Sonntag, 12. Februar 2012

Spuren im Schnee

spuren_im_schnee.jpg

Gestern hab ich ein listiges Foto gemacht:
Spuren im Schnee von Katze und Vogel.
Ob sich die beiden wohl getroffen haben?
Der Vogel ist offenbar in der oberen Bildhälfte gelandet und dann nach unten weg zur Treppe gelaufen. Bei der Katze bin ich mir aber nicht sicher, von wo nach wo die gegangen ist. Und ob das überhaupt nur eine Katze war oder zwei.
Und wer war wohl zuerst da, Federvieh oder Minitiger?

Dienstag, 7. Februar 2012

Eiskratzer

welt_genfer_see.png

…und allen, die sich, ärgern, weil sie momentan ihr Auto morgens freikratzen müssen, lege ich diese Galerie von der Welt Online (siehe Screenshot nebenan) ans Herz!

Abgesehen davon, dass es am Genfer See hoffnungslos ist, einen Eiskratzer auch nur in die Hand zu nehmen, habe ich die Tage erst ein paar Knaller gesehen, die das mit dem Freikratzen auch nicht so ganz kapiert haben:
Das Auto von Kandidat A hat offenbar kältehalber den Dienst verweigert, weshalb er vermutlich Kandidat B gebeten hat, sein Auto abzuschleppen. Kandidat B hatte es mit dem Abschleppen wahrscheinlich recht eilig und deshalb auch nur ein Guckloch freigekratzt. Ich habe die beiden morgens um halb acht bei uns im Kaff an der Kreuzung gesehen, beide faktisch blind. Da hat es mich auch nicht mehr gewundert, dass keiner der beiden das Licht an hatte, und ich war Gottfroh, als ich vorbei war. Etwas mulmig war mir dennoch, als ich im Rückspiegel gesehen habe, wie sie — natürlich ohne zu blinken — Richtung Crailsheim abgebogen sind.

Samstag, 4. Februar 2012

Eisweiherfest 2012

Und falls ihr morgen (Sonntag, Anm. d. Red.) nachmittag ab 14:00 Uhr noch nichts vorhabt, schaut doch einfach mal in Selgenstadt vorbei!

einladung_eisweiherfest_2012.png

Freitag, 3. Februar 2012

Kaffeeanleitung

Neulich habe ich ein Päckchen Kaffee geschenkt bekommen (danke nochmal, Ka-Lu!). Und da war ein Beipackzettel dabei, der das überaus leckere Material (das leider viel zu schnell durch die Jura durchgegangen ist) überaus angemessen beschrieben hat.

Und da war auch folgendes arabisches Sprichwort dabei, welches mir (wie der Kaffee auch schon) sehr gut gefallen hat:

Der Kaffee muss
heiss sein wie die
Küsse eines Mädchens
am ersten Tag, süß
wie die Nächte in
ihren Armen und
schwarz wie die
Flüche der Mutter,
wenn sie es erfährt.

;-)

Dienstag, 10. Januar 2012

Grillmeisterschaft 2012

grillmeisterschaft_2012.png

Sowas aber auch!
Es gibt tatsächlich einen Verein, der sich “German Barbecue Association” nennt. Die richten jedes Jahr eine deutsche Meisterschaft aus. Und die für 2012 ist tatsächlich im Landkreis Schwäbisch Hall - nämlich in Schwäbisch Hall selbst, am 5. und am 6. Mai…

Sachen gibt’s…

:-)

Sonntag, 8. Januar 2012

Alpenblick

Kurz nach Neujahr waren wir mit den Kindern mal auf dem Hesselberg, den man ja auch von verschiedenen Stellen in Kreßberg aus ganz gut sehen kann.

Dabei sind wir offenbar Zeugen eines nicht ganz alltäglichen Phänomens geworden.
Da es der gnädige Herr Junior vorgezogen hat, während der Hinfahrt einzuschlafen, musste verständlicherweise jemand auf das Auto aufpassen. Also habe ich eben aufgepasst und mir die Zeit damit vertrieben, die wenigen anderen Besucher zu beobachten.
Plötzlich kam ein Mann mit ordentlich Speed mit seinem Offroad-Vehikel den Buckel hochgefahren, hat direkt neben uns hingeparkt, ist den kleinen Gipfel vor der Osterwiese hochgespurtet bis neben mich und meinte, dass er gehört habe, heute könne man die Alpen sehen.
Dann hat er sein Fernglas ausgepackt und zuerst gemeint “Nee, das ist nicht gut”, dann kam “Oh, doch…” und direkt drauf dann “Das ist ja wunderbar!”
Grund genug, die Kamera auszupacken und auch mal gen Süden zu halten…

hesselberg_zugspitze1.jpg

Weil das unbearbeitet nicht so gut rauskommt, hab ich mit dem Gimp ein bissel an den Farbkurven rumgedreht, und dann sieht man die Zugspitze dann schon deutlicher:

hesselberg_zugspitze2.jpg

Nice!
;-)

