Das Bundesamt für Strahlenschutz (BFS) erfasst in Deutschland flächendeckend die so genannte Gamma-Ortsdosisleistung (ODL). Dabei handelt es sich letztlich auch nur um Strahlung, allerdings mit Bezug zur Zeit (welcher in der Fukushima-Katastrophenpresse schon des öfteren durch Abwesenheit glänzte).
Wenn man zur ODL-Seite des BFS surft, sieht man zunächst erstmal eine Deutschlandkarte mit vielen kleinen schwarzen Punkten, welche die Messstellen repräsentieren.
Tipp: Mit der Maus ein wenig auf den Punkten verharren, dann erscheint per Mouseover der Name der jeweiligen Messstelle.
Klickt man auf einen der Punkte, erhält man die Detailansicht für die Messstelle. Enthalten sind neben den geographischen Daten ein Sechs-Tage- und ein Drei-Monate-Überblick.
Die zu Kreßberg am nächsten liegende Messstelle dürfte die in Crailsheim sein, von dort ist auch die Grafik (zum Selbersurfen: Hier).
Zumindest mir war das von unserer Atomregierung vorgebrachte Wort in den Nachrichten zwar als solches bekannt, jedoch nicht dessen eigentliche Bedeutung.
Deshalb für alle, denen es genauso geht: Moratorium heißt auf Normaldeutsch: “Wir vertagen das mal, und vielleicht lassen wir das auch ganz bleiben”. Nichts mehr und nichts weniger. Siehe dazu auch den entsprechenden Wikipedia-Artikel.
Und nochmal ein apropos: Während in Japan die Kernkraftwerke anfingen, ihr Eigenleben entwickelten, meinte der Fefe, dass Siedewasserreaktoren wie die in Japan laut Wikipedia verhältnismäßig viele Optionen für Schadensbekämpfung bieten, insbesondere auch das Thema mit der Borsäure. Offenbar wurde der Artikel aber inzwischen mächtig umgeschrieben und behauptet nun das Gegenteil. Hier der Beitrag beim Fefe.
Neulich kam in pur+ (Anm. d. Red.: das ist eine Sendung im KiKa) was über Hausstaub und wie der ent- und aus was der besteht. Und dabei haben die auch gesagt, dass bis zu 10 Prozent (!) des Gewichts eines bettüblichen Kissens aus lebenden und toten Hausstaubmilben sowie deren Hinterlassenschaften besteht …
Hammer!
Und zwar hat der Grünenpolitiker Malte Spitz seinen ehemaligen Provider T-Mobile auf Herausgabe der über ihn (beziehungsweise sein Handy) gespeicherten Daten verklagt. Und Recht bekommen.
Heute nun hat die Zeit das Ergebnis veröffentlicht.
Vor allem die interaktive Grafik hat es in sich und weckt in mir den dringenden Wunsch, mein Handy öfters mal abzuschalten.
Wohlgemerkt: das sind Daten, die T-Mobile ohne Nachfrage einfach mal so für jeden einzelnen Kunden speichert. Ohne GPS und Co. auch nur bemühen zu müssen.
Neulich hatten wir zu einem Kindergeburtstag so ein chinesisches Dingens, welches sich “Birthday Candle” nennt.
Das ist im Prinzip eine Plastikblume mit Feuerwerk und Toneffekt.
Als Vorbereitung soll man das Teil in einen Kuchen reinstecken. Dann die Lunte anbrennen. Wir haben zwecks besserem Effekt auch das Licht ausgemacht.
Und tatsächlich, die Show beeindruckt sowohl Kinder als auch Erwachsene!
Zuerst kommt eine gut halbmetergroße Stichflamme. Diese sorgt für das Anbrennen der Kerzen auf den Enden der Blütenblätter und für das Entsichern derselben; die Blüte klappt langsam auf.
Gleichzeitig mit dem Öffnen startet die Wiedergabe von “Happy Birthday” im Chinapop-Modus.
Durchaus sehr beeindruckend, die Show!
Dann kommt aber das böse Erwachen für alle, die die Anleitung nicht gelesen haben, denn das Getüdel hört nicht mehr freiwillig auf… Man muss die Knospe zerlegen, um an den Elektronikteil ranzukommen.
Ich konnte dann durch geschicktes Applizieren eines Zahnstochers zwischen Knopfzelle und Batteriekontakt wieder etwas Ruhe in die Runde bringen.
Selbstverständlich habe ich mich dann dafür interessiert, wie man das Getüdel denn laut Hersteller abstellen soll. Und dann bin ich auf diesen krassen Fauxpas in der Anleitung gestoßen:
Dort steht tatsächlich: “If you wish to stop the music, cut the red wire with scissors.”
Das geht ja gar nicht!
Spätestens seit “Stirb langsam” oder so weiß man doch, dass man NIEMALS das rote Kabel durchzwicken darf!1!!
Nur zwecks der Vollständigkeit: rote Kabel gibt es in der Blüte nur von der Platine zum Lautsprecher - seit wann macht man sein Radio denn so aus?!?
Wie immer hier im Blog werden alle Bilder per Klick noch ein bissel größer.
Da gibt es so eine deutsche Klitsche, die baut elektrogepumpte Düsenfahrräder oder sowas. Heißt treffenderweise eROCKIT, das Produkt; leider mit gut 12000€ etwas zu teuer für meinen Geldbeutel.
Zur Verdeutlichung nur mal eben dieses Video hier; da jagt einer sein eROCKIT zehn Minuten lang durch Monaco: