Ich dachte wirklich, im Zeitalter von UTF-8 gibt es keine Umlautprobleme mehr.
Dass die eine oder andere Webseite keine Umlaute darstellt (beziehungsweise nicht in allen Browsern) kann man sich ja noch vorstellen.
Aber dass sich so ein Problem bis auf ein Produkt stiehlt, das hätte ich nicht gedacht… Und dann auch noch so prominent!
Wrstchen!
:-)
Wobei andere Leute in diese Richtung auch Aha-Erlebnisse haben: der Fefe hat herausgefunden, dass sich Mono 2.6.3 aktuell nur noch in einer UTF-8-Umgebung kompilieren lässt.
Ja, genau, ein Karnickel.
Eventuell vielleicht ein bissel unförmig und irgendwie seltsam, aber man kann es gut erkennen.
Und wenn man sich das Bild in größer anschaut, wird auch klar, warum das so seltsam aussieht…
Es gibt tatsächlich Leute auf dieser Welt, die Kaffee nicht einfach nur so in ihren blöden Schädel reinschütten, wie ich das tue, sondern die dafür sorgen, dass das auch noch gut aussieht.
Latte Art heißt das Ganze dann, und in den Niederlanden gibt es eine Webseite mit gleich zwei richtig tollen Galerien von der Niederländischen Meisterschaft: Galerie 1 und Galerie 2.
Interessant fand ich, dass die für Latte Art verwendete Technik im Prinzip dieselbe ist, wie die für Sandmandalas: hauptsächlich wird geschüttet.
Und in beiden Fällen steht am Ende die Zerstörung des Kunstwerks, der Kaffeefreund genießt’s und der Tibetaner macht’s kaputt, um die Vergänglichkeit des Seins zu demonstrieren…
Der Michael Göbel ist Inhaber einer kleinen aber feinen Softwareschmiede (und wasweißichnochvielmehr). Eine seiner letzten Kreationen ist ein Programm namens myPhotoEdit.
Das ist ein Programm für Leute, die Fotos zum Beispiel fürs Web aufbereiten wollen.
Ich gestehe, dass ich hierzu bislang immer den Gimp verwendet habe; einfach auch weil ich den mag. Aber wegen jedem kleinen Furzbild so ein Riesenprogramm starten?
Eigentlich ätzend. Unter Windows habe ich für solche Aufgaben immer den Irfanview verwendet; den gibt es aber leider nicht für OS X.
Und genau in diese Bresche springt myPhotoEdit.
Netter Nebeneffekt dabei ist, dass das Programm außer Resize, Croppen und Drehen noch so einiges mehr kann, vor allem die vielen Effekte sind sehr lustig.
=> Dicke Kaufempfehlung für alle, die kurz mal eben was mit Fotos machen wollen ohne extra dafür Photoshop oder ähnliches starten zu müssen, zumal der aktuelle Noch-Beta-Preis von 10€ quasi geschenkt ist.
Ich habe das Bild geklaut bei aptgetupdate.de. Es wurde dort auch auf Deutsch übersetzt und gegenüber dem Original noch weiter verfeinert (”lila”).
Das Original ist von http://www.thedoghousediaries.com.
Das Bild wird hier verwendet mit freundlicher Genehmigung vom Slith76! Meinen herzlichen Dank nochmal!
…der Martin Gommel von kwerfeldein.de meinte diese Woche, dass man als Fotograf auch mal ohne Display fotografieren sollte.
Er nennt das Projekt “Kill Your LCD”.
Es gibt da einen Menschen Namens Liu Bolin, der eine Kunstreihe namens “Camouflage” gebaut hat. Und zwar ganz ohne Fotoshop oder irgendwelchen RAW-Bearbeitungsprogrammen!
Liu Bolin sucht sich eine Szene aus und malt sich dann selbst mit Farbe genau so an, dass er in der Szene nahezu verschwindet. Er arbeitet bis zu zehn Stunden an einem Bild; siehe zum Beispiel dieses hier.
In dem Zusammenhang auch sehr toll: Die Werke von Fred Lebain auf Designboom.
Fred Lebain besuchte für die verlinkten Bilder zweimal denselben Ort. Beim ersten Mal nahm er ein Foto auf und entwickelte es großformatig. Beim zweiten Besuch passte er das Foto in die Originalszene ein und machte nochmal ein Bild (mit dem ersten Bild drin).
…statt des noch nicht greifbaren Geräts testet die selbsternannte Fachwelt nun schon Dummys:
Wobei man den Jungs von TUAW zugute halten muss, dass es ihnen in dem Bericht hauptsächlich um die Haptik ging und wie schwer das Dingens mal in der Hand liegt und ob man Hochkant noch genügend Platz zum Tippen hat und so.
Den ersten Teil hatte Simon ja schon vor Weihnachten veröffentlicht (habbich drüber gebloggt), nun gibt es den ersten und den zweiten Teil in einem einzigen Film…
:-)