Mittwoch, 4. Januar 2012

Vesperplatte

kinderabendessen_galaxy3.jpg

Sowas putzen unsere Kids innerhalb von ein paar Minuten weg. Es blieben nur ein paar Gurkenscheiben übrig…

Aber eigentlich geht’s mir mit diesem Beitrag um die Bildqualität. Die von meinem Galaxy 3 ist zwar immerhin so gut, dass man erkennt, worum es geht. Aber es gibt inzwischen auch schon gaaaaaanz andere Handy-Kameras, wie zum Beispiel die im iPhone 4S:

kinderabendessen_iphone.jpg

Dienstag, 3. Januar 2012

Der Präsident im Netz

Weil ja grade Wulff-bashing absolut angesagt ist, ich aber politisch überhauptnicht sattelfest bin, lasse ich lieber andere schreiben.
Und lese.
Und genieße.

Zum Beispiel den Postillon.

Oder diese überragend gute Sammlung an potentiellen Filmtiteln.

Oder die Titanic.

Dingo Sofa

Und der Preis für die erste Spammail 2012 geht an… TADA!!!

…meinen guten alten Freund Dingo Sofa!

Abgesehen davon, dass sein Name in deutschen Ohren überaus befremdlich klingt, bietet mir der nette Herr Sofa einen satten Anteil an einer Million Dollar an:

spam_2012.png

Mal sehen, wo das Dingens herkommt…
Dafür schaut man sich üblicherweise erst mal den Mail-Header an:

header_spam_2012.png

Die Mail kam also über von MSN/Hotmail, und gemailt hat der gute Herr Sofa angeblich (”angeblich” deshalb, weil sich Mailheader ziemlich weitreichend fälschen lassen) mit einer abgelaufenen Version von Pocomail, einem guten amerikanischen Qualitätsprodukt…

Die Ausgangs-IP 212.52.152.114 konnte ich über den Heise-Netze-Whois und eine anschließende Whois-Abfrage auf Afrinic.net auf die Gesellschaft Onatel in Burkina Faso zurückverfolgen; das dürfte also tatsächlich keine Massen-Spam-Mail sondern ein gutes handgemachtes Qualitätsprodukt vom Herrn Sofa sein.

Ich hoffe, er verzeiht mir, wenn ich ihm hiermit meine Freundschaft aufkündige…

Irgendwie schade, dass man bei Gmail ohne Google-Account keine eMail-Adressen anschwärzen kann; die vom Herrn Sofa und vom Herrn Ahmed wären auf jeden Fall Gold-Kandidaten.

;-)

Doppel-T-Träger

Nehmen wir einmal an, da wären oberhalb eines Fenster statt eines “normalen” Sturzes vor etwa 30 Jahren zwei Doppel-T-Träger mit einer Wandstärke von etwa 6 Millimetern eingemauert worden (Anm. d. Red.: man könnte freilich auch von um 90 Grad um die Längsachse verdrehten H-Trägern sprechen).
Nehmen wir weiterhin an, an diese Träger soll zwecks Anbringung von Gipskartonplatten eine Unterkonstruktion in Form von handelsüblichen Dachlatten über Kopf angebracht werden.
Wenn jemand von euch vor so einer Aufgabe steht, dann kommt hier mein persönliche Tipp:

LASST DAS EINEN HANDWERKER MACHEN.
Und schaut dabei zu.
Und lauschet den Worten, die dem Mundwerk dieses Handwerkers entfleuchen. Gegebenenfalls den anwesenden Kindern die Ohren zuhalten.

Wer diesen Tipp jedoch ignorieren will (”sind ja bloß zwei lächerliche Latten”), der kann sich schonmal auf so eine oder eine ähnliche Odyssee freuen:

Da eine Holzschraube sich an einem Stahlträger nur die Spitze plattdrückt, habe ich zuerst versucht, kleine Löcher (Ø3mm oder so) in den Träger zu bohren und die Latten anschließend mit meinen ganz normalen Spax festzumachen. Dabei sind mir drei Bohrer unrettbar (d.h. im Träger steckend) abgebrochen.
Nachdem ich raus hatte, wie man in den Drecks-Träger Löcher platziert (nämlich mit einem gut geschliffenen, relativ kleinen Bohrer, sauber senkrecht und mit dem richtigen Maß Druck), sind mir beim Festspaxen die Schrauben am Kopf abgebrochen. Die Latte hing zwar, aber nicht sehr tragfähig und vor allem nicht am Träger anliegend.

selbstbohrende_spax.jpg

Na gut, speziell für das Festschrauben von Holz an Metall gibt es ja im Handel diese so genannten selbstbohrenden Spax, siehe Bild, oben.
Der Dealer meinte, dass man die bis 5 Millimeter Metallstärke direkt verwenden kann; wenn’s darüber geht, soll man eventuell vorbohren.

