Heute früh ist mir was ins Auge gesprungen, und dann musste ich einfach ein Foto machen, um euch fragen zu können, ob ihr vielleicht eine Idee habt, was ich damit meinen könnte …
Und?
;-)
Tipp: Die Lösung ist nichts Urdeutsches!
...nur... warum eigentlich?
Echte Männer (man denke exemplarisch mal an Chuck Norris) haben ja die letzten vier Stellen von Pi als PIN von der EC-Karte. Wenn man sie fragt, wie viele Liegestütze sie schaffen, sagen sie “Na, alle!”. Sie übernehmen die Bauleitung für BER und geben einen Eröffnungstermin bekannt — dem sie dann um mehrere Wochen zuvorkommen. Die in der Kindheit gebauten Sandburgen von solchen Leuten werden heute vom Rest der Welt ehrfurchtsvoll “Pyramiden” genannt. Echte Männer haben schon zweimal bis Unendlich gezählt. Sie kriegen im Baumarkt die 20% auch auf die Tiernahrung.
Und (jetzt kommt’s!): sie spülen die Spätzlepresse mit warmem Wasser.
Wenn man Elternzeit macht, gibt’s vom Staat zwei Drittel des vorherigen durchschnittlichen Nettolohns, mindestens 300€, maximal 1800€. Der pflichtkrankenversicherte Durchschnittsarbeitnehmer ist während der Elternzeit krankenversicherungsbeitragsfrei; er kann sein Elterngeld also nach Lust und Laune verprassen.
Dem ist aber nicht so, wenn man (auch nur minimal) über der Beitragsbemessungsgrenze für die Krankenversicherung verdient und deshalb freiwillig krankenversichert ist. Dann nämlich, so heute die telefonisch durchgegebene Auskunft meiner Krankenkasse, will selbige auch ihren Anteil an den 1800 Euro haben. Meine Krankenkasse meint, sie braucht von mir eeeeeeexakt 168,01€. Sonst geht deren Mist-Kalkulation nicht auf oder so.
Cool gemacht, finde ich. Denn diese Regelung trifft nämlich genau die, die durch das gedeckelte Elterngeld ihre Familie eh schon schaumgebremst versorgen müssen. Und die sowieso schon den maximal möglichen Krankenkassenbeitrag zahlen müssen.
Kopfschüttel. Sowas gibt’s nur in Deutschland.
Morgens, wenn ich meine Kids in die Schule bringe, muss ich unsere heimliche Provinzhauptstadt Crailsheim durchqueren. Ich schleiche mich dazu von Osten her an, dann breche ich auf dem Pamiersring nach südlich vom Stadtzentrum durch, bevor es über den Hammersbachweg, die Ellwangerstraße und die Goethestraße nach Crailsheim-West geht.
Nun ist der Pamiersring (der seinen Namen übrigens von der französischen Partnerstadt von Crailsheim, Pamiers, hat) nicht wirklich ein Ring, sondern nur so eine Art Ostumgehung, mit relativ viel Pendlerverkehr. Klar wie Kloßbrühe, dass die Parteien diese Plattform für die Wahlwerbung nutzen. Da hängen also die Sprüche von den Großen wie von den Kleinen.
Demnächst ist in Crailsheim aber auch ein Diavortrag über Kuba, und die Werbeplakate dafür hingen schon vor den Wahlplakaten. Der mit echter Arbeit beauftragte Teil der Parteien hat da schlicht drumherum gebaut. Deshalb sieht es - zumindest auf dem Pamiersring in Crailsheim - so aus, als wäre der Diavortrag über Kuba auch so eine Wahlwerbung.
Und wie ich da also so daran vorbei fahre, denke ich mir: Die wähle ich!
Kuba ins Parlament!
;-)
Update: Foto eingefügt.
Pullover [pʊˈloːvɐ], der
Kleidungsstück, welches Kinder anziehen müssen, wenn es Mama und/oder Papa kalt ist.
Zur Aktion Kleider machen Leute beim Wortmischer
Neulich meine liebe Frau so:
“Kinder, warum liegt auf dem Sofa Strohrum?”
Natürlich bin ich gleich aufgesprungen, und ich habe sowas hier erwartet:
Tatsächlich war die Geschichte aber etwas harmloser und es wurde kein Alkohol missbraucht:
In diesem Sinne:
seid immer schön gespannt, was die Welt da draußen für euch in Petto hat und lasst euch auch von (kleineren oder größeren) Diskrepanzen zwischen Erwartung und Realität nicht aus der Bahn werfen.
Einen guten Rutsch!
(bei uns wird wohl nix rutschen; dafür ist es in Kreßberg mal wieder zu warm, genau wie am Nordpol. Aber wenigstens ist es in Werchojansk so kalt wie immer)
Crailsheim/SPA.
Wie gestern ein treuer Besucher unserer Webseite unter Einsatz seines Lebens mit seinem Handy dokumentieren konnte, wendet eine Crailsheimer Bank nicht gerade subtile Methoden an, um insbesondere die weibliche Kundschaft zu vergrämen. Mit der Aktion, so wird vermutet, soll eine vorzeitige Entleerung des Geldautomaten verhindert werden. Damit spare die Bank Personal, welches bereits im Inneren gebraucht werde, um die Warteschlangen in passender Länge und bei Laune zu halten.
Sowohl PETA als auch FEMEN wurden bereits von uns informiert. Es soll dem Vernehmen nach eine konzertierte Protestaktion in den Gewässern um Kuba geben, um die Weltbevölkerung auf die ungeheuerlichen Zustände aufmerksam zu machen..
Das hier ist ein 1:1-Ausschnitt, für alle, die nicht verstanden haben, was an dem ersten Bild faul sein könnte.
(wie immer werden die Fotos bei Klick darauf nocheinmal größer und detaillierter)
Unglaublich, was Handys heutzutage knippsen können. Ich hab erst neulich alte Fotos von meinem ersten Handy mit Fotofunktion gefunden. Das muss irgendsowas wie ein Sony T630 gewesen sein; der Kamerachip hatte eine Auflösung von 352×288 Pixel. Fotos in dieser Auflösung gehen auf heutigen Displays vermutlich knapp als Muckenschiss durch … Das Foto oben habe ich mit meinem OnePlus One gemacht. Die Kamera liefert 13 Megapixel, in voller Auflösung 4160×3120 Pixel; ein einziges Bild hat also mehr Pixel als 100 von den T630-Fotos …
Im Radio tüdelt irgendwas vor sich hin. Es ist Adam Lambert mit seinem Song “Ghost Town”.
Die Señoritas singen lauthals mit (das können die irgendwie intuitiv bei beliebigen Sprachen und beliebigen Songs, obwohl sie die Texte je nach Sprache bestenfalls bröckchenweise verstehen).
Und dann kommt der Refrain:
“… my heart is a Klostein …”
;-)
Fast so gut wie “Pflaster” von Ich+Ich, da hatten wir gleich mehrere solche Dinger drin, zum Beispiel “… du bist das Flachdach für meine Seele …” und “… es tobt der Hamster vor meinem Fenster …”
In Kreßberg geht grade gar nix mehr. Schneematsch macht die Straßen glatt als hätte jemand großflächig Schmierseife verteilt. Mehr als 30 in den Kurven oder 50 auf den Geraden ist grob fahrlässig. Nichteinmal der Postbote will heute nach Kreßberg kommen …
Und das ausgerechnet an dem Tag, an dem im Landkreis die Alarmierung der Feuerwehr auf POCSAG umgestellt wird …