Montag, 29. Juli 2013
Gestern Abend war in Waldtann Gewitter angesagt.
Da ich mittlerweile auch ein Stativ habe, habe ich mich ans offene Fenster bequemt und einfach mal ins Blaue geschossen.
Was ich immer noch nicht kapiert habe: wie bitte kann man bei quasi nicht vorhandenen Lichtverhältnissen ordentlich scharfstellen? Dass der Autofokus dafür Bockmist ist, weiß ich. Aber zum manuellen Fokussieren hilft zumindest der Sucher an der EOS 1000D nicht wirklich… Sachdienliche Tipps bitte als Kommentar oder per Mail an mich!
Mangels praktischer Erfahrung meinerseits war also munteres Experimentieren angesagt, und es waren tatsächlich so ein paar Fotos dabei, die gar nicht soooo schlecht geworden sind.
Zum Beispiel das hier:
Dieses Bild zeigt den Blick Richtung Bergbronn, während grad ein Auto den Buckel runterfährt.
Ich habe für das Foto die auch bei der EOS1000D vorhandene Bulb-Funktion verwendet. Die versteckt sich bei besagter Kamera im “M”-Modus, und man muss dazu die Belichtungszeit immer länger und länger und länger machen. Und nach 30 Sekunden kommt dann “Bulb”.
“Bulb” ist englisch und heißt übersetzt so viel wie “Glühbirne”. Was das aber mit Glühbirnen zu tun haben soll, weiß ich nicht, denn eigentlich macht die Funktion nur, dass der Apparat genau so lange belichtet, wie man den Auslöser gedrückt hält.
Damit kann man also beispielsweise Langzeitaufnahmen machen, die auch über die 30 Sekunden hinaus gehen, oder mit ziemlich geschlossener Blende und dem Weitwinkel gegen den Himmel knipsen und erst loslassen, wenn sich ein Blitz gezeigt hat. Blitze habe ich gestern leider keine erwischt; die haben sich dezent in den Wolken versteckt. Aber ich habe dafür herausgefunden, dass ich mit meiner Kamera (zumindest bei ISO 400) nicht anfangen brauche, den Sternenhimmel knipsen zu wollen, weil die Ergebnisse so einige Astronomen durcheinander bringen dürften:
(die Bildfehler sieht man erst in 100% so richtig gut, also bitte draufklicken!)
Die habe ich in dem oberen Foto mal für euch rausretuschiert, weil erstens hat mein Nachbar gar keine Lichterkette und zweitens sind die Sterne oberhalb der Wolken und gestern gabs deshalb schlicht garantiert keine zu sehen.
Sonntag, 28. Juli 2013
Oh schaut nur, was hier gestern Abend an Waldtann vorbei gefl … äh gefahren ist!
Samstag, 27. Juli 2013
Das Foto ist zwar schon ein paar Tage alt, was aber seiner Schönheit keinen Abbruch tut …
Nota bene: da hatte ich (da wir im Kreßberger Freibad waren) keine Spiegelreflex dabei; nur mein Galaxy Nexus. Sieht man aber eigentlich nur am nicht ganz so schönen Bokeh.
Respekt, was in den Mobilgeräten heutzutage drin steckt!
Freitag, 26. Juli 2013
Die neueren Androiden kommen ja mit der Funktion “Photosphere” für die Kamera. Damit kann man Panoramas zusammenbasteln, bis der Prozessor glüht. Ein paar Beispiele habe ich hier und hier und hier im Blog.
Auf Google+ kann man die Dinger sogar mit derselben “Rundblick”-Funktionalität wie auf dem Handy posten.
Und dem Vernehmen nach geht das auch auf Panoramio.
Weil ich nun eine ganze Weile gesucht habe, wie das funktionieren könnte, und letztlich auch drauf gekommen bin, will ich euch das auch wissen lassen:
* die Photosphere muss zwingend mit GPS-Koordinaten versehen sein (Kameraeinstellungen -> Ort speichern auf AN)
* die Photosphere muss zwingend 360° haben
Dann (und nur dann) kann man die Photosphere über den Teilen-Knopf in der Galerie auch mit “Maps” teilen, und mit ein wenig Glück bei Google’s Auswahlverfahren kann man seine Sphäre dann irgendwann (ein paar Tage) später auf dieser Google-Maps-Seite finden.
Obacht: dabei wird der volle Google-Benutzername veröffentlicht! Aber in Zeiten von PRISM spielt das ja eigentlich keine Rolle mehr …
Gerüchten zufolge kann man sich auch ein 360°-Panorama selber bauen (zum Beispiel mit dem wunderbaren Hugin und der eigenen Spiegelreflexkamera), zum erfolgreichen “Teilen mit Maps” muss man das aber auf sein Android-Handy laden und GPS-Koordinaten in dem JPEG drin haben.