Die erste gewonnene Erkenntnis war, dass diese Aussage bestenfalls für Feldwaldwiesen-Vierkantstahlrohre oder Trockenbauprofile gilt. Nicht aber für 30 Jahre alte Doppel-T-Träger. Denn solche Träger kratzen diese Schrauben nämlich erst gar nicht an.

Also hieß es Vorbohren, nur: mit was für einem Durchmesser?
Ø3,5mm reichen zwar, dass der Bohrkopf zumindest einmal ansetzt, aber damit kam ich nur bis zur nächsten Erkenntnis: dass man die Latte auch vorbohren sollte. Und zwar so groß, dass das Gewinde der Schraube grad durchflutscht.
Weil sonst drückt’s einem die Latte bei der Bohrphase der Super-Schraube wieder weg vom Träger.

Die nächste Erkenntnis war dann: diese Schrauben kennen, solange der Bohrkopf noch bohrt, nur eine einzige Drehrichtung: Im Uhrzeigersinn vorwärts. Wenn man trotzdem den Akkuschrauber andersrum einstellt (weil man zum Beispiel gemerkt hat, dass einem grade die Latte zerspreißelt, weil man die nicht oder nicht groß genug vorgebohrt hat), dann hat man einen Bohrkopf im Träger stecken. Und der Rest der Schraube sieht so aus wie unten im Bild.
Und der Bohrkopf ist gehärtet.
Und wenn man mit normalen Bohrern probiert, so einen Bohrkopf rauszubohren, dann kann man sich vermutlich Tage damit beschäftigen, zwischen Schleifbock und Bohrloch hin und her zu rennen.

Also lautet die zeitlich einzig effiziente Vorgehensweise: ein paar Zentimeter neben dem abgebrochenen Bohrkopf einen neuen Versuch starten.
Und den Träger größer vorbohren, sodass der Bohrkopf so gut wie nichts mehr zu tun hat. Aber nicht so groß, dass die Schraube durchflutscht. 6 Millimeter haben bei meinen Schrauben mit Durchmesser 6,3 Millimeter dann ganz gut funktioniert.

Wichtig auch bei der Vorbohrerei: mit dem Stahlbohrer aufhören, sobald man durch den Träger durch ist und auf Beton stößt. Sonst kann man nämlich auch wieder direkt zum Schleifbock rennen.
Dafür lieber Zeitnah einen Steinbohrer rein in den Akkuschrauber und hinter dem Träger Luft für die Schraube schaffen. Die braucht man nämlich, weil ansonsten die nächste Spezialschraube im Träger steckt…

Nach einigen Stunden Trial-And-Error, vier leergefahrenen Akkus, fünf abgebrochenen Bohrern, drei Beruhigungstees und vielen Brandblasen an den Händen (wegen der heißen Späne) habe ich mich auf folgende Vorgehensweise eingeschossen, die letztlich dazu geführt hat, dass die Latten nun endlich bombensicher an dem Dr$%&-Träger dranhängen:

  • Latte einpassen (Multimaster, Säge, Stemmeisen o. ä.), strategisch wichtige Stellen für die Schrauben ermitteln und anzeichnen. (Hier noch ein kleiner Insider-Tipp: so ein Doppel-T-Träger hat ziemlich genau in der Mitte seinen senkrechten Steg; da kann man später bohren, bis man schwarz wird… Besser die Randbereiche aussuchen!)
  • Latte an den gekennzeichneten Stellen vorbohren mit Ø6.5mm (ich hatte Schrauben mit Durchmesser 6,3mm)
  • mit vorgebohrter Latte an den Träger und die Stellen wo die Löcher ins Metall müssen, anzeichnen
  • Latte wieder weg und dann den Träger zuerst mit Ø2 bis Ø3,5 Millimeter vorbohren, dann mit Ø6mm aufbohren. Irgendwas mit langen Ärmeln anziehen! Die D%/&%/-Späne sind mehr als warm!
  • Latte ranheben und erstmal eine Schraube so weit ansetzen, bis der Bohrkopf durch das Metall durch ist
  • Nun die anderen Schrauben genausoweit ansetzen
  • Zum Schluss alle Schrauben fest versenken

Viel Erfolg!
Aber dank meiner Vorarbeit dürfte ja nun nichts mehr schief gehen…

P.S.: Der absolute Vollprofi hat für solche Arbeiten dem Vernehmen nach eine Art Bolzenschussgerät. Falls ihr so einen beauftragt habt, dann braucht ihr nicht zuschauen und müsst den Kindern auch nicht die Ohren zuheben.

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