Sonntag, 30. März 2014
Raus mit die Möbel!
Dienstag, 25. März 2014
Interessante Konzepte
In einem Bericht auf Heise-Autos (jaaa, das heißt wirklich so…) wird momentan ein neues Motorenkonzept von Mazda vorgestellt. Das liest sich gar nicht mal so ganz daneben: die künftigen Mazda-Benziner sollen künftig höher verdichten und die Diesels niedriger.
Das Zauberwort heißt hier “adiabatische Verbrennung” (für Gerne-Besserwisser: ein Wikipediaartikel dazu). Darunter verstehen die Mazdaianer vereinfacht gesagt die Selbstzündung des homogen mit Gemisch gefüllten Brennraums. Der Gag dabei ist, dass die Verbrennung eben nicht wie beim normalen Benziner von außen gesteuert durch eine Zündkerze ausgelöst wird. Eine solche befindet sich prinzipbedingt nur an einer Stelle, was dazu führt, dass das Gemisch an dieser Stelle durch den Zündfunken Feuer fängt und anschließend eine Flammenfront durch den Zylinder walzt und dadurch den Kolben gen unteren Totpunkt treibt. Die “Twin-Spark”-Motoren von beispielsweise Alfa Romeo verbessern dieses Verhalten auch nur marginal.
Wenn es jedoch gelingt, den Brennraum annähernd gleichmäßig mit einem annähernd idealen Brennstoff-Luftgemisch zu befüllen und dann genügend stark verdichtet, dann explodiert das Gemisch quasi im kompletten Brennraum gleichzeitig. Das hat durch die dann niedrigere Verbrennungstemperatur Vorteile beim Verbrauch, der Leistungsentfaltung und beim Schadstoffausstoß.
Laut dem Artikel führt das bei entsprechender Weiterentwicklung sogar dazu, dass die Zylinder nicht mehr gekühlt sondern im Gegenteil sogar isoliert werden müssen.
Man darf gespannt sein, was daraus noch wird; Honda hat ja die Weiterentwicklung des ähnlich arbeitenden jedoch zweitaktenden Motors der EXP-2 leider komplett eingestellt.
Derweil fahren die Norweger dank kräftiger staatlicher Förderung bei Neufahrzeugen inzwischen nahezu komplett auf Elektrofahrzeuge ab. Im Stadtverkehr und auf Kurzstrecken mögen solche Gefährte ja durchaus ihre Vorteile haben (den Renault Tweezy finde ich da sehr genial). Aber gerade in der Stadt wird es schwierig werden, die ohnehin schon nur spärlich vorhandenen Parkplätze mit Ladestationen auszustatten.
Zugegeben, so einen Tesla Model S würde ich auch fahren wollen, allein der aktuelle Preis lässt mich zaudern …
Mal sehen, wie sich Deutschland in 10 Jahren bewegt. Mein persönlicher Tipp ist, dass es zwar mehr Elektroautos geben wird (sagenwirmal 10 bis 20%), aber der Großteil des Verkehrs immer noch irgendwas fossiles verbrennen wird.
Samstag, 1. März 2014
Fehlende Absprachen
Die Woche war ich beruflich in der Nähe von Dresden unterwegs.
Heimwärts ist mir aufgefallen, dass es zwischen den Radiostationen in Deutschland zwar Zusammenarbeit gibt, jedoch bräuchte es da noch ein paar Programm-Absprachen.
Zum Beispiel hat auf MDR Jump der Hans-Jürgen Maurus berichtet. Diesen Namen kenne ich schon lange - vom SWR. Der Herr Maurus ist inzwischen Chefkorrespondent in Zürich, nachdem er die halbe Welt verkorrespondiert hat.
Auf MDR Jump kommen übrigens auch Verkehrsnachrichten für Braunschweig, was ja so jetzt nicht mehr so ganz zu Thüringen und Sachsen gehört.
Irgendwann, wenn man die A72 weit genug runter gefahren ist, kommt man in den Wirkungskreis des Bayerischen Rundfunks. Das ist der Zeitpunkt, wo der Lokalpatriot von MDR auf Bayern umstellt. Auch in Bayern 3 hört man immer mal wieder Berichte von Korrespondenten des ARD-Netzwerkes. Aber was die Bayern eben nicht wussten: dass ich die ganzen Lieder, die sie spielten, schon ein paar hundert Kilometer zuvor auf MDR Jump gehört hatte …
Etwa 70 Kilometer vor der Bayerisch-Deutschen Grenze wiederum kommt man in Regionen, in denen der SWR wieder empfangbar ist (auf der A6, bei Schwabach).
