Der Jura-Dreikampf (Wasser füllen, Bohnen füllen, Trester leeren) ist mir ja schon öfters mal passiert, aber sowas wie heute früh hatte ich dann noch nicht. Aber lest selbst:
Der erste Kaffee kommt noch komplett planmäßig aus der Maschine raus, die zweite Tasse jedoch stellt mich vor einige Herausforderungen:
Denn auf dem Display steht: “Wasser füllen”. Also Tank raus und Wasser füllen.
Knöpfchen drücken, das Mahlwerk dreht frei: Mist, Bohnen leer. Meine Tasse direkt wieder gegen das Abtropfglas getauscht.
die Kaffeebohnennachfülldosen sind alle drei leer, also eine frische Tüte Bohnen gesucht, gefunden und aus dem Regal gefischt.
Beim Aufmachen der Tüte ist diese (natürlich) weiter aufgegangen als gedacht, sodass Teile des Inhalts eine kurze Freilaufphase auf der Arbeitsplatte genießen. Einen Teil der Bohnen in die Maschine füllen und den Rest der Tüte auf meine drei Metalldosen verteilen. Und weil Kaffeebohnen Einsammeln mit weitestgehend geschlossenen Augen eine nicht ganz triviale Arbeit ist, derweil schonmal auf den “Ja, ich will (Kaffee)!”-Knopf drücken, weil “ohne Kaff kein Schaff”.
Die letzte Bohne ist aufgeklaubt, der Kaffee ist durch — aber nicht in meine Tasse, sondern in das Abtropfglas mit dem leckeren Schlonz unten drin. Bäh!
Außerdem zeigt das Display nun “Trester leeren” an. Und “Trester leeren” ist bei Kaffeevollautomaten wie “Windel voll” bei Babys - da kommt man gar nicht drumherum, etwas zu unternehmen. Sonst geht’s überhauptgarnienicht weiter.
Also habe ich den Trester und die Schale geleert.
Dann habe ich ganz hoffnungsvoll nochmal auf den “Ja, ich will!”-Knopf gedrückt.
Da wollte ich mich doch vergangenes Wochenende mokieren, dass auf meinem Farbeeimer eine Reichweite von 60qm versprochen wird, ich aber nur anderthalb mal rum gekommen bin. Ich hatte mir dazu auch schon einen schönen Rant vorbereitet, von wegen „Der Baumarkt mit dem Biber ist ja kein Autokonzern, deshalb sollte die Herstellerangabe ja eigentlich stimmen“ und „Innensilikatfarbe zum kostengünstigen Schaffen von Wohnraum“.
Aber dann habe ich gottseidank nochmal nachgerechnet …
Der Raum (übrigens der von dem Energiesparmärchen neulich), den ich gestrichen habe, ist grob 3,5 mal 3,5 Meter groß und 2,5 Meter hoch. Er hat an der einen Wand ein Fenster mit darunter platziertem Heizkörper und an der anderen Wand eine Eingangstür.
Die Decke ist 3,5m * 3,5m = 12,25 qm groß. Die beiden Wände ohne Tür beziehungsweise Fenster haben 3,5m * 2,5m = 8,75 qm. Die Seiten mit Tür beziehungsweise Fenster sind grob geschätzt 2qm kleiner, also 6,75 qm. Das sind dann alles zusammen 12,25qm + 8,75qm + 8,75qm + 6,75qm + 6,75qm = 43,25qm.
Nun hat mir der Eimer grade mal für die noch nicht gestrichene Hälfte sowie nocheinmal komplett rum gereicht. Und das wären ja … 43,25qm * 1,5 = 64,875qm …
Mist …
das passt ja ziemlich genau … eigentlich sogar mehr als versprochen …
Merke: Auch ein kleiner Raum kann viel Decken- und Wandfläche haben!
Denn anno dunnemals hab ich geschrieben, dass man die Konfigurationswebseite vom W700V mit dem Chrome aufbringt, aber nicht mit Safari oder Firefox. Jedoch haben sich die Zeiten inzwischen geändert, denn 2013 gab es noch kein OS X Yosemite, noch keinen Safari 8.0.8, keinen Firefox 41 und keinen Chrome 46.
Der aktuelle Stand bei mir ist, dass der Login auf dem Router weder mit Firefox noch mit Chrome funktioniert (die Seite springt ständig wieder zurück auf die Passworteingabe); dafür tut aber der Safari wieder.
Zumindest fast.
Man kann sich einloggen und auch durchs Menü zappen.
Sobald man aber eine tatsächlich etwas tuende Funktion auswählt, ist wieder Ende der Fahnenstange.
Deshalb meine Frage an euch: gibt es vielleicht irgendwo da draußen jemanden mit einem W700V-Router und einem Mac? Und eventuell eine Lösung für das Problem? Dann bitte her damit!
Neulich, beim Nussapfelberg vespern, guck ich so aufs Apfelmusglas drauf:
Aha, die behaupten also, dass 100g eine Portion für eine/n Erwachsene/n sind. Dass solche Angaben in der Praxis genauso aussagekräftig sind wie die Spritverbrauchszahlen der Autohersteller, setze ich einfach mal als Bekannt voraus.
