Donnerstag, 17. September 2009
Eins betrübt mich ja schon: Rechtschreibreform hin oder her; bei Eigennamen bleibt ein Dreierl-S aber erhalten.
Offenbar wissen das nicht alle Leute, denn wenn ich einen Google-Fight zwischen “Kreßberg” und “Kressberg” austragen lasse, ist das Ergebnis ziemlich eindeutig.
Ähnliches zeigt sich bei Direkteingabe (mit Anführungszeichen):
- “Kreßberg”: 78400 Treffer
- “Kressberg”: 10600 Treffer
Man könnte also sagen, dass deutlich über 10% nichts von dieser Regel wissen. Ich habe sogar schon Leute getroffen, die ihrem eigenen Nachnamen das Eszett entreißen.
In diesem Zusammenhang auch nett: Wenn man was gefragt wird und nicht direkt antworten kann oder möchte, dann nennt man dem Gegenüber einfach die Seite http://www.gidf.de als Lösung. Ein Schelm, wer böses dabei denkt…
Auch die Seite http://lmgtfy.com/ macht in diesem Zusammenhang mehr als Laune. Das Akronym steht dabei für “Let Me Google That For You”.
Kurzanleitung: Dorthin surfen, Suchtext eingeben und Return drücken. Die Seite generiert dann einen Link, der den Suchtext enthält. Fährt man mit der Maus dann über diesen Link, kann man den auch noch kürzen. Dabei kommen dann Sachen wie dieser hier raus:
http://tinyurl.com/lgs2mm <== Ausprobieren!!!
Cool, oder?!
Mittwoch, 16. September 2009
…die Oskar-Galerie zu aktualisieren.
Auch aus dem Grund, weil hier in Kreßberg momentan nicht viel weltbewegendes los ist.
Vielleicht davon ausgenommen (vom los sein) meine ehemalige Nachbarin mit Familie, die hier aktuell die Gegend unsicher macht.
Und das nahende Volksfest, was den Durchgangsverkehr noch verstärkt. Mir graut ja schon vor den Heerscharen der Raser, die schnellschnell zum oder vom Volksfest hier vorbei müssen.
Dienstag, 8. September 2009
Ich mag einfach Sonnenaufgänge wie diese.
Oben im Bild: Der Ruhwald und der Kreßberg. Ein ähnlicher Bildausschnitt wie hier, aber von einer anderen Stelle aus geknippst.
Es gibt Augenblicke, da wünsche ich mir alle Häuser ringsrum einfach nur weg.
Oder noch einen Stock auf unser Haus oben drauf, damit ich drüber schauen kann.
Und alle Stromleitungen weg.
…wobei…
…nochmal denselben Spaß wie damals… Nee, dann lieber doch nicht!
Donnerstag, 27. August 2009
Gestern abend habe ich meinem Junior ins Schlafzimmer gebracht, da sehe ich rotzfrech mitten an der Wand eine Schnake sitzen. Ich lerne grad, dass die nur bei uns in Süddeutschland so heißen, und dass man eigentlich “Stechmücke” sagen sollte. Aber egal; die Geschichte geht so weiter:
Ich den Junior schnell hingelegt, und das Untier schonmal mit Blicken festgenagelt.
Beim Anpirschen habe ich das nächstbeste Kinderbuch mitgenommen, das ich in den Augenwinkeln erahnen konnte.
Langsam bin ich immer näher an die Schnake ran, bis ich sie schon fast mit der Nase zerdrücken konnte (naja, okay, ich geb’s zu, das ist leicht übertrieben, aber das Vieh war eben in Reichweite).
Dann hab ich zugeschlagen und dem Tier das Lebenslicht aber sowas von gründlich ausgeblasen.
Und dann habe ich mal nachgeschaut, was ich da eigentlich grad für ein Buch als “Muggenbatscher” verwende.
Oooooooooooooooooops.
Es war der “Der barmherzige Samariter”
Mittwoch, 26. August 2009
Dieses Foto habe ich neulich mal morgens mit dem Handy gemacht und ein klitzekleinbisschen mit Gimp aufgehübscht.
Wir stehen zwischen Waldtann und Marktlustenau, auf dem Abzweig Richtung Tempelhof (etwa hier (Google Maps)) und schauen in Richtung Nordost.
Der links sichtbare Waldrest gehört zum Ruhwald; an dessen rechtem Ende ist die Ruhspitze mit dem Grillplatz angesiedelt. Der Hohenkreßberg in der Bildmitte fällt eigentlich kaum auf.