Donnerstag, 18. Juli 2013
Werte Besucher, es darf gerätselt werden!
Was ist denn das hier, was da irgendwie borstig aussieht?
(Wie gewohnt wird’s mit Klick noch einen Ticken größer)
Die Lösung gibt’s wie immer nach Klick auf “[Weiterlesen…]
Dienstag, 16. Juli 2013
In Waldtann, an der Ecke Kirchstraße/Brunnenhäusle, da stand für lange lange Zeit ein eigentlich recht schönes ehemaliges Bauernhaus. Richtig mit Hof neben dran und Scheunen drumrum. Dort wohnte eine Frau namens Emma, die keinen ganz so guten Draht zur Jugend hatte. Zumindest hat sie sich öfters mal über den Bauwagen aufgeregt, der ein paar Meter weiter steht. Oder am ersten Mai auch mal die Fahrräder von den Halbstarken so lange versteckt, bis diese Nachts um halb drei den damaligen Pfarrer rausgeklingelt hatten. Mehr weiß ich eigentlich nicht über sie.
Irgendwann zog die Frau aus (vermutlich ins Pflegeheim) und es gerüchtete, die Gemeinde habe das Haus gekauft und lasse es abreißen.
Im März 2013 stand dann auch schon ein Container im Gärtchen, und irgendwer hatte die Dachrinnen schon runtergerissen:
Eine ganze Weile veränderte sich nicht viel, aber jetzt im Juli, da ging es richtig los. Am 10 Juli wollte ich eigentlich auch schon ein Pano machen, aber unser Hund wollte ums Verrecken nicht näher an den Bagger ran. Deshalb dieses Bild vom Brühlweg aus, auf dem der Bagger grad den Giebel runtermampft:
Zwei Tage drauf: nur noch Schutt und ein bissel Mauer:
Und heute früh: wech is!
(Wie immer werden meine Fotos bei Klick ein wenig größer)
Samstag, 13. Juli 2013
Obwohl das offizielle Update von HTC immer noch aussteht, konnten wir gestern bereits ausprobieren, wie sich Jelly Bean auf einem HTC One X anfühlt.
Sehr beeindruckt waren wir von den knalligen Farben und der doch ziemlich genauen Anpassung an das One X, obwohl nicht mehr viel vom Stock Android erkennbar ist.
Das waren aber schon die positiven Aspekte, denn Jelly Bean (zumindest der Build, den wir getestet haben) macht das Gerät so schwerfällig, dass es quasi nicht mehr bedienbar ist. Der Touchscreen reagiert nur noch äußerst selten und man muss sehr stark drücken. Die Lautstärketasten sind nicht mehr funktionsfähig, und das Betriebssystem gibt keinerlei Rückmeldung mehr. Anrufer kommen noch durch, aber wir konnten während des Kurztests trotz gutem Empfang weder Anrufe nach draußen tätigen noch SMS senden oder gar das Internet benutzen.
Hier muss vor dem offiziellen Release noch deutlich nachgebessert werden.
(Bild des HTC One X mit freundlicher Genehmigung des Kollegen)
Freitag, 5. Juli 2013
Schon letztes Jahr sind mir bei uns im Freibad so graue Dinger aufgefallen, die an der Überdachung vom Kiosk rumhängen. Diese hier (mit gelben Vierecken umrandet):
Natürlich hab ich den Bademeister gefragt, was das für Dinger sind, und ich habe erklärt bekommen, dass es sich dabei um Wespennestattrappen handelt. Das sind tatsächlich schlicht graue Textilbeutel mit Stopfmaterial drin.
Der Trick dabei ist der, dass Wespen die Dinger nicht als Fälschung erkennen, sondern meinen, da wohnt schon jemand. Und deshalb fangen die dort in der Nähe nicht an, Nester zu bauen.
Bislang scheint das super zu klappen!
Übrigens werde ich hier in Zukunft keine Screenshots mehr von Webseiten veröffentlichen, aus Gründen, die ich zu anderer Gelegenheit mal noch breit treten werde. Screenshots sind nämlich bööööööse!
Dienstag, 2. Juli 2013
Heute, in meinem Spamordner:
Ist das schön, wenn man Spam jetzt schon in Comic Sans bekommt!
Und sogar, ohne die URLs zu verfälschen; die Links gehen tatsächlich nach Indien!!
;-)