Aber dann hab ich das Glas rumgedreht und seither komm ich nicht mehr aus dem Rätseln heraus:
Denn wo soll man bitteschön 0,6 Menschen herbekommen? Welcher Spacker ist auf die Idee gekommen, mit einer Verkaufseinheit 3,6 Menschen zu versorgen? Da könnte man ja genausogut 2,2 Joghurts verkaufen wollen oder 0,9 Eier oder so.
So ein Glas kriegen - nebenbei bemerkt - ein Erwachsener und ein Kind zusammen locker leer.
Meine Schwiegermutter hat bei mir für ihre Geburtstagsfeier eine Eierlikörtorte bestellt. Ich hab da nämlich ein Rezept gefunden, welches selbst Backvollhonks wie ich hinbringen. Und seit ich beim Wohnung Renovieren ein paar Leitungen eingegipst und ein paar Wände verputzt habe, klappt das mit dem Verstreichen der Sahne auch irgendwie besser.
;-)
Wo ich mich noch ein wenig hart tue, ist das Verteilen der Schokoraspeln auf dem Umfang. Ich glaube, auch hier macht Übung den Meister.
Da mach ich also heute früh die Torte für SchwieMus Geburtstag fertig, nehm die Eierlikörflasche aus dem Regal und was seh ich auf der Pulle?
Jetzt gibt es schon Güteklassen für die Bodenhaltung!!!
Zugegeben, das Bild hier unten ist eins aus dem letzten Urlaub (sorry, Frau Spätlese!), aber man erkennt darauf hoffentlich, dass hier viele Autos hintereinander stehen.
Was wir hier die Woche mal hatten, war ein Stau auf der A6. 20 Kilometer. Wegen einem Unfall, bei dem gottseidank niemand großartig verletzt wurde.
Und wenn so ein Unfall passiert und dann der Stau anfängt, dann kommt ja im Radio, dass “da und dort” ein Unfall war und dass die eine und/oder die andere Spur gesperrt sind.
Wenn das was größeres wird, dann kommt das mit der Sperrung deutlicher, und dass man die Unfallstelle doch bittschön über die U-Sowieso umfahren soll.
Und wenn die Situation richtig ausufert, dann wird gemeldet, dass auch auf den Umleitungsstrecken mit dick Stau zu rechnen sei, weil auch diese überlastet seien. Und man soll die Gegend doch bitte weiträumig umfahren.
Das ist ja alles schön und gut, aber was soll man denn tun, wenn man in genau der Ecke wohnt, vor der gewarnt wird? Soll man dann sein Zuhause auch weiträumig umfahren?
Drei Wochen lang haben wir nun den Zapper für unsere Glotze gesucht.
Überall.
Auch in der Aschenschublade des Kaminofens (dahin hatte meine Große vor Jahren mal den Zapper für den Receiver aufgeräumt, was uns auch erst Wochen später aufgefallen ist, als es mal wieder kälter wurde und wir mal wieder geheizt haben).
Und hinter dem Sofa.
Und im Kinderbett.
Und im Bad.
Und in der Küche.
Und im Schlafzimmer.
Die letzen paar Tage waren wir urlauben auf einer Insel im “Mittelmehr” - genauer gesagt, am “Dreimeereseck” zwischen dem Ligurischen, dem Thyrrenischen und dem Balearen-Meer.
Kurzfazit: Korsika ist echt schön!
;-)
Ich werde ob der schieren Menge der geschossenen Fotos sicherlich noch einige Zeit mit Sichten und Sortieren verbringen. Und dabei haben wir gar nicht sooo viel unternommen. Ein paar davon werde ich sicher auch hier im Blog zeigen.
Was ich an dieser Stelle auf jeden Fall noch loswerden wollte, ist ein herzliches und aufrichtiges Dankeschön an die Österreichische Bundespolizei!
Weil das war nämlich so:
Nachdem uns am Donnerstag Abend um 18.00 Uhr das Festland wieder hatte und wir durch die “Pöbene” (Po-Ebene, Anm. d. Red.) über Mailand, Lugano, Bellinzona und den San Bernardino (dank nächtlicher Tunnelsperrung sogar den echten San Bernardino!) gefahren waren, sind wir links an Liechtenstein vorbei. Von Deutschland trennt einen an dieser Stelle nur noch ein kurzes Stück Österreichische A14 mit Pfändertunnel bis Lindau. Und auf dem Parkplatz nach dem Pfändertunnel hat besagte Bundespolizei mitten in der Nacht eine Pickerlkontrolle gemacht. Und die nachtarbeitenden Beamten haben sich unser Pickerl angeschaut (es war zu diesem Zeitpunkt schon Freitag, der 5. Juni) und haben befunden, dass unser 10-Tages-Pickerl vom 24. Mai noch in Ordnung geht und haben uns weiterfahren lassen.
Sehr nett!