Dienstag, 5. Juli 2016

1.21 Megawatt

Nein, ich wollte nicht “1.21 Gigawatt” wie bei “Zurück in die Zukunft” schreiben! 1.21 Megawatt passt schon so. Denn das ist die Leistung, die man einem Tesla Supercharger (das sind die Schnellladestationen von Tesla) innerhalb von 9 Stunden abzapfen könnte, wenn man die aktuelle Maximalleistung von 135 kW annimmt.

Was kann man mit so viel Strom alles machen? Zum Beispiel könnte man einen Standard-Heizlüfter (der hat typisch eine Leistung von 2kW) fast einen Monat lang nonstop laufen lassen. Den typischen Tagesstromverbrauch einer 4-köpfigen Familie von knapp 12kWh könnte man an so einer Säule innerhalb von 5 Minuten abholen. Wir könnten ein Ei-Fon über 50 Jahre lang jeden Tag randvoll laden.
Wir sehen: wir leben in “spannenden” (beziehungsweise “leistenden”) Zeiten.

(und an genau dieser Stelle schalten wir um auf “Asterix”-Modus)

Wir befinden uns im Jahre 2016 n. Chr. Ganz Europa zapft Strom ohne Ende. Ganz Europa? Nein! Denn ein unbeugsamer Hersteller von Elektrozahnbürsten schafft es nicht, eine läppische Zahnbürste innerhalb von 9 Stunden voll zu laden.

(Anm. d. Red.: Zumindest dann nicht, wenn die Zahnbürste seit dem letzten Laden mehr als 3x benutzt wurde)

Irre oder?

Sonntag, 3. Juli 2016

Mist

Steh ich letzte Woche morgens auf und schau aus dem Fenster, und was seh ich? Mist. Zu Deutsch Nebel.

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Normalerweise sieht man statt des Nebels ein paar Felder auf denen sich aktuell die Gerste entwickelt.
Ein malerischer Morgen in Waldtann!

Männer und Technik

Am vergangenen Wochenende gab es in der Firma ordentlich was zu feiern. Bei dem gebotenen Programm (zu welchem ich mich vorab der offiziellen Presseberichterstattung noch zum Schweigen verpflichtet fühle) war klar, dass da auch das eine oder andere Handyfoto geschossen beziehungsweise Handyfilmchen gefilmt wird.
Wahrscheinlich aber war dabei niemand so gut wie ich, denn ICH habe es geschafft, mit meinem Telefon die Filme mit 120 Frames pro Sekunde (Zeitlupe x4) in 720p-Auflösung (also immerhin HD) und mit OHNE TON zu machen …

Einmal mit Profis Arbeiten …

Samstag, 25. Juni 2016

Änd it börns, börns, börns, …

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… se Johanni-Feuer …

(Frei nach Johnny Cash)

Erlebnis Gastronomie

Früher gab es in Kreßberg in jeder nennenswerten Ortschaft auch ein Wirtshaus. Hier wurden Familienfeste im Saal gefeiert, es trafen sich die Dorfältesten zum Feierabendbier, es wurden Nachrichten getauscht und Meinungen (mis-)gebildet. Gab es mehrere Wirtshäuser in einer Ortschaft, dann haben die ihre Öffnungszeiten untereinander arrangiert. Beispielsweise hat man die Ruhetage auf unterschiedliche Wochentage gelegt, so dass immer eine Zapfstelle offen war.
Seit nach dem Krieg war das wohl so, aber inzwischen machen immer mehr Wirtshäuser zu. In Waldtann gibt es gar keines mehr (ich kann mich noch an 3 erinnern), auch Bergbronn ist Wirtschaftslos, in Mariäkappel gibt es nur noch ein Wirtshaus. Irgendwie funktioniert es heute nur noch selten, auf dem Lande eine wirtschaftlich gesunde Wirtschaft zu betreiben.
Ein Grund dafür mag die Mobilität der Klientel sein. Früher ist man auch dann noch ins selbe Wirtshaus gegangen, wenn man mal Streit mit jemandem hatte. Dann hat man das geregelt und gut war. Weil man gar nicht auf die Idee gekommen wäre, sich ins Auto oder auf den Traktor zu setzen, um ins Nachbarkaff zum Konkurrenzwirtshaus zu fahren. Das Leben fand im Dorf statt. Heute ist die Mobilität kein Problem mehr. Und wenn ein Stammgast zusammen mit seinem ganzen Stammtisch die Stammkneipe wechselt, kann das für einen am Wirtschaftlichkeitsminimum laufenden Gastronomiebetrieb schon bedrohlich werden. Das hat wahrscheinlich in Waldtann dazu geführt, dass auch die letzte verbleibende Wirtschaft geschlossen hat.

Auf jeden Fall probieren wir, die verbliebenen (guten) Wirtschaften in Kreßberg zu unterstützen, indem wir diese reihum frequentieren. Und bei unseren Favoriten lohnt sich das durchaus. Hier zum Beispiel der Zwiebelrostbraten im Gasthof Neuhaus.

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Geil, ne?
Man könnte also fast meinen Schlachtspruch aus dem Praxissemester “Think global, drink local” auf “Think global, consume local” erweitern.