Jetzt ratet mal, ob sich der SWR vielleicht in irgendeiner Weise darum kümmert, was der MDR und der BR schon gesendet haben? Natürlich nicht. Nicht die Bohne. Also musste ich manche Lieder auf der Rückreise mindestens dreifach hören.
Interessanterweise werben alle drei Sender mit Leuten, die sagen “Ich höre
Mittwoch, 12. Februar 2014
Profitipp für Corsafahrer
Angenommen, ihr habt einen Corsa C. Mit Zentralverriegelung und Funkzapper. Dann verwendet ihr den Autoschlüssel wahrscheinlich nur zum Zündung anschalten. Weil Auf und Zu geht ja mit dem Zapper.
Und wenn ihr dann mal ausnahmsweise mit dem Ersatzschlüssel unterwegs seid, und wollt noch was aus dem Kofferraum holen, dann schließt ihr den dann ja auch brav wieder mit dem Schlüssel ab.
Und an dieser Stelle kommt der Profitipp: mit dem Zapper allein kriegt ihr den Kofferraum dann nicht mehr auf!
Ich hab zwei Tage gebraucht, bis ich drauf gekommen bin, weil ich dachte, das Schloss wäre eingefroren …
Samstag, 18. Januar 2014
Umzingelt
Da bestelle ich was bei einem Laden 75km westsüdwestlich von hier.
Was macht das Paket?
Es fährt erstmal 50km nach Süden.
Dann fährt es 200km nach Nordnordosten.
Dann fährt es wieder 100km nach Süden, und kommt dann aus östlicher Richtung zu mir.
Damit hat es mich fast einmal umkreist und ist statt der 75km 350km unterwegs gewesen.
Irre, was die Paketdienstleister für einen Aufwand treiben, oder?
Donnerstag, 9. Januar 2014
USA: Kältewelle verursacht Verbrühungen
Waldtann.
Wie dem Bloginhaber nun bekannt wurde, führt die (sich schon wieder entspannende) aktuelle Wetterlage in den USA dazu, dass immer mehr Menschen mit Verbrühungen in die Krankenhäuser eingeliefert werden. USA Today hat einen entsprechenden Artikel.
Die von der Kältewelle betroffenen Menschen versuchen es offenbar, dem im nachfolgenden Video gezeigten Russen gleich zu tun — und scheitern dabei mehr oder weniger kläglich.
Donnerstag, 2. Januar 2014
Den Dreh raus
Schonmal durch die Gegend geguckt beim Wandern?
Und ein paar Windkrafträder gesehen?
Warum drehen die sich eigentlich immer rechtsrum (wenn man auf die Nabe schaut)?
Technisch gibt es keinen tragfähigen Grund für eine bevorzugte Drehrichtung, denn (Kugel-)Lager können in aller Regel beide Richtungen. Generatoren liefern auch in beide Drehrichtungen Strom. Selbst wenn dem nicht so wäre, ließe sich problemlos auch ein “linker” Generator bauen. Dem Mast und dem Fundament ist es vollkommen egal, in welche Richtung sich der Rotor dreht. Die Tragflächenprofile haben zugegebenermaßen eine vorgegebene Richtung, aber auch Tragflächen lassen sich so und so herum bauen. Und der Starkstromelektriker von Welt kennt - anders als der Joghurtzüchter - keinen rechts- und linksdrehenden Strom.
Warum also drehen sich die Rotoren der Windfarmen alle in dieselbe Richtung?
In manchen Erklärungen liest man etwas von der Corioliskraft, aber das ist schlicht Nonsens. Schließlich ist es ja auch nicht so, dass die Rotoren auf der Südhalbkugel linksrum drehen würden. Die Corioliskraft hat nur in größeren Dimensionen eine technisch relevante Bedeutung, jedoch nicht bei Abfluss-Strudeln, nicht bei Nord-Süd-Bahnlinien und auch nicht bei Windkraftanlagen (obwohl sie durchaus messbar ist).
