kids irgendwann mal irgendwo mit gutem Empfang mit der Mausapp gezockt haben …

In der neuesten Version hat die Maus-App übrigens einen Schalter, mit dem man das Abrufen von Videos nur bei WLAN erlauben kann …

Samstag, 26. September 2015

Recht hat er

Recht hat er.
Mein Lieblingsschwager.
Mit der Erkenntnis, dass Kalkputze im Auge mächtig Aua machen.

Wobei ich jetzt auf den Krankenhausbesuch verzichtet habe, weil mein Kalkputz noch flüssig war und sich super aus dem Auge rausspülen hat lassen.

(aus der beliebten Kategorie “Was ich heute gelernt habe”).

Montag, 14. September 2015

Fatale Entdeckung

Gestern haben wir eine fatale Entdeckung gemacht.
Wenn man nämlich folgendes zur Hand hat:

  • 1 Becher kalte Sahne (200g)
  • 1 Tütchen Sahnesteif (nur zur Sicherheit)
  • 50g Zartbitterschokolade
  • 50g Vollmilchschokolade

Alternativ funktionieren auch 100g Zartbitterschokolade. Und selbstverständlich lässt sich die Zutatenliste beliebig multiplizieren; Faktor 2 ist durchaus ratsam.

Wenn man also all das hat, dann kann man das hier machen:

  • die Schokolade im Wasserbad schmelzen (also gaaaanz langsam, in einem Behältnis, welches in köchelndem Wasser schwimmt)
  • die Sahne “anschlagen”, das Sahnesteif dazu kippen und dann vollends steif schlagen
  • wenn die Schokolade dann flüssig ist, diese unter ständigem Rühren mit in die Sahne rein
  • den Pott für eine Viertelstunde ins Gefrierfach, danach in den Kühlschrank

Das ist dann quasi eine Mousse au Chocolat für Arme oder so.

Und das Fatale daran ist, dass das Zeugs so gut schmeckt, dass man so viel davon isst, dass einem davon schlecht wird. Der Effekt hält jedoch nur weniger als einen Tag an. Die Mindesthaltbarkeit der Mischung ist je nach Anzahl der anwesenden Kinder kürzer als die Zeit, die man bräuchte, überhaupt ein Datum aufzuschreiben.


Inspiriert wurde das Ganze übrigens von einem Rezept für den Wunderkessel vom Staubsaugerhersteller, vermittels welchem man innerhalb von weniger als 60 Sekunden (!) eine auch sehr gut essbare Schokocreme hinbekommt. Dafür braucht man aber eine pseudo-leichte Spezialsahne mit Palmöl, die gestern eben nicht greifbar war.

Sonntag, 13. September 2015

Bunte Ecke

Falls ihr mal euren Raspberry Pi etwas beschäftigt und oben rechts erscheint so ein komisches buntes Quadrat:

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Dann bedeutet das schlicht, dass euer USB-Netzteil unter Last ein wenig einknickt und dann weniger als 5V liefert. Das Dingens kommt nämlich nicht vom Betriebssystem, sondern von der Firmware.

Sonntag, 6. September 2015

Klatschen muss es

Das Einzige, was mit einer Verletzung am rechten Daumen noch richtig gut geht, ist sich mit der Linken flach auf die Stirn zu hauen, und zwar so, dass es ordentlich klatscht.

Überhaupt merkt man ja erst, was man an seinen Fingern hat, sobald man mal einen nicht mehr richtig benutzen kann.

Dienstag, 1. September 2015

SSD-Inventur

Eine SSD im Rechner ist ja wirklich was tolles, und was anderes will ich auch gar nicht mehr haben. Aber im Zeitalter von dicken Internetleitungen und Digitalkameras mit zig Millionen Pixeln sind die Dinger auch ziemlich schnell ziemlich voll.
Hier zum Beispiel der aktuelle Füllstand meines Benutzerordners, grafisch dargestellt mittels des grandiosen Programms Grand Perspective.

fuellstand.png

Was sagt uns das nun?
Es sagt mir, zunächst einmal, dass es in meinem Ordner ganz viele kleine Dateien gibt, aber auch ein paar große Brocken. Im Programm hat die Grafik auch noch einen Mouse-Over-Effekt; wenn man den Mauspfeil auf einem Rechteck ruhen lässt, wird angezeigt, was da denn so fett in den Chips rumlungert (weil SSDs haben ja keine Magnetscheiben).
Das große rote Quadrat unten links beispielsweise ist von der letzten Tomtom-Aktualisierung übrig. Wahrscheinlich steckt die aktuelle Europakarte drin, aber das Ding frisst mir 3,5 Gigabyte an Platz und ist außerdem schon auf dem Tomtom drauf. Weg damit!
Das große rote Dingens senkrecht darüber hat auch gut 3GB; das ist der Download von Zak McKracken BTAS. Da das schon entpackt ist, kann auch dieser Brocken weg von der SSD.
Die größeren Brocken oben links sind ein paar Downloads aus der ÖR-Mediathek. Was wir schon angeschaut haben, kann eigentlich auch weg.
Dass Kleinvieh auch Mist macht, erkennt man an den “Stoppelfeldern” rechts vom Tomtom. Was hier so nordamerikanisch-rechtwinklig daher kommt, ist die Fotos-Bibliothek.

So mache ich mir immer einen Überblick, wenn’s mal wieder eng wird auf der SSD, bevor ich die Bösewichte ins digitale Nirvana verschiebe. Natürlich sollte man vor jeglichen Löschaktionen erstmal noch ein Backup machen, aber letztlich rentiert sich der Aufwand, denn die Chancen stehen gut, dass dann wieder ein paar Gigabyte frei werden.

Linux-User können übrigens mit Baobab was ganz ähnliches machen.

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