(Ja, ich geb’s zu, ich hab den ganzen Text nur deshalb verfasst, damit ich irgendwie das Zwiebelrostbratenbild unterbringen kann)

Dienstag, 21. Juni 2016

Spielverderber

Fahr ich heute früh zu meiner Lieblingstankstelle, parke ordentlich an einer Wayne-Zapfe (ja, die heißen wirklich so!) und dann kommt mir schon die Kassiererin entgegen und meint, sie könne mich nicht tanken lassen. Also frage ich sie, ob die Zapfanlage kaputt ist, und sie meint nur, sie darf nichts verkaufen, bis die Spusi fertig ist. Ich hab wohl ziemlich blöd und verständnislos aus der Wäsche geschaut, denn sie hat es mir dann noch etwas näher ausgeführt: die Spurensicherung müsse erst noch ihre Arbeit fertig machen. Vorher könne ich nicht tanken. Es sei eingebrochen worden.
Nun ist diese Tanke keins dieser voll ausgestatteten Multimedia-Abzockzentren mit Edelpreis-Pseudo-Catering sondern eher eine reine Tanke, in der man vielleicht noch etwas Öl und Wischwasserzusatz kaufen kann.
Was sind das nur für Arschlöcher, die bei meiner Lieblingstanke einbrechen?

Die KVD-Schraube

Neulich latsche ich so an unserem Familienwagen vorbei, werfe einen Blick auf den linken Vorderreifen und denke mir noch: das Steinchen hängt aber an einer seltsamen Stelle im Profil.

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Bei näherer Betrachtung stellte sich aber heraus, dass es dann doch kein Steinchen war, sondern ein Metallteil.
Das dümmste, was man in so einem Fall machen kann, ist, den Fremdkörper direkt entfernen zu wollen. Denn solange der Reifen noch den Druck hält, ist die verletzte Stelle dicht.
Gestern nun hab ich mir die Geschichte mal im Detail angeschaut und festgestellt, dass es sich bei dem Metallteil um eine KVD-Schraube handelte. Das Kürzel “KVD” habe ich von einem Arbeitskollegen gelernt, denn der bestellt sein Steak immer so: “Kurz vor durch”.
Nachdem ich das Ding herausgepult hatte, habe ich die Innenseite des Reifens auf Defekte untersucht - und keine gefunden. Mit einem Stück Schweißdraht war es aber ohne größeren Kraftaufwand möglich, ins Reifeninnere vorzustoßen. Klarer Fall für einen vulkanisierten Reifenreparaturpilz. Jetzt können wir auch wieder ohne Bedenken Schotterwege fahren

Sonntag, 19. Juni 2016

Verdrehte Tatsachen

Neulich schleich ich mit meinem guten 90er Tamron durch die Wohnung, da fällt mir dieser Anblick hier ins Auge:

wau_relaxt.jpg

Und bevor sich jemand beschwert: Nein, ich hab die Kamera richtigrum gehalten!

Freitag, 17. Juni 2016

Vermischtes

Das mit der grünen Materie war leider ein Schnellschuss. Ich habe deshalb auf das Original umgestellt und arbeite lieber noch ein bisschen im Verborgenen an den Details, wie zum Beispiel lesbaren Kommentaren und so Sachen. Vielleicht sollte ich auch das ganze Flatpress insgesamt mal neu aufsetzen. Mal sehen.

Diese Woche habe ich mit meiner Zweitgrößten zusammen Pizza zum Abendessen gebacken. Wir haben dieses Rezept für den Pizzabodenteig verwendet. Im Unterschied zu vielen anderen Varianten soll man diesen hier nicht gehen lassen. Er ließ sich auch wunderbar dünn ausrollen und auf Backpapiere legen. Die Rohlinge haben wir an den Rändern mit Olivenöl bestrichen, dann haben wir dünn mit Tomatensoße gestrichen, ein paar Tomaten, Paprika, ein bisschen Mais und ein Assortement an “Käse der weg muss” drauf. Meine liebe Frau hat neulich so eine Steinofenplatte für den Backofen von irgendwoher mitgebracht; die durfte während der Vorbereitung schonmal vorglühen. Dann haben wir die Pizzen nacheinander mitsamt dem Backpapier auf den heißen Stein drauf und schwuppdiwupp hatten wir oberleckere, hauchdünne Pizza.
Oder (Frau Spätlese, Herr Wortmischer, ich bitte um Verzeihung): Woisch, Karle, des däät au dir schmegga!

El Señor hat vergangene Woche sein erstes “echtes” Fahrrad bekommen (so ein ichglaub 24”-Mountainbike), und hat sich das Versprechen abnehmen lassen, sorgsam damit umzugehen. Nach den ersten Fahrten haben wir die Schaltung und die Bremsen nachstellen müssen, gestern dann gleich nochmal und den Hinterreifen hat er auch schon fast durchgebremst. Mal sehen, wann die erste “richtige” Reparatur kommt …

Freitag, 10. Juni 2016

Graue Materie

Marc Thibeault hat lange an Grauer Materie für das kleine aber feine Flatpress geschraubt. Ich hab sie grün eingefärbt.
Wer’s auch in Grün haben will: bitte melden!
Das Original gibt’s hier.

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