Der wahre Grund ist überaus profan:
In den 1970ern hat (laut dem verlinkten SWR-Artikel) die Frau des dänischen Windkraft-Pioniers Erik Grove-Nielsen festgelegt, dass sich die Dinger rechtsrum drehen sollten …
Dienstag, 31. Dezember 2013
Das Jahr 2013
Wie schon die vergangenen Jahre lege ich auch dieses Silvester mein Geld lieber in sinnvollere Sachen als Böller an.
Klar, ein bisschen was muss trotzdem, vor allem wegen der Kids. Deswegen habe ich so ein paar Leuchtdinger beim Discounter mitgenommen. Aber mehr als das 10fache dieses Betrags hat gerade Unicef bekommen.
Zeit für einen kleinen persönlichen Blog-Jahresrückblick!
Das Jahr 2013 hat für uns mit einem dicken Schreck begonnen, der sich jedoch situationsbedingt in einen echten Erkenntnisgewinn gewandelt hat. Wir haben unseren Familienwagen vergrößert (nämlich den treuen Meriva durch einen gebrauchten Vivaro ersetzt), auch, weil wir dank Hund nun in Autoreichweite urlauben. Ich habe (auch für euch) einige Fotos mit meinem Tamron-Makroobjektiv gemacht (siehe dazu die Kategorie “Makrofoto”). Ich habe einige Fotos von diversen Kaffeetassen meiner Arbeitskollegen veröffentlicht.
Ein weiteres altes Haus in Waldtann ist abgerissen worden. Das neue Feuerwehrhaus in Waldtann ist fertig und eingeweiht; wer will, kann es sich ja mal bei den Google Maps Views zumindest von außen anschauen. Wir haben schön an der Nordsee geurlaubt, ich habe so meine Erfahrungen mit dem deutschen Abmahnwesen gemacht, unser Junior hatte so einige sehr dumme Ideen und ich bin inzwischen auf Platz 4 bei Google, wenn man nach “Marinespeck” sucht.
Ich wünsche all meinen Besuchern einen guten Rutsch nach 2014 rüber!
Macht was draus, man liest sich!
Sonntag, 15. Dezember 2013
Marinespeck
Marinespeck
Beim Metzger unseres Vertrauens gibt es Marinespeck in Dosen.
In niedrigen und in hohen Dosen.
200 Gramm und 400 Gramm.
„Marinespeck?!“, wird sich jetzt der eine oder andere meiner Besucher fragen, „was soll denn das sein??“
Es ist mir ja fast peinlich, aber ich kann selbst auch nicht genau sagen, was Marinespeck ist. Ich weiß, dass das Zeug super schmeckt, und dass es in Etwa so aussieht, wie eine extragrobe Bratwurst. Die Zutatenliste bringt auch keine absolute Erleuchtung:
Im digitalen Zeitalter fast schon undenkbar ist, dass selbst Google und Bing nicht wirklich erhellendes beitragen können; man findet lediglich eine handvoll Metzger, die den Stoff herstellen (darunter unseren ;-) ) und in der Mainpost einen Artikel, der soviel besagt, als dass Marinespeck „ein Brotaufstrich aus fettem Schweinebauch aus der Colmberger Gegend“ sei.
Keinen Hinweis, wo denn der Name herkommt, keinen Wikipedia-Artikel. Keine etymologische Abhandlung.
Wegen dem Namen ist meine persönliche Theorie, dass das ursprünglich vielleicht tatsächlich mal als energiereiche und lange haltbare Nahrung für Seeleute gedacht war. Wer weiß?
Alle Metzger, die laut Internet Marinespeck herstellen, sind aus dem hohenlohisch-Main-fränkischen, insofern gehe ich davon aus, dass das Zeugs tatsächlich auch nur hier in der Gegend so richtig bekannt ist.
Ich kann jeder Wurstliebhaberin und jedem Wurstliebhaber eigentlich nur raten, Marinespeck mal zu probieren, so sie oder er denn drüber stolpert — das wird sich auf jeden Fall lohnen.
Mahlzeit!
Donnerstag, 12. Dezember 2013
Was der Fefe kann…
Was der Fefe kann, das kann ich auch …
Nämlich mal nachschauen, wie denn unser Lokalblatt seine Besucher tracken will.
Einen sehr schönen zugehörigen Artikel vom Leitmedium hat der Fefe in seinem Beitrag verlinkt.
Besucht man die Homepage der Südwestpresse, dann zeigt der Ghostery auch nur sehr selten weniger als 10 Tracker an:
Danke!