Schade, dass ich nicht meine EOS dabei hatte; ich bin der festen Überzeugung, dann wären die Sonnenstrahlen noch besser rausgekommen!
Falls jemand Interesse hat: Das Bild kann ich auch “in größer” als Wallpaper anbieten.
Montag, 17. August 2009
Wer hat als Kind eigentlich nicht probiert, mit der Taschenlampe zu malen?
Versucht, Worte in den Himmel zu schreiben (okay, da war auch der Markus mit dran schuld…)?
Wer hat nicht abends oder nachts vor sich auf den Boden geleuchtet und dann langsam immer weiter weg, bis der Lichtkegel nicht mehr sichtbar war?
Wer hat sich nicht gewünscht, dass das Licht “irgendwie in der Luft hängen bleiben” möge?
Die Leute von Lightmark machen genau daraus eine Kunst.
Wie schön!
( Themenwechsel )
Mein Kollege Simon hat sich derweil urlaubshalber in die Nähe von Side in die Türkei begeben.
Falls es ihm dort wider Erwarten nicht gefällt, ist auf jeden Fall das Wetter nicht dran schuld, wie ein aktueller Direktvergleich vermittels Wetterwidget zeigt.
Samstag, 18. Juli 2009
…da habe ich doch glatt mein einjähriges Blog-Jubiläum verpasst!
Denn am 9. Juli 2008 habe ich meinen ersten Blog-Eintrag online gestellt!
Es hat mir aber auch keiner meiner wenigen Leser gratuliert; da sieht man mal wieder, wie wenig hier los ist.
Egal, ich trink dann mal nachträglich noch eines auf mich; vielleicht esse ich ja auch einen Rhabarberkuchen dazu…
Cheerio,
der Wolfram.
Sonntag, 21. Juni 2009
Mir scheint, der Natur ist vollkommen egal, was mit den Menschen um sie rum passiert; sie strengt sich immer gleich an. Jetzt, zu Sommeranfang natürlich ganz besonders.
Hier sehen wir den Wächter des Gartens. Ich habe aber so den dumpfen Verdacht, dass er seinen Job nicht immer absolut korrekt ausübt…
Weiß-Grau gescheckter Falter auf Haselnussblatt (Vogelkot-Mimikry).
Biene beim Tanken an einer Blüte.
Diese Dinger sind deutlich größer als eine Männerhand. Geruchlich unauffällig, aber optisch spektakulär.
Und eine Glockenblume wollte auch unbedingt noch fotografiert werden. Im Bild einer ihrer vielen vielen Blütenkelche.
Freitag, 5. Juni 2009
Diese Woche habe ich Blumen vom Stilhäschen bekommen — dabei wollte ich eigentlich nur selbst mal wissen, wie Wordpress eigentlich funktioniert. :-) Stilhäschen, nochmal mein herzliches Dankeschön!
Mein persönliches Fazit:
Wordpress ist schon sehr lecker! Aber für das, was ich hier so rumblogge, reicht mir mein schlankes Flatpress allemal.
Dass meine EOS 1000 nicht die absolute Crème auf dem DSLR-Markt darstellt, war mir freilich schon klar. Was aber Canons aktuell dickste DSLR, die EOS 1d Mark III, hinbekommt, wurde mir erst mit dem nachfolgenden Youtube-Video richtig klar…
Meine Mutter, die ich eigentlich zur Bandscheiben-OP ins Krankenhaus gebracht habe, durfte ich direkt wieder mit nach Hause nehmen, weil der Spezialist meinte, eine OP wäre übereilt.
Dafür wird uns der Besuch bei der Orthopädin diese Woche noch weiter beschäftigen - mit Emma müssen wir mal wieder zum Spezialisten nach Stuttgart. Hüftkopfnekrose. Meines Erachtens eine absolut bescheuerte und überflüssige Erfindung von Mutter Natur.
Der übermütige Tiger hat sich gestern nochmal selbst übertroffen und 1125 Stunden Restlaufzeit gemeldet… irgendwas ist doch da nicht ganz richtig?!?!
Und die Oskar-Galerie (Link oben im Menü) hat grade noch drei weitere Fotos bekommen.
Donnerstag, 28. Mai 2009
Nein, Livebild gibt es hier keines. Das würde sich auch gar nicht lohnen, weil nämlich da bräuchte man unbedingt 16 Bit Graustufenauflösung um die aktuelle Tristesse vor dem Fenster korrekt abzubilden. Bäh-Wetter eben.
Nicht im Bild weil hinter der grauen Wand: Horizont, Wasserturm Bergbronn, Wald.