Samstag, 21. Februar 2009
Mein Kollege Daniel hat mir gestern einen Link zu MyMiniCity.com geschickt.
Dabei handelt es sich um eine Webseite, auf der jeder eine eigene Subdomain mit dem Namen seines Ortes/seiner Stadt anlegen darf - und das auch noch ohne Anmeldung.
Die ziemlich Flashlastige Seite stellt dann unter dieser Subdomain ein einzelnes Haus an einer Straße im Stile von SimCity hin. Jeder, der anschließend da hin surft, sorgt dafür, dass sich die Ortschaft/Stadt weiterentwickelt.
Natürlich gehörte es für mich als Kreßberger zur Pflicht, dass ich nach Waldtann gesucht habe und dieses mangels Existenz auch neu gegründet habe.
Zu finden ist Das MyMiniCity-Waldtann seither unter http://waldtann.myminicity.com.
Stand 21. Februar, 18:40 Uhr hat das Netz-Waldtann schon glatte zwei Einwohner (pro Tag kann man seine Ortschaft nur einmal durch einen Besuch erweitern).
Mal sehen, was noch daraus wird… :-)
Freitag, 20. Februar 2009
Momentan macht irgendwer Manöver (ich weiß nicht, ob es die Amerikaner oder die Deutsche Luftwaffe ist), und Kreßberg, insbesondere die hügelige Region rings um Waldtann, gehört mit zum Manövergebiet.
So liegt man abends im Bett und muss sich von der monotonen Geräuschkulisse einlullen lassen, die die Hubschrauber produzieren.
Irgendwie scheint bei den Truppen besonders eine Stelle zwischen Waldtann und Bergbronn in der Nähe des Erdauffüllplatzes (Google Map Link) beliebt zu sein; das ist offenbar die “radarschattigste” Stelle in Kreßberg.
Dumm für uns, dass man diese Stelle von unserem Schlafzimmerfenster aus sehen (und eben auch hören) kann.
Das Bild ist von den Wikimedia Commons
Mittwoch, 18. Februar 2009
Schon komisch, was einem alles im Kopf rumgeht, wenn man nicht einschlafen kann…
Zum Beispiel habe ich neulich unsere Kirchturmglocke läuten hören und habe ihr jede Viertelstunde wieder zugehört. Dann habe ich mir überlegt: “Wie oft schlägt die eigentlich am Tag so?”
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Sonntag, 15. Februar 2009
Diese beiden Bilder hätte ich mit meiner Fuji vermutlich so nicht hinbekommen (Klick aufs Bild öffnet ein auf ca. 30% der Originalgröße verkleinertes Bild). Von wegen “Abdrücken, wenn der Wassertropfen fliegt” oder so — :-)
…natürlich hab ich dafür meine “alte” Fuji mitgenommen; die ist einfach ein paar Ticken kompakter und somit besser mitzunehmen. Außerdem passt die EOS nicht in die kleine Tasche, und die große Tasche mit Tele, Makro und Festbrennweite nehm ich zum Schneetoben natürlich nicht mit…
“Guck mal, wie toll ich Engele machen kann!” Und das mitten auf dem Sportplatz!
Paula übt derweil noch ein wenig…
Ein Flügelabruck einer startenden oder landenden Krähe im Schnee; den Kontrast habe ich zwecks besserer Sichtbarkeit etwas erhöht.
Waldtann von Süden aus gesehen. Ich würde es jetzt nicht gerade malerisch nennen…
“Komm mit Paula, ich werf dich in den Graben!” Es sind beide wohlauf!
Donnerstag, 22. Januar 2009
Heute ist die Beerdigung meines Schwiegervaters.
Er ist am Sonntag Abend im Krankenhaus gestorben.
Im April wäre er 70 geworden.
Karl Heinz, Ruhe in Frieden! Wir denken an dich.
Dienstag, 23. Dezember 2008
Auf einem meiner Lieblingsblogs, nämlich http://ngleich1.de gibt es seit dem 19. Dezember einen Beitrag zum Thema “Cat Content”.
Natürlich kann ich da nicht hinter dem Berg halten und muss auch was katzenhaftes schreiben….
Auf dem nebenstehenden Bild sieht der geneigte Besucher ein Mitglied der deutlich umfangreichen Familie der Feloidea, also der so genannten Katzenartigen, welches absolut keine Lust hat, das Haus zu verlassen, weil draußen ein Wetter war, bei dem man nichtmal Hunde vor die Tür schickt.
Das ist, wie man leicht sieht, äquivalent zu “…und Katzen schon dreimal nicht”.
Auch hat der Gismo - so heißt das miese kleine carnivore Ungetüm nämlich - keinerlei Anstalten gemacht, auch nur eine Pfote zu erheben.
Nur deshalb gelang mir diese sagenhafte Aufnahme mit meiner Fuji Finepix S602, und die hat immerhin eine Anschaltzeit von “halt, bleib mal kurz so! och neeeee, zu spät…”.
Wobei Gismos Karten, als er bei uns eingezogen ist, nicht wirklich gut standen.
Andrea hat ihn als jammerndes kleines ölverschmiertes Etwas vom Straßenrand aufgeklaubt. Und wenn sich eine Katze mal nicht weigert, unter den Wasserhahn gehalten zu werden, dann - das weiß jeder Katzenbesitzer - ist was absolut oberfaul.
Gismo war von seiner Mutter getrennt (wir wissen nicht, was aus ihr wurde), er war großflächig mit irgendeinem Öl verschmiert, das nach dem Baden dazu führte, dass ihm das Fell rausging, er hatte Schnupfen und vereiterte Augen.
Das alles haben wir (also eigentlich eher Andrea und meine Mom Doris) wieder wunderbar hingebracht, und aus dem Kümmerling ist ein prächtiger junger Kater geworden, der eben auch mal (also überwiegend) faul irgendwo rumliegt.
Seit gestern ist er sozusagen Wallach… Entschuldigung, ich muss den Eintrag an dieser Stelle abbrechen, denn ich kann da als Kerl nicht wirklich frei drüber reden…
Donnerstag, 30. Oktober 2008
Heute Nacht hat es zum ersten Mal diesen Herbst geschneit. Wir schreiben den 30. Oktober 2008, und im Schwarzwald sowie auf der Schwäbischen Alb (in deren Ausläufern Kreßberg eben liegt) besteht laut SWR3 “Gefahr durch Schnee- und Eisglätte”. Der Schnee wird wohl aber nicht dauerhaft liegenbleiben; trotzdem wird es Zeit, dass ich auch auf meinen Corsa so schön langsam die Winterreifen draufspaxe…
Dienstag, 21. Oktober 2008
Montag, 6. Oktober 2008
Traditionell jedes Jahr im Oktober findet bei der Freiwilligen Feuerwehr Kreßberg der Hydranten-TÜV statt. Heuer (2008) war das am Samstag, den 4. Oktober.
Der Hydranten-TÜV sieht für Außenstehende aus, wie irgendeine Art seltsames Ritual:
Im Privatleben eigentlich halbwegs ordentlich gekleidete Menschen ziehen sich eine Uniform in irgendwelchen Leuchtfarben an (meist schrilles Orange oder dunkelblau mit ätzgelben Streifen). Sie laufen dann in Dreiergruppen umher, wobei einer ein gut zwei Meter langes Eisentrumm trägt, einer einen Eimer mit absolut undefinierbarem Inhalt und der Dritte etwas, das grob Handschellen ähnelt.
Auf einmal schreit jemand “Da is einer!”, die wackeren Mannen halten an und dann:
- Das lange Eisentrumm wird auf einen Schachtdeckel draufgeschlagen, sodass Zuschauer den Eindruck erhalten, jemand hätte den Kirchturm in den Boden versenkt.
- Die “Handschellen” scheinen magnetisch zu sein, denn mit ihnen hebt der nächste Feuerwehrmann den Deckel aus dem Boden (Levitation? :-))
- Der dritte kniet sich hin und “macht irgendwas”
- Der erste wiederum lässt mithilfe des Eisentrumms ein paar Sekunden lang Wasser aus dem Boden sprudeln, wie auch immer.
- Dann schwebt der Schachtdeckel wieder auf das Loch im Boden.
- Die Feuerwehrmänner gehen zum nächstgelegenen Haus und werden dort wie alte Freunde empfangen
Obskur? Definitiv.
Der Hintergrund ist weit banaler.
Nicht überallhin kann die Feuerwehr genug Wasser mitnehmen. Deshalb ist sie auf eine gute Löschwasserversorgung angewiesen. Dafür gibt es die Hydranten.
Da diese Wasserstellen sich unterhalb des Straßenniveaus befinden, kann es im Winter problematisch werden, die Deckel zu öffnen.
Leichter tut Feuerwehrmann sich im Notfall, wenn er jeweils jährlich vor dem Winter die Schachtdeckel einmal hebt, um die Funktion des Hydranten zu überprüfen, den Deckel reinigt und etwas Hydranten-Fett am Schachtrand appliziert.
Die Tradition verlangt es dabei von den Anwohnern, diesen Dienst mit einem kleinen “Aufwärmerle” zu belohnen; immerhin ist ja Herbst, und die Feuerwehrmänner frieren beim Hydranten-TÜV mitunter ganz schön.
Und so kommt es, dass sich die Menschen wenigstens einmal im Jahr mächtig über die Feuerwehrleute wundern.